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Verschlüsselte Übertragung von Daten auf den FTP-Server

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consider
Verfasst am: 19.03.2014 um: 20:12 Uhr
 
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Nein, die neusten nicht, nur das die Updates über die Repos besser laufen. Sowas gibts unter Windows ja gar nicht.

Aber irgendwer muss das ja erst mal kompilieren, ein Packet draus bauen und es dann ins Repo einpflegen. Manchmal hilft daher nur Handarbeit. Und das allerneuste muss man sich idR selbst kompilieren.


Dann hoffe ich mal, das mein Riecher der Richtige ist und die Arbeit nicht umsonst. Nen ganzes Mint baller ich mir jetzt nicht in ne VM, ich teste das mal übers Debian it der Version. Mal sehn was raus kommt.

 

chrwhm
Verfasst am: 19.03.2014 um: 20:44 Uhr
 
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Hey,

Mint ist momentan bei Version 16 - da würde es wohl der Anfang sein, wenn du Mint mal auf den aktuellen Stand bringst ;-)

Bei alten Betriebssystemversionen sind durch die Abhängigkeiten meistens aktuelle Softwareversionen nicht möglich. Bei mir (Mint 16) läuft auf jeden Fall FileZilla 3.7.3 - und damit kann ich ohne Probleme zum Server bei CwCity verbinden.

lg



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consider
Verfasst am: 19.03.2014 um: 21:39 Uhr
 
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Der Fehler ist reproduzierbar und liegt an der FZ Version 3.5.3.

Getestet mit Debian Wheezy und der Version 3.5.3 aus dem offiziellen Repo. Selber Fehler wie bei Ratgeber. Sämtliche Konfigurationen probiert die eventuell Besserung versprechen. Ohne Erfolg.

Dann das Binary von Filezilla in der Version 3.7.4.1 herunter geladen.

https://filezilla-project.org/download.php

Lässt sich nach dem Entpacken aus dem bin Ordner einfach starten und funktioniert reibungslos.

Tipp: Einen Symlink zur Binary im /bin Ordner des Systems einrichten, dann lassen sich Starter (zB Im Menue) einfach per "filezilla" einrichten bzw es lässt sich über die Shell dann einfach mit diesem Befehl starten.





Letzte Änderung am: 19.03.2014 um: 21:39 Uhr durch: consider
 

Ratgeber
Verfasst am: 19.03.2014 um: 21:58 Uhr
 
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@ chwrm
Ich setze nur auf LTS Versionen. Will nichjt alle paar Monate andere Technik haben.. vor allem da mittlerweile die "Übergangszeit" auf 1 Monat danach evrkürzt wurde. Ich lass mich nicht hetzen.

@ consider
War auch meine Vermutung. Habe das aktuelle FZ ja schon hier udn entpackt.. bekomme es aber nicht installiert. Bin eben Linux-Anfänger und in den letzten paar Tagen hatte ich bislang anderes zu tun als mich überall durchzufummeln.
Ich habe es vorher nicth so kennengelernt, das man bei Linux alte Software bekommt. Habe FZ schließlich heute erst installiert

EDIT
Der gleiche Fehler tritt jetzt auch mit der Windows-Version auf. Nach 90 Dateien werde ich nur noch auf die gleiche Art abgewiesen.. diesmal aber mit ganz aktuellem FZ


 
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Letzte Änderung am: 19.03.2014 um: 22:03 Uhr durch: Ratgeber
 

consider
Verfasst am: 19.03.2014 um: 23:23 Uhr
 
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Trotzdem ein kleines How-To von mir zu dem Thema.


1. Aktuelle Version herunter laden. Liegt dann im Homeordner des Benutzers unter Downloads. Das Archiv mittels Rechstklick "Hier entpacken" entpacken.
Du hast dann einen Ordner FileZilla3.




Das Archiv kannst du wieder löschen. Filezilla lässt sich jetzt schon aus dem Ordner mit ~/Downloads/FileZilla3/bin/filezilla starten. Ist aber unschön Programme im Downloadordner zuu haben und da jedes mal hin navigieren zu müssen. Ideal für betriebssystemfremde Programme ist der Ordner /opt. Also erst mal dort hin damit, damit du das ordnetlich hast.

Bachte: Den Befehl aus dem Dowloadordner und mit root Rechen ausführen. Also sudo davor oder per rootkonsole. (su).



Jetzt muss man aber immer noch genau den Pfad kennen um das Programm auszuführen. Besser wäre doch einfach nur ein Befehl, wie zB "filezilla" der überall im System bekannt ist.  Alle Programme die unter /bin liegen sind standardmäßig systemweit aufrufbar. Also leg am besten einen Symlink ins /bin Verzeichnis.




So weit so gut. Ist aber immer noch unbequem immer erst eine Konsole öffen zu müssen und "filezilla" einzutippen. Unter Linux nennt man Verknüpfungen und Menüeinträge "Starter". Leider unterscheidet sich das Anlegen von Desktopumgebung zu Desktopumgebung erheblich. Hier muss mal jemand Schützenhilfe leisten, der da mit weis, wie das unter Mint läuft. Die Dortige Desktopumgebung Cinamon ist mir ein frmdes Wesen.

Unter Gnome 3 heist der Menüeditor "alacarte" und lässt sich mit eben diesem Befehl starten. Der Rest ist dann selbsterklärend. Man muss nur noch den auszuführenden Befehl eingeben.




Auf die Arbeitsfläche bekommt man einen starter mit folgendem Befehl.





Die letzten Punkte zum Anlegen der Starter können, wie gesagt, uner Mint abweichen. Ich meine, dass die Dortige Desktopumgebung auch blos ein verbessertes Gnome3 ist und hoffe es geht dort einfach genauso.

 

chrwhm
Verfasst am: 20.03.2014 um: 00:15 Uhr
 
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Hey,

naja, wenn du die LTS verwenden willst, dann verwendest du die LTS. Dann darfst du dich aber auch nicht darüber beschweren, dass du nicht die aktuellste Version bekommst..

Die Long-Time-Support-Variante ist dafür gedacht, dass man ein System aufsetzt und es nutzt, wie es ist. Dabei muss man in Kauf nehmen, dass man bei aktuellen Entwicklungen nicht nach kommt. Wenn sich bspw. in der Zeit ein neue Standard für TLS/SSL entwickelt, muss ich damit rechnen, dass dieser Standard für mich nicht mehr funktioniert.

Das läuft genauso wie unter Windows: Wenn ich Windows XP "lange Zeit" verwende, dann bleibe ich unter Windows XP. Dann kann ich mich aber auch nicht darüber beschweren, dass ich mit einem veralteten und möglicherweise unsicheren SSL-System im Netz unterwegs bin.
Ich als Serveradministrator würde gerne alte SSL-(Cipher)Geschichten abschalten, weil sie schon seit Jahren als bedingt sicher gelten bzw. durch moderne, als sicherer geltende Geschichten ersetzt wurden. Dadurch, dass der Support für Windows XP aber um eine halbe Ewigkeit verlängert wurde muss ich Steinzeitkonfigurationen immer noch am Laufen halten.

Von daher ist deine Kritik, dass du unter Linux nicht den aktuellen FileZilla bekommst mindestens hinfällig ;-)

lg



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Ratgeber
Verfasst am: 20.03.2014 um: 08:18 Uhr
 
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@ consider
Vielen Dank für die Mühe. Ich muss jetzt erst lernen, welche Befehle was bewirken.
Werde nach deiner Anleitung einfach mal alles "nachäffen" und hoffe, dass es direkt so funktioniert.

Da der Softwareserver für mich eine herbe Enttäuschung war, werde ich mich jetzt wohl eher wieder auf mich selbst als auf andere verlassen müssen.
Auch wenn ich es garnicht wollte, muss ich jetzt also gleich wieder "Linux-Interna" lernen

@chwrm
Alle Linux-Versionen weisen darauf hin, dass LTS-Versionen stabile Versionen sind und alle Programmteile entsprechend mit aktuellen Updates versorgt werden. Es wird sogar darauf hingewiesen, dass die "aktuellen Versionen" jeweils noch Bugs enthalten können und deshalb eher für die sind die immer die neueste Technik haben wollen.

Auch wenn also die Basis beraltet, so werden doch alle zusätzlichen Programme immer auf dem neuesten Stand gehalten.
Du vergleichst mit XP ? OK. Habe ich ja auch noch drauf.
Auch hier habe ich eine Uraltbasis. Trotzdem laufen die Programme immer noch in der jeweils neusten Version, sobald ich ein Update ziehe. FZ wies mich auf das Update hin, heruntergeladen angeklickt, Update drin.
Bei Linux hätte es ähnlich sein sollen. Bereits seit einigen Tagen steht ein Vermerk unter FZ dass die Version veraltet ist. Ich hatte schon absichtlich Mint genommen , weil ich damit auch auf Updates für Ubuntu und Debian zurückghreifen kann.
FZ wird durch Ubuntu im Server bereitgestellt.

LTS von Ubuntu habe ich schon vor einigen Jahren bei einem Bekannten installiert, der JEDES Windows nach 2 Wochen gekillt hatte. Ubuntu hat seinen Crashversuchen bis am Sonntag standgehalten .. und selbst ich kontne es dann relativ einfach wieder zum Laufen bringen.
Diese LTS Version hat bav all die Jahre aktuelle Updates nachgeladen und auch automatisch ein Upragde auf 12.04 gemacht. Für mich ein Zeichen dass LTS-Versionen die richtige Wahl sind, damit man nicht immer wieder erneut vor diversen Hardwareproblemen steht.

Es gibt in der näheren Zukunft auch Zeiten, in denen ich keinen Internetzugang haben werde. Mit einer aktuellen Version darf so etwas auf keinen Fall in so einer Zeit passieren. Nur 1 Monat nach einem Upgrade und schon darf man alles neu aufsetzen, weil die Version danach keine Updates und Upgrades mehr macht. Für mich viel zu unsicher.

LTS können aber ganze Updatesequenzen durchlaufen bis sie auf dem aktuellen Stand sind.
Hinsetzen und abwarten bis der Rechenknecht seinen Job getan hat. Ideal wenn man beim Aufsetzen keinen Internetanschluss hat ode vorher keine aktuelle Version brennen konnte.

Gerade dieses mühelose Aktualisieren hat mich überhaupt zu Linux und LTS gebracht.
Wenn Linux das ändert, kann ich genausogut auch wieder "MS die Pfötchen schütteln" oder sogar so lange warten bis ich mir einen MAC kaufen kann.

Gerade nachgesehen: Immer noch keine aktuelle FZ-Version auf den Servern verfügbar.
Um mein Linux auf ein aktuelles FZ zu bekommen, muss ich also jetzt wieder Handarbeit wie zu Zeiten von W3.x/W95 leisten: Programm suchen (längst geschehen) und statt dass ich jetzt einfach anklicken kann, uss ich der Kiste erst noch beibringen wo sie es zu finden hat.

Zum Glück habe ich jedoch eine extra Partition eingerichtet, auf denen sich die Linux-Downloads einfinden. Ich muss also nicht ganz so lange Adressen eingeben, wie es wohl unter Linux nötig ist... und trotzdem muss ich jetzt erst einmal "Linux lernen" bevor ich es (FZ) nutzen kann.
So war das nicht gedacht. Eigentlich wollte ich als Linux-DAU erst einmal nur nutzen und mich später mit den Befehlssachen auseinandersetzen.

Ach übrigens um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen
Ich habe gestern mit XP und der neuesten Windows-FZ-Version ein Backup gezogen. Alle 60 - 90 Dateien hat der Server mit den gleichen Fehlermeldungen wie bei der Linux-FZ-Version dicht gemacht.
Bei weit über 1.000 Dateien war das echt nervig. Entweder hat auch die Windows-Version eine Macke oder der Server hat irgendwo eine Verbesserung nötig.


 
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consider
Verfasst am: 20.03.2014 um: 09:30 Uhr
 
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Die grundlegenden Befehle unter Linx zu kennen ist definitiv nicht falsch, wenn man die wirklichen Vorzüge von Linux auch nutzen will.
Auch die Ordnerstruktur zu kennen ist recht wichtig, wenn man mal etwas manuell machen will. Unter Windows weist du ja auch, wo hin Programme installiert werden müssen und kopierst sie manuell dort hin, wenn kein Installer mitgeliefert wird, der das für dich übernimmt. (Und lässt sie nicht etwa einfach im Downloadordner liegen)

Trotz der jetzt nicht so tollen Erfahrung mit dem Repository rate ich dir: Nutze es weiterhin. Die Versionen dort sind natürlich nicht immer die allerneusten. Dafür sind sie getestet und wenn es Updates gibt kannst du sie ganz automatisch fahren lassen. Ein großer Vorteil gegenüber Windows, also verschenke ihn nicht ;)

Der Nachteil ist eben, dass die Programmpakete dort eben erst getestet werden müssen und dann von den Entwicklern erst für die Version frei gegeben werden, wenn sie sicher mit der Distribution funktionieren. Manchmal auch mit speziellen Anpassungen, Sicherheitspatches werden oft sogar von neueren Versionen auf die ältere portiert. Daher kann es gar nicht immer die allerneuste Version sein. Das System funktioniert normalerweise reibungslos und solche manuellen Eingriffe sind dann eher die Ausnahme denn die Regel.

Verschiedene Distributionen verfolgen dort auch unterschiedliche Strategien. So steht beispielsweise Debian in dem Ruf, sehr lange zu brauchen und sehr genau zu schauen, bis eine Version im Repository landet. Das hat eine höhere Stabilität des Systems zur Folge, als beispielsweise bei Fedora, die in dem Ruf stehen immer sehr schnell das Neueste vom Neuesten zu integrieren.

Dass hier nun eine Version 3.5.3 statt 3.5.4 im Repo liegt, ist normalerweise gar kein Problem. Ich tippe im vorliegenden Fall acuh auf ein Zusammenspiel des Servers und des Clients. Möglicherweise eine zu restriktive Einstellung des Servers beim SSL-Handshake. (Siehe den Link weiter oben). Man darf dabei ja nicht vergessen, dass dieses Feature ja erst ganz neu auf CW integriert wurde. Möglicherweise besteht hier noch Nachbesserungsbedarf.

Was das Update des Betriebssystems an sich betrifft ist das eine ähnliche Problematik, wie unter Windows. Man kann zwar oft ein Upgrade durchführen, aber eben nicht immer. Und man weis hinterher nie so genau, ob die installerte Software es auch noch so tut, wie sie soll. Da unter Linux die Updates wesentlich schneller kommen als unter Windows, spricht aus meiner Sicht nichts gegen eine LTS Version.

Eine gute Strategie ist auch, eben nicht die Upgrademöglichkeit zu benutzen, sondern bei einer neuen Version eine Neuinstallation druchzuführen. So eine saubere Neuinstallation ziehe ich auch unter Windows eine Upgrade idR vor. Man muss dabei halt unterscheiden, ob es eben Upgrades des Betriebssystems, oder nur Updates sind. Die selbst installierte Software auf deine Extraparttion zu packen hat sich dabei bewährt. So kann man zB den /opt Ordner und den /home Ordner als Extrapartitionen einbinden. Damit bleiben die Einstellungen und installierten Programme bei einer Neuinstallation komplett erhalten.

Mein Tipp ist daher folgende Vorgehensweise beim Installieren neuer Software:

1. Über das Repo

nur wenn das nicht wie gewünscht funktioniert

2. Gucken ob man fremde Repositorys einbinden kann, die dieses Programm enthalten. So bleibt das automatische Updaten erhalten

Wenn sowas ncht exitsiert

3. Schauen ob man ein vorkompiliertes Programm oder Installationspaket für die Distribution findet

4. Wenn alle Stricke reißen hilft nur Sourcecode besorgen und selber kompilieren

Wobei die Reihenfolge eher auf unerfahrene User zugeschnitten ist. Profis schwören auf Punkt 4, da man damit wirklich immer das neuste vom neusten hat. Allerdings ist hier der "Bastel und Frustfaktor" teilweise sehr hoch.

In der Regel bekommst du alleine mit Schritt eins alles hin. zumindest was die gängisten Programme betrifft. In 90% der Fälle ist bei Schritt 2 spätestens 3 alles durch. Wirklich selbst kompilieren muss man heute nur noch sehr sehr selten.

Diese Vorgehensweise muss man sich schon aneignen. Allerdings musstest du ir so einen Workflow auch bei Windows aneigen: Wie suche ich Programm im Netz und welche exe muss ich runter laden usw. einfacher oder schwerer sit letzlich keine der Möglichkeiten, nur halt anders, wenn man es nicht kennt.

Wirklich Begeisterung wird bei dir erst ausbrechen, wenn du dich richtig eingearbeitet hast und die Möglichkeiten entdeckt hast und weist, wie man sein System wirklich auf die Anforderungen anpassen kann. Hier ist Windows eben wesentlich restriktiver und teilweise soar komplizierter zu konfigureiren, wenn überhaupt. Daher: Versuch dran zu bleien, du wirst es auf lange Sicht nicht bereuhen. Und zur Not hjast du ja immer noch dein XP, auf das du zurück greifen kannst, bis du rigendwann fest stellst, dass es dich nur noch nervt. (Ja, die Vorzeichen kehren sich mit der Zeit um, versprochen)



Letzte Änderung am: 20.03.2014 um: 09:45 Uhr durch: consider
 

Ratgeber
Verfasst am: 20.03.2014 um: 10:17 Uhr
 
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Danke für das Rückenstärken *zwinker*

Habe eben versucht ,, bin aber schon driekt daran gescheitert, das ich nirgendwo vernüftig die root-Rechte eingeben konnte. Kann nicht einmal die Datei rüberkopieren *nöööhl*  eben Linux-Dau <--

Naja.. Erst man ein anderes FTP-Tool gefunden, bei dem der Server nicht gleich bei TSL dicht macht. Dafür kann ich damit nur up oder downloaden. Nicht otimal aber eine Übergangslösung.
FZ scheint mir wirklich da sinnvollste Tool zu sein. OK, bis das aktuell ist muss ich wohl zwangsweise Rechte einstellen und Löschen über die Webspaceverwaltung machen, damit es verschlüsselt bleibt.


 
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chrwhm
Verfasst am: 20.03.2014 um: 10:23 Uhr
 
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Hey,

wenn du mit Grund die LTS-Variante gewählt hast, dann ist das vollkommen in Ordnung. Nur musst du eben dann damit rechnen, dass du eben nicht immer die ganz neue Version bekommst. Gerade bei einer LTS-Version erwarte ich persönlich, dass die neuen Programmversionen ausführlich getestet werden - denn LTS-Versionen werden in der Regel für Produktivsysteme eingesetzt. Ich betreibe bspw. mehrere Webserver, die auf Debian basieren. Bei Debian gibts nach meinen Erfahrungen immer nur Updates, die dann wirklich laufen, alles andere wäre für mich fatal.
So hast du beispielsweise unter Debian mit Standard-Einstellungen nie die aktuelle PHP-Version. Für Debian Wheezy (was momentan die Stable-Variante ist) bekommst du beispielsweise immer nur PHP Version 5.4, um genau zu sein momentan php 5.4.4, obwohl mittlerweile php 5.4.26 in der Reihe (bzw. 5.5.10 absolut) aktuell ist.
Auch ein Serveradministrator hat keine Lust, jeden Monat alles aktualisieren zu müssen - denn eine neue PHP-Version heißt gelegentlich auch, dass die PHP-Scripte angepasst werden müssen. Wenn schulle hier immer der aktuellen PHP-Version nachrennen würde, dann würden alle 4 oder 5 Monate User schreien, weil ihre Scripte nicht mehr laufen.

Ähnlich ist das aber eben auch bei der LTS-Variante: Das System soll lange ohne übermäßigen Administrationsaufwand laufen. Wenn hier jetzt aber immer die aktuellsten C-Bibliotheken im Hintergrund installiert werden müssten, würde man diese Stabilität torpedieren. Denn von den C-Bibliotheken hängen wiederum andere Programme ab - und so weiter. C-Bibliotheken sind dabei nur ein Beispiel von hunderten Hintergrundbibliotheken...

Und wieder zu Windows XP: Hier bekommst du auch nicht von allem die aktuellste Version. Verschiedene Software läuft unter Windows XP nicht mehr, weil das Grundsystem veraltet ist. Bestes Beispiel ist der Internet-Explorer, der ja wohl bei XP nicht über die Version 8 hinaus gekommen ist. Und auch im Hintergrund von Windows XP sieht es nicht anders aus: Wie schon angesprochen, ist die Implementation von TLS/SSL schlichtweg veraltet. XP unterstützt noch nicht einmal TLS 1.1 - und wird es auch nie unterstützen können. Von modernen Geschichten wie Server Name Indication kann man unter XP auch nur träumen - dank XP muss momentan noch jeder Server für jedes SSL-Zertifikat eine getrennte IP-Adresse verwenden. Bin froh, wenn dieses System endlich mal weg ist und ich diesen Overhead am Server absägen kann. Dann werden mit einem Schlag weltweit tausende von IPv4-Adressen "überflüssig" und könnten frei gegeben werden.

Im Gegensatz dazu kannst du dir unter Linux leicht die aktuelle Version installieren, wenn du darauf bestehst. Einfach bei den Paketquellen eine Paketquelle mit aktuellem Inhalt hinzufügen und ab die Post. Mache ich bei Debian nicht anders - da wir in der Entwicklung immer sehr schnell hinterher sind, laufen auf unseren Servern immer die aktuellsten PHP-Versionen (also aktuell die 5.5.10). Einfach die entsprechenden Packetquellen eingetragen, der Rest läuft automatisch. Vorausgesetzt, die Abhängigkeiten überschneiden sich nicht an irgendeiner Stelle.

lg



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