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Anti-Virus für Mac notwendig? - Bitte um Rat

Seiten: 1, 2
Verfasst am: 09.12.2014 um: 11:04 Uhr
 

Hallo Leute,

ich bin seit Samstag (Nikolaus war ebenfalls bei mir da ) Besitzer eines MacBook Pro 13" Retina.
Da ich jahrelang sowie auf der Arbeit Windows Benutzer bin, stellt sich jetzt die Frage, ob ich eine Anti-Virus bzw. Internet Security Suite brauche oder nicht.

Ich habe schon vieles gehört und gelesen, dass man für Mac eigentlich nichts braucht, da es nur ein dutzend schädliche Viren bzw. Malware für Mac OS X gibt.
Was meint ihr?

Ich habe noch bis nächstes Jahr ein Lizenz für GData Internet Security, kann ich diese Lizenz auch für die Mac OS X Version nutzen (https://www.gdata.de/onlineshop/g-data-antivirus-fuer-mac.html)



Letzte Änderung am: 09.12.2014 um:11:05 Uhr durch: frestler
 



dotzilla
Verfasst am: 09.12.2014 um: 11:30 Uhr
 
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@frestler

die frage nach der verwendbarkeit deiner bestehenden lizenz auf dem mac kann dir eigentlich nur der hersteller beantworten - schreib' denen einfach mal ne' email ;)

ob du für mac nen' virenschutz brauchst, kann ich nicht beantworten - ich arbeite nur mit linux ...

 

duxaquila
Verfasst am: 09.12.2014 um: 11:46 Uhr
 
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Man brauch niemals einen Vierenschutz.

Dieser sollte jedoch vorhanden sein. Sofern man den PC auch im Internet nutzen möchte.


Hier ein toller Artikel

www.macwelt.de/ratgeber/Aktuelle-An...



Letzte Änderung am: 09.12.2014 um: 11:47 Uhr durch: duxaquila
 

stoerchu
Verfasst am: 09.12.2014 um: 12:54 Uhr
 
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Also ich habe seit etwa 5 Jahren ein MacBook. Am Anfang hatte ich auch keinen Virenschutz und war im Internet unterwegs. Wenn du keine zwielichtigen Dinge herunterlädst oder andere grundsätzliche Risiken vermeidest sollte das eigentlich auch nicht so ein Problem sein. Aber Es werden immer mehr Viren auch für Mac entwickelt...

Habe dann nach rund einem Jahr einen Virenschutz installiert (Symantec Endpoint Protection). Dieser hat aber nicht einen Virus gefunden. Heute würde ich aber nie ohne Virenschutz im Internet surfen. Speziell wenn du heikle Dokumente bearbeitest oder Ebanking betreiben möchtest.




mit vielen Grüssen stoerchu


 

mikespeier
Verfasst am: 09.12.2014 um: 13:13 Uhr
 
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Zitat von stoerchu
Speziell wenn du heikle Dokumente bearbeitest oder Ebanking betreiben möchtest.


Genau hier ist der wunde Punkt an der ganzen Geschichte, manche Banken verlangen nämlich unabhängig vom verwendeten Betriebssystem einen aktuellen Virenscanner! Das ist mit ein Grund, warum ich für SeaMonkey, Firefox und Thunderbird unter Linux dieses Tutorial geschrieben habe. ClamAV ist zwar (wie auch MSE unter Windows) nicht gerade das Gelbe vom Ei, aber eben aktuell und das genügt der Bank!

*** TmoWizard ***


TmoWizard's IRC-Room (Geht nicht mit Opera, siehe >hier<!)


Little things I do directly, miracles take a somewhat longer and after Midnight will be conjured! Zaubersmilie
 

Verfasst am: 09.12.2014 um: 14:31 Uhr
 

Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

E-Banking bzw. online Banking betreibe ich eigentlich oft (wer tätigt heutzutage noch Bankgeschäfte über ein Überweisungsschein an einem uralten Schalter? ). Von daher würde ich dann auch sagen, ich hole mir ein Security Paket für mein MacBook.

Ich werde mal bei GData anfragen, wie das mit meiner Lizenz abläuft, ansonsten investiere ich die 40 € für die Mac OS X Version gerne.

Da ich bei GData nur aus der Windows Erfahrung reden kann, mal die Frage in den Raum geschmissen:
Welche Security Suite empfiehlt ihr denn? Symatec hab ich schon gehört, schau ich mir mal an.

 

consider
Verfasst am: 09.12.2014 um: 15:00 Uhr
 
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Ich weis nicht, wie Leute immer auf die Idee kommen, ein Programm, welches mit höchsten Rechten, tief im Systemkern verankert, Zugriff auf alle Daten hat und eine Verbindung zum Internet herstellt, könne das System auch nur ansatzweise sicherer machen.

Meist ist das Gegenteil der Fall. Mach dir lieber Gedanken, wie du deinen Mac wirklich schützen kannst. Ein AV hilft in der Regel nichts. (Gut zu sehen an unzähligen Posts in diversen Foren: Aber ich habe doch XY und bin jetzt trotzdem total verseucht)

Und nochmal alle im Chor: "Antivirenprogramme sind Schlangenöl"

Wenn du dir also vorschreiben lässt, ein AV benutzen zu müssen und damit Löcher ins System zu bohren, dann nimm wenigstens eines, mit dem du den Schaden so gering wie möglich hältst. (Wenig Ressourcenverbrauch, gute Integration, möglichst wenige Rechte und "Features")
Obwohl ich fraglich finde, wie eine Bank dir beweisen will, dass du KEINEN Scanner hattest, denn sofern du dein OS auf dem Laufenden hältst, werden die Lücken meistens schneller geschlossen, als es Signaturen für alle Exploits gibt, die daraus resultieren.



Letzte Änderung am: 09.12.2014 um: 15:05 Uhr durch: consider
 

Verfasst am: 09.12.2014 um: 21:48 Uhr
 

  
Zitat von consider
....
Wenn du dir also vorschreiben lässt, ein AV benutzen zu müssen und damit Löcher ins System zu bohren, dann nimm wenigstens eines, mit dem du den Schaden so gering wie möglich hältst. (Wenig Ressourcenverbrauch, gute Integration, möglichst wenige Rechte und "Features")
Obwohl ich fraglich finde, wie eine Bank dir beweisen will, dass du KEINEN Scanner hattest, denn sofern du dein OS auf dem Laufenden hältst, werden die Lücken meistens schneller geschlossen, als es Signaturen für alle Exploits gibt, die daraus resultieren.


Damit hast du natürlich irgendwo auch wieder recht... ich schau mal was ich mache, aber danke für die Tipps und Ratschläge ;-)


 

stoerchu
Verfasst am: 10.12.2014 um: 00:09 Uhr
 
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Wenn du zuvällig Student irgen einer uni bist, gibt es meistens Gratisangebote der Uni bzw. Software für welche die Uni eine Lizenz gekauft hat und diese an die Studierenden abgeben kann. Bei meiner Uni ist da beispielsweise auch die Antivirensoftware von Symantec dabei.

@consider
Natürlich kann man Virenscanner auch kontrovers diskutieren. Allerdings gehe ich auch nicht bungee-springen ohne Seil, weil die Chance besteht dass das Seil reissen kann. Da verlasse ich mich doch lieber auf die Möglichkeit, dass das Seil halten könnte. (Ist jetzt vielleicht etwas weit hergeholt das Beispiel aber finde den Vergleich gut)
Natürlich wäre es sicherer erst gar nicht hinunterzuspringen, aber Internet will ja heutzutage jeder benutzen.




mit vielen Grüssen stoerchu


 

consider
Verfasst am: 10.12.2014 um: 00:55 Uhr
 
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Nein, nein, dein Vergleich trifft es schon sehr gut! Nur müssten wir uns einigen, was ein Seil ist und was ein Typ oder ein Firma, die am Absprungpunkt steht, und dir sagt "Keine Angst, ich halte dich!" Wenn du ohne Absicherung springst, geht das nun mal meist schief, agal ob der Typ dir das vom "superstabilen Rückholmechanismus Schwerkraftnegierer" erzählt.

Viel mehr als Letzteres ist ein AV nun mal nicht. Die größte Gefahr ist, zu springen, weil du glaubst, mit so einem tollen Gerät kann ja nichts passieren. Oder "besser als garnichts" Was gefährlicher Humbug ist, aber so lange gut geht, bis du unten aufschlägst.

Ich bin durchaus für Seile beim Bunjeejumping und Gurte im Auto, rate aber dazu, diese auch zu benutzen, und nicht auf Esotherik rein zu fallen. Daher mein Hinweis, sich zu informieren, wie man sich tatsächlich mit Maßnahme X gegen Bedrohung Y schützt.

Kurz: Bin dafür, mir auszurechnen, was für ein Seil ich brauche, die Belastung und Höhe zu kennen und dann entsprechend für richtigen Schutz zu sorgen, statt auf ne Firma, die aufgrund nicht zu haltender Versprechen Schaden anrichtet.




Letzte Änderung am: 10.12.2014 um: 01:09 Uhr durch: consider
 

 
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