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Abzocke an den Tanken - Luft für 12 Euro pro Stunde

Seiten: 1, 2
Ratgeber
Verfasst am: 01.10.2013 um: 22:48 Uhr
 
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Luft ist ein kostenloses Gut ? Ja sag mal . Hinter welchem Mond lebst du denn nur ?
Hast du in deiner Gegend keine Tankstelle mit einem "Pilotprojekt" ?

Wieso ? Weil an solchen Tankstellen Luft keinesfalls mehr kostenlos ist, sondern man kräftig dafür löhnen soll.
5 Minuten Luftauffüllen kostet in der Regel 1 Euro. Auf die Stunde hochgerechnet sind das die besahten 12 Euro.
Ich kenne viele Arbeiter, dei sich für das Geld den Anus aufreißen müssen.. während diese Tanken nur gemütlich abwarten bis jeamnd seinen Reifen auffüllen muss.

Ich habe es getestet.
Zunächst steht auf den entsprechenden Säulen großspurig "Luftdruck prüfen kostenlos"
Schön und gut. Das Schild lügt nicht. Man darf kostenlos prüfen.

ABER ,, das ist genauso wie bei den angeblichen Malwarescannern im Netz:
Das System wird auf Malware getestet .. wenn man dann  aber Bescheid weiß, dann wierd man zur Kasse gebeten. "Von Fehlerbehebung war ja nicht die Rede"

Bei der Tanke dauerte die Luftdruckprüfung eine gefühlte Ewigkeit. Es zischt, puste und so weiter .. dabei muss doch eigentlich nur der Luftdruck im System eine Nadel wegdrücken. Eine "Show für nix" die nichts bewirkt als Zeitverlust.

Nun weiß ich wei viel ich auffüllen muss .. also 1 Euro suchen
Ein weiteres Schild verspricht "Ungenutzte Restzeit kann zum Staubsaugen genutzt werden"
Geld wechseln gehen. "OK. Dan habe ich danach ja noch Zeit zum Saugen = Doppelnutzen"

Mooometmal ... normalerweise dauert eine Saugeinheit rund 5 Minuten, Das reicht eigentlich. Hier bekomme ich aber nur die Restzeit .. aml schaeun.

Schlauch sitzt noch auf Reifen, Geld in den Automaten "Wird wohl mit dem Füllen beginnen ?"
Neeee.. das Drecksding prüft natürlich genauso lansgam wie zuvor den Luftdruck.
Danach beginnt es mit dem Aufpumpen. Zisch .. prüfen ... zisch .. prüfen usw.
Das Prüfen dauert doppelt so lange wie das Füllen.

Es dauerte geschlagene 4 Minuten bis alle Reifen wieder den richtigen Druck hatten. Die Restzeitanzeige stand da dann noch auf 1 Minute.
Staubsaugen in 1 Minute ? Bis du das Ding in der Hand hast ist die garantiert schon vorbei ..richtig. Waren nur ein paar Sekunden in real übrig geblieben.

Jetzt rechne ich mal den Nettowert der reinen "Luftauffülleistung". Im Endeffekt wurden gerade einmal 2 Minuten Luft aufgefüllt. Hoppla .. bei effektiven 30 Euro Stundenlohn für die "Arbeitsleistung" . Ich habe definitiv den falschen Job.
Ich hänge mir demnächst ein Schild um und spiele "Luftprüfsäule". Für 30 Eus die Stunde netto mache ich auch sowas.

Und wisst ihr was das Ganze zu einer reinen Abklassiererei macht ?
Luft ist kostenlos = Materialkosten Null
Anscdhaffungs und Betriebskosten kann man über Abschreibung und als laufende Betriebskosten von der Steuer absetzen = am Ende kostet es den Betreiber keinen Cent.. weil der Staat (wir alle) die Kosten zurückerstatten.

Das ist auch der Grund weshalb es jetzt rund 70 Jahre lang Luft kostenlos an Tanklstellen gab. Es war ein kostenloser Service, der auch den Betreiber effektiv nichts kostete = eine Nullnummer für alle.

Jetzt wollen die Tanken aber "Kasse machen"
Zahlt er Steuern auf den Euro ? Nööö. Für solche Druckluft fallen keine Steuern an
Es ist also faktisch ein Reingewinn, der dann natürlich wieder zu versteuern ist.

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Es wird empfohlen bei jedem Tanken oder alle 1000 Km den Luftdruck zu prüfen usw. (Sicherheitsgründe)
Rechne mal aus, was das kostet,w enn du mit 50 Litern soweit kommen würdest.
Die Zusatzgebühr entspricht einer Spritpreiserhöhung vom umgerechnet 2 Cents pro Liter.. aber frei von allen Abgaben.
Na das lohnt sich doch .. für die Tanke

Beim Preisvergleich kann man also in Zukunft ruhig eine Tnakstelle neheemn, die 2 Cents pro Liter teurer ist .. wenn  sie dafür für Luft nicht extar kassiert.
Wenn mir jetzt einer kommt und meint "den Euro zahle ich gerne" .... ok ... komm mal her. Ich puste dir ins Gesicht und bekomme dann 1 Euro von dir.
Wie ? Ich kann keine 2 Minuten pusten ? Doch. Die Kiste füllt ja auch nciht durchgehend sindern macht immer lange Pausen ..d arf ich also auch.

Wer mir 1 Euro für das Pusten geben würde, den würdet ihr für blöd erklären ... aber 1 Euro dafür zahlen, dass ein Automat etwas pustet, das haltet ihr für schlau ? Komtm ja wohl eher auf das geistige Niveau an. Das muss schin ziemlich neidrig sein, damit man das für schlau halten kann.

.......

Den Gegentest habe ich gestern Abend gemacht:
Automat ohne "eingebaute Abzocke"

Luftdruck prüfen = Sekundensache
Knopf gedrückt halten bis der Druck passt, fertig.
Sehr fix, kostenlos .... und als mein "Obulus" für den kostenlosen Service, bin ich in den Shop gegangen und ahbe mir dort etwas gekauft,w as ich sonst woanders gekauft hätte (gleicher Preis)
Die Tanke hatte etwas mehr Umsatz, cih hatte das was ich sowieso haben wollte .. nix etra gezahlt udn trotzdem hat die Tanke etwas verdient. So haben beide etwas davon

aber nicht mit bezahlter Luft den Leuten in die Tasche greifen wollen. NOCH ist es nicht so weit, dass ich für Luft bezahlen werde.
Wenn das überall eingeführt würde, würde ich mir einen kleinen Kompressor holen (ab 20 Euro)
Das Geld hätte ich nach 20x Einsatz wieder raus... und dann können mich die Tanken mit ihrer kostenpflichtigen Luft mal *** (keine Zensur, sondern selbst so gesetzt :-)

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Nun zu euch.
Wer ist so naiv zu glauben, dass Luft demnächst bezahlt werden muss ?
Wer meint, das ein Großkonzern den Euro nötiger häte als ein hungerndes Kind in einerm 3.-Welt.-Land ?


 
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consider
Verfasst am: 02.10.2013 um: 01:52 Uhr
 
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Du bezahlst ja nicht für die Luft,.sondern für die Eenergie, die es kostet diese zu komprimieren. Kannste ja mal mit ner Luftpumpe machen, dann weiste die Leistung zu schätzen ;)

Ach waren das noch Zeiten, als da noch m´zum Service gehöhrte. 

Da hat sich sicher wieder son schlauer Ökonom mit Mangerposten ausgerechnet, was das kostet die Anlage zu warten und den druckluftbehälter zu füllen. Und wenn man schon ein mal dabei ist, kann man ja auch noch ein paar Cent dran verdienen, wenn man schon Arbeit damit hat.


Es lebe die freie Marktwirtschaft!

 

Ratgeber
Verfasst am: 02.10.2013 um: 07:05 Uhr
 
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ich zahle also für die Energie , die für das Komprimieren nötig ist ?
- Ich habe keine mannshohen Treckerreifen, die einen Kompressor komplett leeren könnten.
- Die Stromkosten für das Füllen des Kompressorvorratsbehälters liegen keinesfalls in so ernormer Höhe.
- Elektrische Geräte können/müssen nicht gewartet werden.Eine "Wartung" besteht aus einer reinen Sichtkontrolle der angeschlossenen weiteren Komponenten.

Bei einem Strompreis von 1 Euro pro Kw/h müsste ein Kompressor mit 1 kw/h schon 1 Stunde laufen, damit es mit den Stromkosten gerechtfertigt werden könnte. Noch ist der Strompreis aber nicht so hoch und ein Kompressor braucht auch keine Stunde um den Vorratsbehälter zu füllen .. den ich mit etwas Pusten auch nicht leeren könnte.
WENN der Vorratsbehälter wirklich so klein wäre, dass ich ihn in 2 Minuten leeren könnte, würde es entsprechend kurz dauern, ihn wieder zu füllen.
Der "Treckerreifen" würde mit so einer Säule übrigens sowieso nicht gefüllt werden können. Das wird schon dadurch verhindert, dass er einen bedeutend höheren Druck dazu benötigt, den das System nicht liefert. Die Anlage schaltet bei um die 3 atm automatisch ab, weil sie selbst nicht mehr Druck aufbringen kann .. und der Treckerreifen braucht ab 4 atm/bar um komplett gefüllt zu werden = Diese große Luftmenge wird nie geliefert werden, weil der Druck dazu nicht ausreicht.

Würde jetzt ein "Manager" behaupten, das wäre doch "gerade so", stelle ich ihn an so eine Säule und lasse ihn nur mal den Reifen eines Transporters füllen. Und dann bleibe ich dabei stehen, bis der Behälter leer ist oder die Zeit abgelaufen ist.
Welche Wette, dass weder der Reifen gefüllt ist, noch der Behälter leer ist, bevor die Zeit abgelaufen ist ? Ich werde gewinnen und der "Manager" wird sich eine andere "Begründung" ausdenken müssen.
Was er mit Zahlen errechnet, muss er auch in der Praxis beweisen können. Diesen Beweis wird er nicht erbringen können .. weil die Anlage eben icht darauf ausgelegt ist. Sobald der Reifendruck den Geberdruck erreicht, kann die Pumpe eben keine Luft mehr einfüllen. Fakt !

PS:
Transporterreifen brauchen um die 4 - 4,5 atm. Auf den Anlagen steht auch deutlich dass sie nur für PKW ausgelegt sind. Habe selbst schon da gestanden und geflucht, als ich mit einem Transporter vor dem Problem stand.

Beim nächsten Punkt, den Zusatzkosten, schnappe ich mir einen Buchhalter einer solchen Firma. Er soll mir doch gerne einmal vorrechnen, wieso der Firma am Ende noch zu tragende Kosten übrig bleiben, wenn er seinen Job gut gemacht hat. Es sollte eigentlich nichts mehr übrig bleiben, wenn die Firma steuerpflichtig ist. Abschreibungen, Umlagen und Fortschreibungen sorgen zusammen dafür, dass die Kosten am Ende die Steuerpflicht auf Jahre hinaus mindern und sie (die Kosten) dadurch nicht mehr wirklich anfallen.
Da muss eine Firma schon sehr viele Jahre nur Minus machen, damit sie diese Kosten nicht mehr geltend machen kann. Die entsprechend kleinen Firmen haben solche Säulen aber nicht.

Beim Wartungsaufwand nehme ich mir den Wartungsmechaniker. Ich bin doch mal gespannt, wie hoch neuerdings der Bruttostundenlohn sein soll, damit es den 1 Ero rechtfertigt. Der gute Mann steht ja nicht dauernd daneben und macht das für mich ... sondern prüft nur regelmäßig mal, ob alles noch läuft. Lass es gerne mal 1x täglich sein (was aber weder Pflich ist m noch wirklich gemacht wird) , dann komemn da vielleicht mal 10 Minuten zusammen. In den nächsten 24 Stunden kassiert die Säule dafür dann bis zu 288 Euro.
Würde der 1 Euro pro Nutzung also nur für diesen Mechaniker sein, so hätte er einen effektiven Stundenlohn von 1.728 Euro brutto (er erbringt ja nur 10 Minuten Arbeitsleistung am Tag)
Bei einem Monatsgehalt von umgerechnet (30 x 288 Euro am Tag) 8.640 Euro würden sich wohl Millionen Arbeitnehmer für so einen Job bewerben. Schließlich muss man für dieses Geld ja nur 30x 10 Minuten = 5 Stunden arbeiten.
Kann also auch nicht sein.

Reparaturen an der Anlage. Das Einzige was dem Verschleiß unterliegt, ist der Luftschlauch. Das ist billige Meterware. Selbst wenn er 100 Euro kosten würde, könnte man ihn täglich 2x austauschen und würde trotzdem noch Plus machen.

Putzen, Aufräumen usw der Anlage. Diese Kosten können nicht separiert werden. Es gehört zu den allgemeinen Aufgaben des Tankstellenmpersonals. Die Säule wird nicht gesondert behandelt oder ausgenommen.

Am Ende bleibt nur die reine Abkassiererei übrig. "Wir wollen mehr verdienen" - Ja, DAS Argument ist das einzige das übrig bleiben wird.
Sollen sie doch ... aber nicht auf diese Art.

@ consaider
Ich habe natürlich gelesen, dass du das auch nicht entschuldigen willst, sondern eher einer ähnlichen Ansicht wie ich bist. War also alles mehr für andere gedacht, die meinen wollen, dass der 1 Euro irgendwo wirklich gerechtfertigt ist.

Ich muss zugeben: ich habe mit dem maximalen Erlös einer Säule gerechnet. Stehen aber mehrere auf dem Hof, so erhöht sich dadurch der Aufwand nicht und der Tageswert wird aufwahrscheinlich auch erreicht .. oder Faktor Säulenzahl auch entsprechend höher... werden.



 
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consider
Verfasst am: 02.10.2013 um: 08:44 Uhr
 
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Das ist aber ne ziemliche Milchmdchenrechnung und stimmt vorne und hinten nicht.

Ich finde das auch nicht gut, kann aber die Rechnung schon nachvollziehen und somit den gedanken, den sich da ein Manager macht.

Jetzt haben die sich diese chicke neue Ding geholt, welches im 3 Sekunden Takt wichitig zischt und müssen die Kosten dafür reinholen. Statt die Kosten versteckt auf die andre Produkte um zu legen, wie bisher, kassiert man direkt. Warum? Keine Ahnung.? Vileicht weil die Preiskalkulation auf dem alten System beruht und die neuen Kosten nicht deckt. Weil es komisch aus sieht, für ne Dose Erbsensuppe 7,99€ verlangen zu müssen oder weil villeich zu wenig Zusatzleistungen in Anspruch genommen werden.

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Gleich der erste Punkt ist, dass von dem euro nach Steuern nicht mal mehr die Hälfte übrig bleibt.

Instandhaltungs- kosten bezeihen sich eben NICHT nur auf Schläuche und Pfennigartikel, denn so ein Kompressor hat massig bewegliche Teile die mit der Zeit versch****n.

Ausserdem muss die neue Anschaffung erst mal bezahlt und die nächste schon erwirtschafetet werden. so ne Anlage hat ihre Lebensdauer. danach ist ne neue fällig. Dies Kosten kann man auch auf die Betriebsstunden umlegen.

Els letzes spielt es keine Rolle, wie gross der Druckbehälter ist. Es kommt allein darauf an, wie effizient der Kompressor Luft wie hoch verdichten kann. Der Behälter ist nur ein Zwichenspeicher und ändert am Aufwand nichts. Also: Wenn du 2 Minuten Luft entnimmst, muss vorher die entsprechende Energie aufgewendet werden um diese in für dich brauchberem Maße zu verdichten.

Wie schnell er gefüllt ist und wie gross der Behälter ist, ist dabei unerheblich. Sie dienen letzlich eh nur dazu, einen gelcihmässige Abgabe der Dreuckluft zu gewährleisten.

Wenn man sich mal die billigsten Spielzeugkompressoren anschaut, haben die einen Durchsatz vom 100 - 130 Litern/Minute. Das entspricht in etwa dem, was deine Lunge zu leisten im stande ist. Es dauert als genau so lange, wie du brauchen würdest, den Behälter aufzupusten. Nur dass der Kompressor einen höheren Druck erzeugt, also länger braucht. Da er zB in einen 24 Liter behälter mehrer Atmosphäre Druck erzeugt. Wo bei deiner Lunge also bei etwas mehr als dem normalen Luftdruck schluss ist, pumpt der Kompressor eben ein Vielfaches der Menge in einen gleichgrossen Raum. Er braucht dafür aber genau so lange, wie du mit der Lunge bräuchtest.



Warum ich das durch rechne? Um zu zeigen, dass es eben Geld kostet. Ein paar Cent musst du also weiterhin von den übrig belbenden 50Cetn abziehen. Zusammen mit den reperatur, Neuanschaffungs und Betriebskosten bleibt sicher ein Gewinn. Aber ein Unterbnehmen muss nun mal gewinnbringend arbeiten.

------

Nun wird sich ein solches Unternehm,en keinen 1kw Kompressor mit 6 Liter Tank für 100€ zulegen, sondern ne Industrieanlage für tausende von Euros und einigen hundert Litern Tank, welche nicht nach 100 Betriebsstunden auseinander fällt, wie das bei den "!Heimprodukten" für die Garage der Fall ist.

----


Ich sehe das letzlich ähnlich wie du. Es ist eine übertriebene Gewinnoptimierung irgend eines weltfremden Spinners, für den Profit die oderst emaxime ist. Gewinne sind natürlich eines der wichtigsten Dinge eines Unternehmens. Allerdings optimiert hier jemand deutlich etwas kaputt.

Ich nenne das nicht Abzocke, sondern Dummheit. Der Service ist einer der Punkte, mit dem sich eine Tanke von der Konkurenz in einen harten Markt abheben könnte. In meiner Welt würden die Kosten für diese Sache unter "Werbubngskosten" oder Ähnlichem laufen und nirgendswo vollständig umgekegt werden.

Aber das kennen wir ja von den Ökonomen. Da schlimme ist, dass die sich nopch den Anschein geben wollen, das sein ne Wissenschaft. Dies Quaksalber.




Letzte Änderung am: 02.10.2013 um: 08:50 Uhr durch: consider
 

Verfasst am: 02.10.2013 um: 13:08 Uhr
 

Ich finde es ist eine Dienstleistung die die Tankstelle da erbringt. Man muss diese Dienstleistung ja nicht in Anspruch nehmen. Vom rein menschlichen her ist es allerdings eine Frechheit für jede Leistung Geld haben zu wollen.



Letzte Änderung am: 02.10.2013 um: 22:02 Uhr durch: scripts-on
 

Ratgeber
Verfasst am: 02.10.2013 um: 20:08 Uhr
 
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@ consider

Ich hastte mich zuvor etwas kundig gemacht wegen Besteuerung.

>>
Für Druckluft, welche in Flaschen oder andere Behältnisse abgefüllt wird, gilt ebenfalls die Regelung nach § 9b StromStG:
Unternehmen, die Druckluft in Flaschen oder andere Behältnisse abfüllen, müssen diese nicht zwingend an ein Unternehmen des Produzierenden Gewerbes abgeben, um die Voraussetzung der Steuerentlastung zu erfüllen.
Die Steuer wird erlassen, erstattet oder vergütet, soweit sie den Betrag von 1.000 Euro je Kalenderjahr übersteigt.
<<<

Während also bei allen anderen Waren immer eine Steuer anfällt, entfällt die für besagte Druckluft.
Brutto = Netto für "Luft in Tüten"
Ein relativ neues Gesetz, das eigentlich auf einen anderen Einsatzzweck hinzielt (Druckluft betriebene Maschinen usw. Man macht schließlich schon Versuche mit Druckluftantrieben)
Leider kann es eben auch ganz genau für die Tankstellen passen.. weil auch sie  >>Druckluft in Flaschen oder andere Behältnisse ( = Reifen) abfüllen <<

Es lohnt wich also wirklich .. allein deshalb .. Luft separat als eigenes Produkt zu verkaufen.

---

Die Größe eines Druckbehälters sorgt dafür, dass man auch Betriebskosten sparen kann.
Je größer der Druckbehälter, desto länger wird die "Nachfüllanlage" geschont. Gleichzeitig muss sie nicht erneut den kompletten Druck aufbauen, sondern nur den Verlust ausgleichen.

Kennst du doch garantiert auch:
Wenn ein Komressortank  total ler ist, dauert es ewig bis der nötige Druck da ist. Im Betrieb aber, springt das Gerät immer nur kurzzeitig an und stoppt auch relativ schnell wieder.

Der Rest ist nun wirklich nur noch "Rechnerei" welcher Druckbehälter mit welchem Kompressor gekoppelt werden muss, um möglichst wenig Kosten zu verursachen. Da halte ich mich raus, weil es am Ende nur stundelanges Rechnen bedeutet um eine Kombination zu bekommen. Das ist der Job der Anlagenbauer und Kostenrechner.

..
Am Ende ist es aber wirklich so:
Betrriebskosten werden vom zu versteuernden Ertrag abgesetzt. Damit wird die Steuerlast entsprechend gesenkt. Für die Anlage selbst kommen Abschreibungen hinzu. Du kannst dir ja aussuchen, auf wie viele Jahre du die Anlage abschreiben willst. Ein "kühler Rechner" holt sich immer wieder eine neue Anlage, sobald die alte abgeschrieben ist. Das ist für ihn die effektivste Methode um Geld zu sparen. Die alte Anlage wird dann bilig verkauft , weil man darauf (als "unerwartetn Gewinn") die volle Steuerlast zahlen müsste.
"Wie ? Du zahlst Steuern? Hast du nichts zum Abschreiben?" .. in "Unternehmerkreisen eine durchaus oft auftauchende Frage.

Die Alternative ist: Die Anlage wird einfach geleast. in dem Fall können alle Kosten direkt und voll abgeschrieben werden.
Ich tippe mal, dass das das aktuelle "Finanzierungsmodell" der Ketten ist .. kann es aber auch nur vermuten.

Das Blöde ist: Der Tankstellenpächter hat eigentlich nichts von dem ganzen Krams
Er wird verpflichtet so ein Gerät aufzustellen und der Rest ist "Konzernsache" ... oder meinst du, dass der Pächter davon etwas hätte ? Ich glaube eher nicht.
Weil: Egal wie man es rechnen will,,,, bei "Luft verkaufen" bleibt viel mehr übrig als beim Spritverkauf. Die Pächter würden sich ganze Batterien der Luftsäulen hinstellen anstatt Sprit zu verkaufen.

PS:
Ich weiß zufälligerweise, wie die Shops "befüllt" werden und zu welchen Einkaufspreisen. Der Pächter muss zu einem ganz bestimmten Preis bei einer ganz bestimmten Firma kaufen, die ihm vorgeschrieben wird. Ich weiß auch dass so mancher Pächter darüber flucht, dass die Ware immer relativ kurz vor dem MHD steht.
Aus anderer Quelle weiß ich dann auch, dass das (in dem Fall) "Rückholware" ist, die von Supermärlten und anderen Großabnehmern angekauft wird, wenn sie keine Chance sehen, es rechtzeitig zu verkaufen.
Für den Markt ist es ein geringerer Verlust, die Ware etwas billigr wieder zurückzugeben als dass man versuchen würde, sie zu extrem reduzierten Preisen an den Endverbraucher zu bringen.
Die Ware komtm also auf einem "Second Way" erneut in den (Tankstellen)Handel, der dafür dann bedeutend mehr bezahlt als wenn er sie für Brutto im Markt gekauft hätte. Er geht mitr divrsen Verträgen aber Abnahmeverpflichtungen ein, so das er eben dieses "Material" irgendwie absetzen muss.

Ich habe eigentlich Mitleid mit den meisten kleinen Pächtern. Sie halten eigentlich "nur den Kopf hin" für die Großen. Ob und wie sie über die Runden kommen, ist ihr Problem. Klappt es nicht, wird eben ein neuer Pächter eingesetzt.

Die "Kette" schöpft aber an allen Ecken und Enden ab.

Dass diese Säulen sich eher selten (oder überhaupt nicht) bei kleinen unabhängigen Tankstellen finden, liegt wohl daran, dass sie daraus (selbst bei gleichen Gebühren) kaum so großen Nutzen ziehen können. Selbst wenn sie die Säule auf 12 Jahre abschreiben wollten ...  sie verdienen nicht genug als dass dadurch die Steuerlast entsprechend reduziert würde. Am Ende hätten die kleinen der Branche wirklich immer noch "zugebuttert".

Mit wem erklärt man sich nun solidarisch ?
Zur Wahl steht
- die kleine Tankstelle ohne "Kette im Rücken" , für die so eine Säule keinen Sinn macht und dies ie deshalb nicht aufstellt. Sie leistet damit wirklich noch "Service"
- die große Kette, die so hohe Einnahmen hat, dass sie "Mengen an Abschreibungen" braucht um die Steuern zu senken... und um noch zusätzlich "steuerfrei zu verkaufen"

Bei gleichem Preis gehe ich zu der kleine Tanke. Bei "kostenloser Lut" gehe ich auch noch zu der kleinen Tanke, wenn der Sprit etwas teurer ist.
Effektiv kostet es mich dann dort das Gleiche .. aber ich werde dann eben nicht gezwungen, nach dem Tanken noch einmal für Luft zu bezahlen.
Die kleinen Tanken sind erst dann aus dem Rennen, wenn ich dort mehr bezahlen soll und gleichzeitig keinen kostenlosen Service mehr bekomme.

Dann schaue ich aufs Geld und wähle nur noch die billigste Tanke. Schließlich muss ich auch sehen , dass ich mit dem Geld rum komme.
Geben und Nehmen. "Gibst du mir etwas für lau, lass ich mir auch gerne etwas anderes etwas mehr kosten".

Worin besteht der Untershied zwischen "Dienstleistung" und "Service" ?
Eine Dienstleistung wird mir gegen Gebühr angeboten. Es ist ein Produkt aus dem man Gewinn erzielt.
Service ist eine freiwillige Leistung, die mir angeboten wird und die ich nicht extra bezahlen soll/muss/brauche.

Wenn mir ein Kellner etwas serviert, ist es ein Service. Ich muss für das Servieren grundsätzlich nicht noch einmal extra bezahlen. Der Preis ist "inklusive".
Guter Service ist ihren Lohn wert = ich gebe dann ein Trinkgeld als Anerkennung des guten Services.

Wenn  in einer Werkstatt ein Mechaniker für eine Gefälligkeit kein Geld verlangt, ist es ein kostenloser Service. Der Mechaniker bekommt für den Service dann von mir ein kleines Trinkgeld (oder "etwas für die Kaffekasse") als Dankeschön für den Service.
So mancher hat schon dumm geschaut "so viel ?" - "Na und ? Nimm es ruhig. Hast es dir redlich verdient".

Wenn das mit den Säulen auf freiwilliger Basis statfinden würde, würde so mancher Fahrer wohl gerne immer etwas in einen kleinen angebrachten "Spendentopf" werfen. Da würde dann zwar nicht imemr etwas landen.. dafür aber so manches Mal gerne wohl auch mehr als 1 Euro.
"Danke für den Service. Dafür gebe ich gerne"

Ist aber ein Preis festgesetzt , der verhältnismäßig hoch ist  .. dann muss sich der Anbieter auch ncith wudnern, wenn es "Verweigerer" gibt, die sich weigern, sein Angebot in Anspruch zu nehmen.

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Habe heute bei einem Discounter so einen kleinen Minikompressor für unterwegs gesehen .. sogar mehrere Variationen.
1) Kleiner Handstaubsauger mit Kompressor. Leistet um die 3 bar und kostet 19,90
2) Nur Kompressor, dafür vollautomatisch wie die großen Säulen,  7 atm für 25 Euro von einer Markenfirma (recht gute Testergebnisse)

Kaum führen die ersten Ketten das "Luft gegen Geld" in der Stadt ein, gibt es auch schon Geräte im Handel günstig zu kaufen, die einen Ausweg aus dieser "Zwangsabgabe " bieten.

Ich habe wirklich davor gestanden und habe überlegt....
ich habe aber eine andere Möglichkeit mein "Problem zu lösen" .. ich brauche soweiso zwei neue Winterreifen vorne .. und da habe ich das "Luftproblem".
Ich pfeife auf die Tankstellen, hole mit auch keinen Kompressor ... sondern hole mir einfach zwei neue und dichte Reifen.

Ich umgehe also einfach das Problem und verschiebe es auf später. So lange zahle ich auch weiterhin nichts für Luft.
Irgendwo muss mein "Brüderchen" noch kleine kleine fußbetrriebene Doppelkolbenpumpe rumliegen haben. Der leiht sie mir gerne, wenn ich wirklich mal zu wenig Luft in den Reifen habe. Dann bekommt er von mir "einen ausgegeben" oder für das Spa****wein seines Sohnes einen Obulus. .....
ich muss oft geizig sein .. aber ich gebe auch gerne , wenn ich weiß, dass es nicht nur eine volle Brieftasche noch voller machen soll.

In dem Sinne ... viel Spaß beim Lufttanken gegen Geld.
Bei einem Spiel, in das ich gepresst werden soll, mache ich nicht mit. Da kann man nur verlieren.


 
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consider
Verfasst am: 02.10.2013 um: 21:23 Uhr
 
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Für Druckluft, welche in Flaschen oder andere Behältnisse abgefüllt wird, gilt ebenfalls die Regelung nach § 9b StromStG:

Trifft also für in dem Fall nicht zu.

Ratgeber. Ich weis nicht in qwelcher physikalischen Welt du lebst, aber aus deinem Druckluiftbehälter kommt nicht mehr raus, als du vorher rein gefüllt hast. Egal, wie du es drehst und wendest. Einen grösseren Behälter muss ich netsrechend länger befüllen. Und wenn etwas entnommen wird, muss es nachgefülltr werden. Es ist aber hinterher keinseswegs mehr drin, als man vorher rein gefüllt hat. Die Geschichte vom goldenen Taler ist ein Märchen ;)


Um von einer Steure etwas absetzen zu können, musst du sie zunächst bezahlen. Unternehmen nutzen Möglichkeiten, ja, betreibskosten oder Anschaffungskosten entfallen dadurch jedoch nicht. Und weas an einer Dienstleistung steuerlich absetzbar sein soll, müsstest du mir auch noch mal erklären. Da Unternehmen gewisse Möglichkeuiten haben an andrer stelle Steuern zu sparen, heist nicht, dass sie alles umsonst bekommen. Das ist das selbe Prinzip wie mit dem, Druckluftbehälter: Man muss erst etwaqs rein tun, ehe man was raus nehmen kann. Und mehr raus als rein geht nicht.


Toll, ein Kompressor für 19€. Halleluja, dann haste den ja in knapp 10 Jahren abgezahlt. Ob der so lange hält? Oder platzt der, wenn du den reifen ansteckst? laso, das billigste vom billigsten was ich so finde kostet um die 100€ und das sit schon Schrott.




Letzte Änderung am: 02.10.2013 um: 21:24 Uhr durch: consider
 

Verfasst am: 02.10.2013 um: 22:16 Uhr
 

Natürlich sind die Tankstellen auf Geld aus! Welches Unternehmen ist das nicht???

Die Tankstellen erbringen eine Dienstleistung. Sie stellen die Anlagen zur Verfügung und warten sie! Für eine Dienstleistung können sie Geld verlangen! Du musst nicht bei der Tankstelle den Luftdruck erhöhen. Das kann auch eine Werkstatt, ein Freund (sofern er denn die Anlagen hat) oder du Zuhause machen. 

Der Vorteil bei den Tankstellen:
Was machst du wenn dein Kompressor für die Tonne ist? Dann kaufst du einen neuen (wieder Geld bezahlen). Natürlich geht auch ein Kompressor bei der Tankstelle kaputt, diese haben jedoch Druck ihn zu ersetzen. Wenn er kaputt ist, können sie ihre Dienstleistung nicht erbringen -> die Kunden sehen keinen Grund mehr dort zum Luftauffüllen zu fahren und sie verlieren Kunden (und somit Geld). Denn wenn man bei Tankstelle A weiß dass die Reifenauffüllanlage kaputt ist dann werden sie zu einem anderen Dienstleister fahren. Und warum nicht dort auch gleich Tanken, saugen und Auto waschen?

Für mich ist das Vorgehen der Tankstellen völlig legitim. Was machst du eig. unterwegs (auf Reisen)? Ist da dein Kompressor inkl. Druckbehälter und Steckdose immer dabei?

 

SpeedFlash
Verfasst am: 03.10.2013 um: 00:20 Uhr
 
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King
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Zitat von scripts-on
Was machst du eig. unterwegs (auf Reisen)? Ist da dein Kompressor inkl. Druckbehälter und Steckdose immer dabei?

Warum nicht? Es gibt nen Kompressor auch mit einem Anschluss zum aufladen über den 12 V Zigarettenanzünder. Und damit bekommste locker genug Luft in deine Reifen.

 

Schoggifrey
Verfasst am: 03.10.2013 um: 11:06 Uhr
 
Cw Board Rocker
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Also ich finds toll das ihr in Deutschland sowas habt. In der Schweiz haben wir so kleine Handdinger an der Tanke die:

1. Ungenau sind
2. von 10 funktionieren vielleicht 2
3. wenn der Tankstellenshop zu hat (ab 10 Uhr abends) gibts keine Luft mehr

Ich kenns aus den USA wo ich mehrmals jährlich bin. Dort gibt es Tanken die nehmen 1$ und andere die machen das gratis als Service. Ich finde es ist eine Sache des Marktes (Angebot und Nachfrage) solange die Nachfrage besteht kann jeder sein Angebot da platzieren. Wenn du das Angebot nicht in Anspruch nehmen willst dann zwingt dich keiner :)


 
 

 
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