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Hitler oder Stalin, wer war schlimmer?

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BuRa2710
Verfasst am: 29.12.2012 um: 15:35 Uhr
 
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Zitat von ArcServe
Hi Folks,
diese Frage nur auf Hittler und Stalin zu beziehen halte ich für zu einseitig...was ist mit Idi Amin, Papa Doc und  all den anderen Menschenschlächtern ???

Have Phun

ArcServe


Da kannst du aber beruhigt noch viele andere dazu nehmen:

Die Geschichte ist doch so prall gefüllt mit menschenverachtenden Regimes und sogar ganzen Zeitaltern, wo ein Menschenleben nichts wert war.


 

Ratgeber
Verfasst am: 29.12.2012 um: 16:04 Uhr
 
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Da scheinbar alle Schreiber der gleichen Ansicht sind: "Ich lehne eine eindeutige Beantwortung der Frage ab" .... und sich damit faktisch jeder Beitrag als OT bezeichnen lässt...

beantrage ich, @ Admin/Mod , diesen Thread zu closen


 
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MathiasBien
Verfasst am: 30.12.2012 um: 09:06 Uhr
 
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Beide waren psychisch krank, von der menschlichen Seite waren beide eiskalt. Ich glaube ein wer war schlimmer ist unangebracht. Beide waren Satanistisch und Mörder.

Bei Fehlern wendet Euch bitte an meine Tastatur....
 

Verfasst am: 28.03.2013 um: 17:55 Uhr
 

Hallo ges...

ich denke mal das man Deine Frage nicht so einfach Beantworten kann. Vieles liegt an den gesellschaftlichen Systemen beider Länder begründet. Beide verfolgten einen Sozialismus..und beide waren Menschen verachtend!
Stalin hat Volksgruppe schon in den 20er Jahren  verfolgt wie Hitler in der 40er auch. Geht man von der Brutalität aus, ist für mich der Nationalsozialismus das extremere beider Systeme. Ich würde schon sagen das Hitler das größere Schwein war.

mfg.
Bashe

 

Ratgeber
Verfasst am: 29.03.2013 um: 04:42 Uhr
 
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OK. Blick zurück in die Geschichte ...
Russland und Deutschland kamen beide gerade aus einer Monarchie "heraus".  Die paar Jahre "Weimarerer Republik" haben nicht viel am Verhalten und den grundsätzlichen Ansichten ändern können.

Die Menschen waren es also gewohnt gewesen, dass ihnen das Denken durch "Obere abgenommen wird". Befehl und Gehorsam waren noch tief verwurzelt.
Nationalstolz und "Vaterlandsliebe" waren genauso stark ausgeprägt. Der letzte Weltkrieg war nicht einmal eine halbe Generation entfernt.

Jetzt habe ich zuvor erst einmal in Wikipedia "gewälzt", damit die Aussagen auch stimmen.. und nicht nur aus dem Gedächtnis heraus.
(von mir) Falsch gedacht war: Stalin vertrat nicht den Kommunismus heute bekannter Prägung, sondern war zu seiner Zeit auch ein Diktator.

Beide haben also "ihr Systen" genutzt, um selbst "Alleinherrscher" werden zu können... aus Monarchie und Kaiserreich/Zarenreich wurden Diktaturen.
Vergleich man eine Monarchie grundsätzlich mit diesen beiden Diktaturen, so waren Monarchien fast schon "menschlicher" gewesen.
Da gab es wenigstens noch "Machtkämpfe in den unteren Ebenen" = Es gab durchaus noch Proteste und Widersprüche, wenn der Monarch "Mist baute" , ohne dass gleich "alle Köpfe rollten".

Stalin 1927, Hitler 1933.. die 5 Jahre spielen geschichtlich keine große Role mehr. Beide hatten nur eine Chance gehabt, weil ihnen die Weltwirtschaftskriese in den 20er Jahren "die Leute in die Arme trieb". Arbeitlosigkeit und steigende Inflation und Armut waren  sozusagen die Basis ihrer Machtergreifung.

Noch früher als diese beiden, hatte aber Mussolini seine "Finger am Drücker".
Er war schon im 1. Weltkrieg sozusagen Kriegstreiber gewesen und hatte schon vor Hitler "den Faschismus gegründet".. war aber von Marx & Co, "sehr angetan". 1926 begann faktisch seine "Machtzeit".

.....................

3 Diktatoren, die alle nach dem gleichen Prinzip handelten und sich zwischendurch auch zur "Achse" (Deutschland, Russland, Italien) verbündeten.
3 Leute mit absoluter Macht ausgestattet .. mehr Macht als sie je zuvor in einem dieser Länder in einer einzigen Person vereinigt werden konnte.
Selbst ein Cäsar im römischen Reich hatte nicht so viel Macht besessen.

--------------

Da alle nur ihren eigenen Willen durchsetzten (und jeden Widerstand im Keim erstickten), gibt es für mich faktisch kein schlecht/schlechter/ am Schlechtesten zwischen ihnen. 3 Egoisten/Egomanen, denen die ihnen "Anvertrauten" völlig egal waren.

Bereits vor Kriegsausbruch haben sie sich als menschenverachteten Schweine erwiesen .. was durch die Kriegsgreuel nur noch eine massive Steigerung bis ins Extrem erfuhr.

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Im Krieg selbst gab es faktisch bei keiner Nation mehr ein "Funken von Menschlichkeit".
Die "teilnehmenden Demokratien" wählten auch einen "kleinen Herrscher", der die Kriegsführung zentral lenkte. Hinzu kam dann noch das japanische Kaiserreich (wohl die einzige noch verbliebene "echte Monarchie" im 2. WK)
Wer will (ich will nicht mehr) kann sowohl über russische, deutsche als auch ameikanischen Truppeneinheiten von Metzeleien an der Zivilbevölkerung lesen.
Die Kriegsgeneration berichtet u.a. von bisher unbekannter Brutalität russischer Soldatinnen gegen ihre Gegner und von Metzleien an der Zivilbevölkerung.
Heutige Nazis führen gerne die Angriffe amerikanischer Bombereinheiten mit Phosphorbomben gegen Dresden und andere Städte an. Tausende Zivilisten verbrannten qualvoll in der Flammenhölle. Über Hitler selbst braucht man nichts mehr extra zu erwähnen. Seine Taten sind vorrangig im Gedächtnis geblieben.

xxxxxxxxxxxxx
Keiner der Diktatoren waren "unschuldig" an den Massakern. Sie waren alle schon vor Kriegsausbruch Massenmörder .. verantworltich für den Tod Tausender.

Mord ist Mord. Ob man nun einen ermordet oder mehrere. Es gibt nur eine Schuld. Es gibt deshalb auch keine Steigerungsform (Schuldiger als andere).

Man muss verstehen wollen, dass "im Krieg die Menschlichkeit schweigt".
Was aus militärischer Sicht "sinnvoll/nützlich" ist, hat nichts mit Menschlichkeit mehr zu tun. Befehlshaber müssen nur das Ziel im Auge haben. Das bedeutet auch, dass sie "nur rein taktisdch denken" müssen. Jeder Befehlshaber muss "sehenden Auges" Soldaten in den Tod schicken... das gilt auch für "reine Verteidiger".

Im Krieg schweigt aber nicht nur die Menschlichkeit, sondern für einen Krieg gibt es auch keine festgelegten Regeln mehr, auf die man sich berufen könnte.
Die Zeiten, in denen nur am Tag gekämpft wurde und man abends gemeinsam die Verwundeten versorgte, gehören der fernen Vergangenheit an.
Was auch immer seit dem 1. Weltkrieg an "allgemeine Regeln" aufgestellt wurde, kann jederzeit von jedem gebrochen werden.

Krieg ist unmenschlich/inhuman. Es gibt keinen Krieg, der "menschlich" geführt werden kann oder könnte.
Schade, dass es nicht mehr die "alten Zeiten" gibt, in denen Heerführer persönlich gegeneinander antreten müssen. 
Würde es das noch geben, würden Kriege recht schnell beendet werden. "Der Stärkere/Klügere/Geschicktere" gewinnt. Die Anderen werden zur "Fußnote in der Geschichte".

Man sollte über alle 3 Diktatoren "den Mantel des Vergessens ausbreiten".
In den Geschichtsbüchern sollten sie nur noch kurz erwähnt bleiben .. aber ohne ausführliche Beschreibung ihres Werdeganges oder Lebens.
Sie haben diese Ehre nicht verdient, im Gedächtnis vieler Generationen zu verbleiben.
Die einzige Erinenrung an sie sollte darin ebstehen, dass sie den Tod von Millionen verursacht haben .. aus reinen Machtgelüsten.


 
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gerdkolano
Verfasst am: 04.04.2013 um: 18:57 Uhr
 
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Schlimm waren wir Deutsche, die wir jahrelang begeistert ein Mordprogramm gestaltet haben.

 Mit freundlichen Grüßen gerdkolano.cwsurf.de/.
 

consider
Verfasst am: 04.04.2013 um: 19:00 Uhr
 
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Wiederliche Frage, finde ich.

Wenn einer der beiden schlimmer war, dann muss man einem eingestehen besser gewesen zu sein. Man muss als etwas Gutes an einem der beiden finden.

Da wird mir schlecht!

 

Ratgeber
Verfasst am: 05.04.2013 um: 01:14 Uhr
 
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Zitat von gerdkolano

Schlimm waren wir Deutsche, die wir jahrelang begeistert ein Mordprogramm gestaltet haben.


Ohh.. da haben wir einen Zeitzeugen, der selbst noch die Nazizeit aktiv miterlebt hat udn der selsbt auch Schuld auf sich geladen hat.
Ja DU bist schuld !!!

Wer es einfach nicht kapieren will:
Schuld hat der, der sich schuldig gemacht hat.
Die letzten, die das hätten haben können, waren zu Kriegsende (1945)  12-14 Jahre und wurden als "letzter Widerstand" mit Waffen ausgestattet und in den Tod gejagt. Diese Kinder waren nicht schuldig. Sie konnten nicht wissen was sie tun,, und haben es auch in der Vielzahl mit dem Leben bezahlen müssen.

1945 bis 2013 = 68 Jahre + 12 Jahre = 80 Jahre
Wendet euch also an die, die mindestens 82 Jahre sind. Nur die können noch schuldig sein.

Es gibt keine moralische Schuld, die sich auf die Nachkommen vererbt.
Wenn dein Vater einen ermordet hat, bist du nicht auch atuomatisch auch ein Mörder. Jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich. Du hast  ur Schuld an dem, was du getan hast oder fpr was du verantwortlich bist.

Es gibt keine "Deutschen" mehr, die schuld haben können.

Wenn der Begriff "Deutsche" im Zusammenhang mit dieser zeit geprägt wird.. na dann auch unter den damaligen Umständen und Gebieten, d ie als "Deustchland" bezeichnet wurden.
Die "alten grenzen" galten übnrigens offiziell bis in die 1980er Jahre.. denn bis dahin gab es keine anderen Auslegungen und es gab eáuch ekinen "Freidensvertrag", sondern es herrschte faktisch nur Waffenstillstand.
Die letzten international anerkannten grenzen bis dahin, waren die Grenzen von 1936 ... nehmt eine alte Karte und schaut nach, was damals "deutsch" war .. naaaa ? Auch "Deutscher" obwohl du heute in Frankreich, Polen, Littauen usw lebst ? Deutschland war vor dem Krieg viel größer.. damit wird die "Schuld" faktisch auch auf andere Länder verteilt... doch die Bundesrepublik Deutschland ist jetzt "alleinverantwirlich" ?

Kriegsschuld und Greuel werden durch Reparationszahkungen bezahlt. Diese Werte werden duch die Siegermächte festgelegt. Der Verlierer kann nicht nachverhandeln. Die Reparationszahlungen sind schon lange beglichen.

-------------

Wir sprechen von einer Zeit die keienr von uns miterlebt hat.
Keiner trägt die Schuld daran, was damals passiert ist, Keiner hat "Ehrenschulden" geerbt.

Wenn man eine moralische Schuld auf folgende Genrationen übetrtragen will.. wo ist dann die Grenze ? Gibt es nicht ?
OK.. dann velange ich eine Ehrenschuld von der Türkei, Italien, Frankreich usw.
Deutschland wurde nämlich von all diesen Naiionen irgendwann einmal ünerrannt und bekämpft
Osmanisches Reich, Cäsar, Napoloen Bonaparrte .. das waren die, dei ind enGechichtsbüchern stehen .. aber irh wolltet ja, dass es keine Genrationengrenzen geben soll .. doer ändert ihr jketzt eure Meinung ?

Die 5. Generation nach dem Krieg ist längst geboren . Es gibt keine Schuld mehr, die man zu tilgen hätte oder für die man verantworlich wäre

NUR
Wenn wir zulassen, dass ähnliche Zustände erneut einreißen.. dann machen wir uns wieder schuldig


 
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consider
Verfasst am: 05.04.2013 um: 01:23 Uhr
 
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<<Es gibt keine moralische Schuld, die sich auf die Nachkommen vererbt.>>

Oh doch, die gibt es. Wenn wir heuite relativieren, in dem wir Fragen wie diese stellen.
Wenn wir abwiegeln, indem wir sagen, das es zu lange her ist und wir nicht mehr wachsam sein brauchen.
Wenn wir das, wofür so viele Menschen ihr Leben gelassen haben, nicht in Ehren halten, sondern jegliche Verantwortung von uns weisen.

Dann machen wir uns auch heute noch mitschuldig an dem, was war.

Keiner von uns war dabei. Aber es haben damals wie heute alle zu geschaut und relativiert. Damsl wie heute, hatten die Deutsche es satt, die Schuldigen zu sein. Und das ist beängstigend. Besonder, wenn man sieht, wie salonfähig und normal Nationalsozialismus wieder ist und wie er sich unauffällig wieder, dank sehr guter Propaganda, in die Herzen schleicht.

 

BuRa2710
Verfasst am: 05.04.2013 um: 09:08 Uhr
 
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Ja, wir haben es satt immer "Schuld zu haben".

Und genau das scheint auch einer der Gründe zu sein, warum viele (einige) über die neuen Nazis nicht empört sind und sie ohne Protest einfach gewähren lassen.

Stimme @consider voll und ganz zu!




 

 
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