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Das kostet Werbung

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Ratgeber
Verfasst am: 30.01.2010 um: 20:37 Uhr
 
Dr. CwCity.de
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Immer wieder sieht man in Foren die Beschwerden:
- "Wieso zahlt ihr so wenig ?"
- "Ich hatte mehr Klicks als angerechnet wurden"

DAS was beim Seitenbetrieber/Hoster rauskommt, sind immer nur Peanuts.

Die werbenden Firmen müssen bedeutend mehr bezahlen.

Zunächst einmal kann jede Firma festlegen, wieviel Weiterleitungen pro Tag wirklich passieren sollen.
Das erklärt auch, weshalb viele Klicks nicht mehr bezahlt werden.
Wenn die Firma bestimmt hat, dass nur 1.000 Klicks weitergeleitet und bezahlt werden sollen/können, sind alle weiteren Klicks am Tag ohne Weiterleitung und Bezahlung.
Für die Firma ist das sozusagen eine Kostendeckelung. Mehr als diese 1.000 Weiterleitungen am Tag müssen eben nicht bezahlt und berechnet werden.
Für den Seitenbetreiber bedeutet es eben, dass er ab dieser Grenze auch kein Geld mehr bekommt.


BANNERWERBUNG

Werbung per View
Eine Firma bucht immer in TKP = Tausender Kontakt Preis. Es wird eben immer in 1.000er Paketen abgerechnet. Das ist verhältnismäßig billig.
Rund 29 Cents + USt. = ca. 36 Cents für 1.000 Werbeeinblendungen.
Dafür bekommen sie aber auch keine Garantie dass ihre Seite aufgerufen wird. Sie buchen ja nur die Einblendung.

Werbung per Klick
Hier wird für jede einzelne Weiterleitung auf die eigene Seite auch bis zu 29 Cents verlangt. Die Firma zahlt also effektiv rund 33 Cents pro Klick.
Je größer ein Werbebanner, desto höher der Preis und desto besser die Chance, dass es auch angeklickt wird.
Hier gibt es aber auch die Möglichkeit der Begrenzung - entweder um die Seite "flüssig" zu halten oder um Geld zu sparen.

Andere Werbung

Google Adwords

Hier wird auch nur eine Pauschale bezahlt dafür, dass die Werbung geschlatet/angezeigt wird.

Scyscraper
View - Abrechnung in TKP mit bis zu 85 Cents pro TKP
Klick - pro Klick bis zu 29 Cents pro Klick

Page Peel /Eselsohren
Abrechnung in TKP mit rund 31 Cents pro TKP

Projekt Werbung/Empfehlung
Pauschalpaket mit einer festen maximalen Besucherzahl. Wenn diese erreicht ist, ist das Paket "abgearbeitet"

Flatratewerbung
Hier wirbt der Werbeanbieter nach seinem Gutdünken für die Firma. Es werden durchschnittliche Besucherzahlen pro Tag angegeben. (oft 1.000)
Das wird aber nicht garantiert.

Ein Beispiel:
2.000.000 LayerAds
500.000 Bannereinblendungen
500.000 PagePeels
500.000 Skyscraper
500.000 Textlinks

Rund 4 Mio. Werbeeinblendungen hört sich sehr viel an - Es sind aber Angaben für ein Jahrespaket.
10958 Werbeeinbelndungen pro Tag - 465 pro Stunde - 7 pro Minute.. Das bekommt die Firma wirklich dafür. Für Internetwerbeformen ist das also "nix" - da es ja auf allen Seiten zusammen ist.
So ein Paket kostet rund 2.600 Euro - pro "erfolgreicher Weiterleitung" zahlt die Firma also rund 0,7 Cents - WENNN die 1.000 pro Tag erreicht werden.
In solchen Flatratepaketen wird nämlich nur die Anzahl der Werbung und der Einblendungen wirklich zugesagt. Selbst das ist hinfällig, wenn der Werbe-Zeitraum beendet ist.
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Was den Seitenbetreibern dann angeboten wird, ist eine Mischform aus allen Werbungen.
Hierzu muss dann also berechnet werden, dass die zu bewerbende Firma zwischen 0,7 - 31 Cents bezahlt (alle Werte schon inkl. Steuern)

Da Internetwerbung immer seltener angeklickt wird, steigen aktuell auch die Preise für die Firmen, die Werbung haben möchten.
Gleichzeitig fallen aber die Preise die an Betreiber gezahlt werden.

Das Geld bleibt also hauptsächlich bei den Werbeanbietern, die teilweise unmöglich hohe Zahlen weitergeben um möglichst viele Hoster/Seitenbetreiber zum Mitmachen zu überreden.

Stimmt ihre Kalkulation nicht, ist das Geld der Kunden längst schon ausgegeben, bevor die gebuchten/zugesagten Kontingente abgelaufen sind. Die Firma muss also dann schon das Geld des nächsten Kunden "vorziehen".
Am Ende steht dann die Insolvenz ... und sowohl Werbekunden als auch Hoster/Seitenbetreiber stehen "dumm da".
(So geschehen bei LayerAds.)

Die Infos habe ich mir aus diversen Seiten zusammen getragen - das was dem Firmenkunden für die Werbung berechnet wird, ändert sich natürlich stetig.








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Ratgeber
Verfasst am: 06.03.2010 um: 20:09 Uhr
 
Dr. CwCity.de
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Es gibt immer mal wieder User, die nachfragen, was Werbung bei einem bestimmten Hoster kostet.

Die Hoster haben oft keine offiziellen Preislisten, die sie ins Netz stellen.
Einerseits würden solche Preislisten manchmal abschrecken, andererseits richten sich die Preise immer nach dem aktuellen "Wert" eines Hosters - müssten sich also auch dauernd ändern.

Wer selbst gezielt bei einem Hoster Werbung schalten will, kann nicht damit rechnen, dass dieser Erfolgsquoten oder Erfahrungswerte preisgibt.
Für Free-Hoster sind diese Daten das Firmenkapital.
Man gibt sein Erfolgsgeheimnis nicht öffentlich bekannt.

Statistiken muss jeder für sich selbst führen um den Erolg seiner Werbemaßnahmen zu beurteilen.
Die Angabe einer PLZ bei einem Verbrauchermarkt ist z.B. nichts anderes als eine Statistik, die den Erfolg von Werbekampagnen überprüfen soll.
Ähnlich sieht es mit Gewinnspielen aus.
Hieraus zieht der Werbende die nötigen Daten um seine Werbung Zielgruppengerecht zu gestalten.

Solche Erfolgsstatistiken kosten Zeit und Geld.
Wer sie selbst nicht machen kann oder will, beauftragt andere damit. Das ist u.a. der Erfolg von Rabattsystemen wie Payback & Co.
Die angeschlossenen Firmen gewähren dem Kunden Rabatte und erhalten dafür im Gegenzug persönliche Statistiken, die sie zur Verbesserung ihrer Angebote und zur gezielteren Werbung benutzen können.
Der "kleine Nebeneffekt" ist dann noch erweiterte Kundenbindung.

Wer von Hosterstatistiken direkt partizipieren will, muss deshalb mehr bezahlen.
Das ist die Grundlage für zugesicherte Zugriffszahlen und weshalb solche Garantien auch mehr kosten.


 


crowroyal
Verfasst am: 06.03.2010 um: 20:20 Uhr
 
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OK. Allerdings macht es das nicht gerade Sicherer, wenn du verstehst? In meinem Fall, hab ich überhaupt keine Erfahrungswerte und kann nur auf schlechte Zahlen (von Schulle selbst geschrieben) zurück sehen.

Ich würde es Fair finden wenigstens einen Preis zu erhalten.



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The-Village
Verfasst am: 06.03.2010 um: 20:34 Uhr
 
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Naja, irgendwelche Zahlen muss schulle schon Preis geben.

Denn wenn ich 1000 Klicks buche zB: à 7ct muss ich ja wissen wieviele es pro tag ca. gibt sonst ist nach 1 woche schon alles weg oder erst nach nem jahr.

Sowas wäre halt interessant oder wieviele einblendugen es pro tag gibt sowas...


 


Ratgeber
Verfasst am: 06.03.2010 um: 20:39 Uhr
 
Dr. CwCity.de
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Immer wenn ich ähnliche Fragen habe, schreibe ich die Firmen direkt an und frage nach einem "individuellem Angebot"

Damit ich möglichst effektiv dabei wegkomme, schreibe ich in die Anfrage genau das rein, was ich wirklich brauche.
Je detaillierter die Anfrage ist, desto besser kann man sie kalkulieren und auch ein günstigeres Angebot erstellen.

Ein Negaitvbeispiel wäre:
"Ich will bei dir werben. Was kosten mich 1.000 Werbeeinblendungen ?"

Die Firma muss den ungünstigsten Fall für sich annehmen:
1malige Werbeschaltung (höherer Aufwand als bei "Dauerkunden")
Der Frager will eventuell eine "Erfolgsgarantie" haben.
Der Frager setzt keine bestimmte Werbeart voraus. Es muss also notfalls mit einer recht "aufwändigen" Werbeform gerechnet werden

Die Kalkulation wird also extrem hoch ausfallen müssen

Ein Positivbesispiel wäre:
"Ich möchte für die Zeit von 3 Monaten jeweils 5.000 Layer-Werbungen schalten. Eine Erfolgsgarantie (per View) muss nicht erteilt werden. Der Nachweis der Einblendung genügt"

Werbeart, keine Garantie erwartet, Langzeitkunde
Das ist dann wieder so detailliert, dass man ganz genau weiß, dass es keine Eventualitäten gibt, die in die Kalkulation einbezogen werden müssen.
Hier sollte also ein verhältnismäßig extrem günstiges Angebot erfolgen können.

Und wenn ein Angebot nicht direkt zusagt, kann man es ja später als Werbekunde noch verifizieren, sodass der Anbieter noch einmal und damit evtl. etwas günstiger kalkulieren kann


 

 
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