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Kamin im Haus

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flanka
Verfasst am: 10.02.2016 um: 15:26 Uhr
 
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Hallo zusammen =)
Habe mal eine Frage an alle, vielleicht auch gerade ein Haus gebaut haben oder sich einfach gut damit auskennen, was so dazu gehört.
Wir sind gerade dabei die letzten Änderungen unserer Doppelhaus-Hälfte zu machen und haben uns doch überlegt, einen Kamin anzuschaffen. Der soll in unser Wohnzimmer, das gleichzeitig auch Esszimmer ist und im Erdgeschoss den größen Platz einnimmt. Wir haben mit dem Modell: https://www.ofen.de/jotul-kaminofen-f520-3-seitiges-glas-7-kw-holzofe n-ofen.html?c=42 schon einen Favoriten gefunden, den wir gerne hätten. Lohnt sich dann noch eine Zentralheizung? Wir würden dann schon jeden Tag über den Kamin heizen, weil wir uns eigentlich immer im Wohnzimmer aufhalten.. Wie habt ihr das so geregelt?

Gruß




Letzte Änderung am: 29.06.2016 um:20:57 Uhr durch: schulle
 



consider
Verfasst am: 10.02.2016 um: 17:56 Uhr
 
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Ein Kamin speichert keine Wärme, wie etwa ein Ofen, um sie langsam abzugeben. Zusätzlich wird ein Kamin mit Holz geheizt, welches im Vergleich zu Kohlen verhältnissmässig schnell ausbrennt.

Wenn du also nicht den ganzen Tag hochwertiges Holz nachlegen und am brennen halten willst, würde ich den Kamin nur für den Gemütlichkeitsfaktor, nicht als Heizung nutzen.

Hatten mal beim Ausbau zeitweise nur einen "offnen" Berliner Ofen ohne Schamottsteine ringsrum, die die Wärme halten. Man kann zwar ordentlich Hitze porduzieren, durch die Kohlen, sind diese ausgebrannt, wird es aber sehr schnell wieder kalt.
Mit Holz im offenen Kamin wird das noch viel schlimmer.


 

kobold
Verfasst am: 11.02.2016 um: 12:09 Uhr
 
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Wir haben mit dem Verheizen von Holz gute Erfahrungen gemacht.
Durch den Anschluss des Ofens an das Heizungssystem und den Einbau eines zusätzlichen Wassertanks (zur Speicherung des erhitzen Wassers) lassen sich eine Reiehenhaus-Hälfte sowie ein weiteres 2-söckiges Haus (beide Gebäude durch einen Wintergarten verbunden, in dem der Ofen steht) ohne Probleme ausschließlich mit dem Ofen beheizen. Das funktioniert auch im Winter ganz gut. Und sollte dann doch mal das Holz knapp werden, die Faulheit obsiegen oder oder ... gibt es immer noch die alte Heizungsanlage.

Beim Heizen mit Holz, sollte jedoch bewusst sein, dass es eine Menge Arbeit über das ganze Jahr bedeutet. Das Holz aus dem Baumarkt oder (geschnitten und gespalten) vom Bauern nebenan ist dafür einfach zu teuer.
Ist jedoch der Wille da für sein warmes Heim arbeit zu investieren (Holz selbst "schlagen" und spalten), schlägt sich das durchaus auf die Heizkosten nieder.
Zudem kann es gerade in kälteren Wintern zu einem Problem werden, wenn nicht regelmäßig jemand zuhause ist (was in meinem genannten Beispiel der Fall ist) um den Ofen in Gang zu halten.

"Nur" ein Ofen im Wohnzimmr reicht definitiv nicht um das ganze Haus zu beheizen. Ohne den Anschluss an das Heizungssystem wird das nichts.

In jedem Fall empfiehlt sich der Gang zum Fachpersonal (Schornsteinfeger, Ofenbauer, Gas-Wasser-Sch***-Mann usw.) für eine ordentliche Beratung.

Test Signatur
 

Ratgeber
Verfasst am: 12.02.2016 um: 05:24 Uhr
 
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Es gibt mittlerweile Kamine, die sozusagen den Kern einer Zentralheiozung darstellen können. Deiner gehört nicht dazu.

Wie schon gesagt wurde:
Ein reiner Kamin hat eher einen Wohlfühleffekt. Durchweg damit heizen zu wollen , macht später durchaus Probleme.
In Berlin (wo du ja hinziehen willst) bekommst du das Brennmaterial nur in "Läden". Du musst es also "Kofferraumladung für Kofferraumladung" besorgen oder liefern lassen.
In Berlin ein Auto zu halten, ist nicht unbedingt sinnvoll. Du wirst es also eventuell später abschaffen und dann für die Lieferungen zahlen müssen. Große Mengen brauchen viel Platz.. den du vielleicht nicht hast. Je nach Holzsorte hast du völlig andere Heizwerte und Kosten. "Einfaches Holz" brennt schnell ab und du brauchst deshalb große Mengen. Hochwertige Hölzer halten länger , kosten aber auch mehr.

Nimm dem OFEN deshalb nur als "Zusatzheizung". Trotz Kamin-Optik ist es eben nur ein Ofen und kein richtiger (offener) Kamin.
Denk auch daran , dass du dadurch viel Raum verlierst , weil er nicht überall aufgestellt werden kann und rundherum eine "Sicherheitszone" verbleiben muss.

Sollten Kinder geplant sein .. wird es durchaus gefährlich für sie.
Ein Ofen ist sehr heiß. Man kann einfach nicht die komplette Wärme nach außen abschotten .. dann könnte er ja auch nicht heizen.  Du hast einen heißen Ofen mit 1 Meter Höhe, an das ein Kind jederzeit packen und sich verbrennen könnte.


WENN du am Kaminofen als Heizungsersatz festhalten willst nimm einen "wasserführenden" https://www.ofen.de/kaminofen-wasserfuehrend
Den kannst du notfalls auch mit Pallets und Kohle heizen - bist also nicht auf einen einzigen Brennstoff eingeschränkt und hast auch das Problem des dauernd nachlegen müssen aus der Welt


 
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