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e-Reader und die Zukunft des Lesens oder Wer behauptet das das Buch stirbt?

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dogskull
Verfasst am: 03.05.2011 um: 10:41 Uhr
 
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Spätestens seit Marktprimus Amazon offiziel seinen Kindle auch in Deutschland anbietet kommt man als Leser hierzulande um das Thema e-Reader nicht mehr herum. Anders als bei Laptops, Handys und Tabletts ist durch die Verwendung der e-Ink Technologie eine From der Darstellung geschaffen, welche an 'echtes' Papier zu 99% herankommt -> kein lästiges spiegeln, keine Eigenstrahlung des Gerätes, handliches Format und die Möglichkeit, tausende Bücher zu archivieren.
Was für den einen als Anfang des Untergangs der abendländischen Kultur aufgefasst wird ist für den anderen ein Segen. Die Diskussion wird stellenweise emotional und kontrovers geführt könnte unterschiedlicher und spannender nicht sein - wie Bücher eben.

Was meint Ihr? Verliert das Buch an Bedeutung? Oder verhilft ein e-Reader dem eigentlichen Inhalt, nämlich dem Text zu neuer Aufmerksamkeit? Verleitet es mehr Leute zum Lesen, da die 'Bücher' eigentlich wegen fehlender Produktions-, Lager- und Lieferkosten wesentlich billiger werden müssten? Wie wichtig ist die Haptik des Buches, das Anfühlen, die Emotionen, die Freude? Oder kann man das getrost als unnötige sentimentale Komponente abstreifen?


Ia! Ia! Cthulhu fhtagn! Ph’nglui mglw’nafh Cthulhu R’lyeh wgah’nagl fhtagn.

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kobold
Verfasst am: 03.05.2011 um: 13:43 Uhr
 
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Ich für meinen Teil möchte das "Buch", ob geunden oder als TaschenBuch nicht missen und durch einen e-Reader eintauschen.
Da mag der eine oder andere sagen, dass ich doch mit einem e-Reader gleich 1.000 Bücher aufeinmal mitnehmen könnte, und würde das Gewicht all dieses Wissens gar nicht merken ... na Herzlichen Glückwunsch, dass du derart viele Bücher auf einmal lesen kannst ist ja wirklich Fabelhaft ... nein, Spass beiseite ... Bin für das einfache Buch und nicht noch eine Technische Spielerei.
Und dass e-Reader die derzeit unbelesene Jugend wieder an tolle Romane heftet, glaube ich kaum. Da wird das Ding gekauft um evtl. nicht zu viele Schulbücher mit schleppen zu müssen, und wenn dann in der Pause mal Zeit währe ein gutes Buch zu lesen wird auf dem Ding gezockt. (was sicherlich bald zum Standard von e-Raedern gehört, dass diese auch zu anderen Zwecken wie dem zocken zu gebrauchen sind)


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melonenfans
Verfasst am: 03.05.2011 um: 13:49 Uhr
 
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Die Entwicklung lässt sich eben nicht aufhalten. Aber ich glaube das Buch wird auch weiterhin bestehen bleiben da man ja in der Handlung doch mal kurz durchblättern möchte ob das Buch einem gefällt oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen
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mofo97
Verfasst am: 03.05.2011 um: 20:56 Uhr
 
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eBooks werden erst in ein paar Jahren interessant werden. 

Grund: Noch gibt es sehr viele Bücher NICHT in einem eBook-Format. Und außerdem werden diese erst dann interessant, wenn alle eBooks generell unter dem Preis eines gebundenen bzw. eines Taschenbuchs gehandelt werden. Noch ist das nicht so.

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Letzte Änderung am: 03.05.2011 um: 20:58 Uhr durch: mofo97
 

kobold
Verfasst am: 04.05.2011 um: 07:14 Uhr
 
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Die Entwicklung lässt sich eben nicht aufhalten.

Leider nein.
Für das folgende sei erstmal gesagt, dass man meine Persöhnlichkeit noch als Jungspund bezeichnen würde, ich bin mit derlei Technik aufgewachsen, ABER:
Muss es denn in jeder Lebenslage etwas elektronisches sein ?
Es sind ja nicht nur die Bücher, wenn ich mich ad zurück erinnere ... wie schön war es sich beim Leergut wegbringen mit einer hübschen Kassiererin zu Unterhalten ... und nun darf ich mit einer schäbbigen Maschiene sprechen, die meine Flaschen einsaugt.

Ich bin der Meinung, dass es irgendwann reicht, das Zwischenmenschliche stirbt am Ende noch völlig aus.


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melonenfans
Verfasst am: 04.05.2011 um: 09:53 Uhr
 
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Das war mal, heute ist der Stress zu groß und alles muss schnell und unkompliziert über die Bühne laufen. Ich finde so was wie den e-Reader ganz normal, zwischenmenschlich wird man da nicht viel vermissen.

Schon anders sieht das im Supermarkt aus wo ja mittlerweile bundesweit diese Selbstbedienungskassen getestet werden wo du dann wirklich keine Verkäuferin mehr siehst.

Mit freundlichen Grüßen
MelonenFans

 



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dogskull
Verfasst am: 04.05.2011 um: 13:00 Uhr
 
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Zitat von kobold

... na Herzlichen Glückwunsch, dass du derart viele Bücher auf einmal lesen kannst ist ja wirklich Fabelhaft ... nein, Spass beiseite ... Bin für das einfache Buch und nicht noch eine Technische Spielerei. ...



Die Möglichkeit, die Bücher zu Archivieren, zu Verschlagworten und im Volltext durchsuchen zu können finde ich persönlich sehr interessant. Man kann so Themen verknüpfen und das Wissen aus den 'Büchern' recht schnell erschließen und vernetzen. Man erschafft einen Grad der  Vernetzung von Inhalten, wie man es vor 15 Jahren noch nicht für Möglich gehalten hätte.
Vielleicht sollte ich aber auch kurz meine Lesegewohnheiten erläutern: Ich habe bisher keines (!) meiner Bücher weggegeben geschweige denn geworfen oder Verkauft (lediglich drei Stück verschenkt), des weiteren bin ich eher kein 'echter' Belletrisitkleser. In der Regel verwerte ich den Inhalt eines in irgend einer Form weiter, sei es der Bildung wegen, sei es für Rollenspielplots, sei es für anderes. Da würde ich manchmal schon gerne Querverbindungen und Quellenangaben einbauen können, ohne umfangreiche Zettelkataloge oder Datenbanken anlegen zu müssen. Und wenn ich wissen wollte, wie Flugsalbe hergestellt wird, dann gebe ich einen entsprechenden Suchbegriff in den Reader und er durchsucht den Hexenhammer für mich. Für mich persönlich sind diese Möglichkeit der Erschließung (nebst anderen Vorzügen) ein unglaublicher Gewinn.

Bei der Diskussion bisher finde ich recht interessant, das keiner das Gerät e-Reader verteufelt. Es wird zwar als eher unnütz dargestellt, nicht aber als Wendepunkt zum Niedergang der Kultur angesehen.

In diesem Sinne



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kobold
Verfasst am: 04.05.2011 um: 16:43 Uhr
 
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Bei der Diskussion bisher finde ich recht interessant, das keiner das Gerät e-Reader verteufelt. Es wird zwar als eher unnütz dargestellt, nicht aber als Wendepunkt zum Niedergang der Kultur angesehen.

Ganz so drastisch ist es ja dann doch nicht, denn wie du schon erwähntest, bei Fachlektüre (Lernlektüre) hat son Ding sicher auch Vorteile. Aber beim herkömmlichen Roman ... das glaube ich nicht. Denn dabei sind ja schließlich Querverweise zu anderen Büchern nun nicht unbedingt von nöten.


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mofo97
Verfasst am: 04.05.2011 um: 20:05 Uhr
 
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Zitat von dogskull
 

Bei der Diskussion bisher finde ich recht interessant, das keiner das Gerät e-Reader verteufelt. Es wird zwar als eher unnütz dargestellt, nicht aber als Wendepunkt zum Niedergang der Kultur angesehen.

In diesem Sinne



wenn du die eReader verteufelt sehen willst, dann fange bitte damit an. Ich sehe keinen Nutzen darin. 

eReader weden von den Notepads überholt werden, denke ich. Dies Pads müssen nur billiger werden.

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kobold
Verfasst am: 05.05.2011 um: 07:14 Uhr
 
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eReader weden von den Notepads überholt werden, denke ich. Dies Pads müssen nur billiger werden.

Da hat er auch wieder recht!
Die Tablet PC´s können ebenfalls tausende Bücher speichern, bieten nebenbei jedoch etliche andere Funktionen.


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