IS-Terror

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Ratgeber
Verfasst am: 19.11.2015 um: 20:26 Uhr
 
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Die Überschrift ist ganz absichtlich ziemlich allgemein gehalten , damit man "Diverses" dazu erörtern kann.

Als ich hörte, dass man den vermeintlichen "Anstiftert" zum Paris-Attentat schon einige Mal in Kontrollen hatte, ihn aber nicht festnahm (obwohl er schon länger auf der Fahndungsliste stand) weil man ihn ganz woanders vermutetet, kam in mir ein Gefühl von Wut und Ärger auf.
Man hätte diesen Typen also schon vorher verhaften können .. hatte es aus purer Ignoranz jedoch nicht getan.

Ich möchte nicht behaupten, dass dadurch das Attentat hätte verhindert werden können. Wer das sagt, würde nur zeigen, dass er nicht weiß, wie der IS "funktioniert". Es wäre aber ein Attentäter weniger gewesen, der zur Verfügung gestanden hätte.

Als heute berichtet wurde, dass dieser Mensch nun doch nicht mehr unerkannt auf der Flucht durch Europa war , sondern bei der Razzia umgekommen war, stellte sich bei mir eine Art von Erleichterung ein. Dieser Mensch würde also auf keinen Fall mehr in der Lage sein, ein weiteres Attentat zu verüben.

Ob er wirklich der Maßgbliche dazu war, lasse ich dahin gestellt. Dass er sich mit Waffengewalt gegen eine Festnahme gewehrt hat , zeigt nur, dass er bereit war, andere Menschen zu töten obwohl ihm selbst durch die Festnahme nicht der eigene Tod gedroht hätte.
Es war also kein Kriegsfall und keine Selbstverteidigung.


 
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consider
Verfasst am: 20.11.2015 um: 09:40 Uhr
 
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Egal wo man hinschaut, im Nachhinein stellt sich meistens heraus, dass die Täter den Geheimdiensten schon bekannt waren. Und man kann drauf warten, dass solche Dinge dabei helfen einen Polizeistaat zu installieren und alle möglichen abstrusen Forderungen aufzustellen, die man ohne nicht austellen könnte:

Vorratsdatenspeicherung gefordert? Check.

Ausländer beschuldigt? Check.

Polizei- und Geheimdienstbefugnisse vergrößern wollen? Check.

Computerspielen die Schuld geben? Check.

Bundeswehreinsatz im Inneren gefordert? Check.

Bitcoin beschuldigt und verfolgt? Check.

Endlich mal wieder ordentlich in den Krieg ziehen? Check!

Personalisierte Tickets für Sportveranstaltungen gefordert? Check!


Statt sich Gedanken darüber zu machen. warum es der IS immer leichter schafft in unserer Mitte zu rekrutieren.



Letzte Änderung am: 20.11.2015 um: 09:41 Uhr durch: consider
 

spidercham
Verfasst am: 20.11.2015 um: 19:11 Uhr
 
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uwhhh. Du stehst ja soweit Links, das du bereits rechter bist als ich.

-Vorratsdatenspeicherung wurde bereits durchgewunken, als der IS Terror in Deutschland noch eine Theoretische bedrohung war. - "Die neue" ist durchaus kritikwürdig.
-Ausländer werden nicht beschuldigt, wir reden über den Islam der sich bereits seit Jahrzehnten in einem inneren vor Gewalt strotzenden Konflikt befindet.
-Computerspielen wurde schon immer die Schuld gegeben. Das ist nichts neues. Sehe ich in der aktuellen Diskusion noch nicht wirklich.
-Bundeswehreinsätze im inneren werden bereits seit Monaten angetrieben um beispielsweise Flüchtlinge zu Registrieren.
-Bitcoin wird überprüft. Lieber zweimal als garnicht. Wir wollen doch ersteinmal sehen, was dabei herrauskommt.
-Im Krieg befindet sich Frankreich nach eigener Aussage. Das der IS bekämpft werden muss ist klar. Durch untätigkeit die Kurden alleine Kämpfen lassen wohl wissend, das die Türkei nicht gerade deren Freund ist.
-Personalisierte Tickets hätte ich schon vor 10 Jahren beführwortet.

  
Zitat von consider

Statt sich Gedanken darüber zu machen. warum es der IS immer leichter schafft in unserer Mitte zu rekrutieren.


Darf ichs versurchen?

Wir lassen viele fundamentalistisch eingestellte Moslems stehen. Wenn die Gesellschaft immer weiter zurückweicht, und die hier geltenden Werte nicht durchgesetzte werden ist ganz klar, das die meisten derer sie nicht für sich als gültig empfinden.

Wir sehen es in Berlin Neu-köln, genauso in Duisburg Marxloh. Da gibt es ganze Teile, da kannst du dir das Grundgesetz in die Tasche schieben. Zusammen mit islamistischen Parallelgesellschaften.

-Wenn wir zulassen das Kinder mit islamischen Elternhaus nicht zum Schwimmunterricht gehen.

-Wenn wir tatsächlich darüber reden bei Schulausflügen Kinder islamisch betreuen zu lassen.

-Wenn wir Schweiefleisch an Kindergerten nichtmehr anbieten.

-Wenn wir Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbennenen.

-Wenn wir Islamverbände zulassen die von der türkischen Religionsbehörde finanziert werden.

-Wenn wir den Salafismus nicht bekämpfen sondern von ihnen anberaumte Koranverteilungen zulassen.

-Wenn wir Kopftuchtragende Lehrerinnen an Schulen zulassen.

Zudem noch der "fehlende A****" in der hose, das eigene Wertegerüst verbal im Altag zu verteidigen.

Mit freundlichen Grüßen
Spidercham

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consider
Verfasst am: 20.11.2015 um: 19:59 Uhr
 
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Welche Werte sind es denn, die du da "gegen" Moslems durchsetzen willst?

Wie wäre es denn mit der Idee, dass Ausgrenzung, Rassismus und Ressentiments junge Menschen in die Arme von Bauernfängern treiben?
Und das vollkommen unabhängig von ihrer Religion. Es gibt auch chrtistliche Terroristen die hundertausende auf dem gewissen haben, und die meisten Rekruten werden nun mal durch das Gefühl gemacht, dass sie dort etwas sind und nicht nur abwertend behandelt werden.

Das schlimmste für ISIS wäre doch

- wenn wir niemandem vorschreiben würden, was er zu glauben hat und was nicht
- wenn wir niemandem vorschreiben wollten, wie er sich anzieht udn was er auf dem Kopf zu tragen hat
- Wenn wir nicht mehr unsere Glaubenskriege über unsere Kinder austragen würden, denen es im Grunde Pupegal ist, ob sie Schwein oder Huhn essen
- wir nicht jeden Blödsinn über Weihnachts und Wintermärkte nachquaken, obwohl es schpon immer Religionsneutrale Märkte und Waren gibt

Schlussendlich, wenn die Menschen mal aufhören würden, den Terroristen noch die Arbeit der Spaltung und des geneseitigen Aufhetzens abzunehmen und damit den Kreis der für rekrutierung anfälligen wenigstens zu verkleinbern.

Was hältst du denn davon, offen auf die Leute zuzugehen, statt ihnen ständig und überall erklären zu wollen, dass sie und ihre Religion nicht hier her passen?

PS: Ach und selbsverständlich werden jetzt von vierlen Seiten zunächst mal jeder Flüchtling unter generalverdacht gestellt.

EdiT

Zur VDS:

www.heise.de/newsticker/meldung/Nac...

Aber ist auch egal. Es geht darum, das sdie Toten noch nicht mal unter der Erde liegen, und das ganze schon politisch ausgeschlachtet wird, bis ztum Gehtnichtmehr.







Letzte Änderung am: 20.11.2015 um: 20:04 Uhr durch: consider
 

spidercham
Verfasst am: 20.11.2015 um: 21:51 Uhr
 
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Zitat von consider
Welche Werte sind es denn, die du da "gegen" Moslems durchsetzen willst?


Du hast mich natürlich bewusst falsch verstanden. Mir geht es nicht um "die Moslems". Mir geht es um das raumgreifende Zurückweichen der hisigen Gesellschaft.

Genauso wie du auch weißt, dass selbst den Schülern Basecaps im Unterricht verboten werden. Diese Sonderstellung des Kopftuches und die damit verbundene ignorants gegenüber des Neutralitätsgebots an Staatlich finanzierten Instituten ist ein ins Gesicht spuken des sekularen Staates.

Wenn dem gegenüber die Tatsache steht, dass Kuzifixe auf Wunsch abgehangen werden müssen, steht der Aufwand den wir gegenüber 5% der Bevölkerung betreiben in keinem verhältnis mehr zum beabsichtigtem Zweck.

Was würdest du davon halten, wenn Hindus nun Ihre verstorbenen Partner in aller Öffentlichkeit verbrennen? Selbstverständlich muss die Religionsfreiheit eingeschränkt werden. Das war noch nie anders. Und dieses Dominieren des Islam im Altag ist überwiegend ein orientalisches Phänomän, da es in "dem Islam" keine skularisierung zwischen Staat und Religion gibt. Viele Moslems kommen aus Gesellschaftlichen gegebenheiten, in denen der Staat andersdenkende unterdrückt werden und sind damit aufgewachsen.

Ich nehme diesen Menschen deshalb ihr verhalten nicht übel. Aber ab dem Zeitpunkt wo sie die Deutsch/Europäische Grenze übertreten, haben sie sich zu intigrieren. Integration ist keine beidseitige Sache, in dem eine Partei nein sagen kann, sondern eine Forderung an die Menschen die hier in Zukunft leben wollen.

Statt andauernd darüber zu depattieren wo wir den Menschen mehr Toleranz entgegenbringen können, sollten wir uns ersteinmal darüber im klaren werden, dass es schlicht und ergreifend keine staatliche Diskriminierung gegenüber Moslems gibt. Ich habe hier so langsam das Gefühl die am meisten verfolgte Religion wäre der Islam. Nein, es ist immernoch das Christentum. Und ich habe die beführchtung, dass diese ständige landnahme zu einem weiteren überpropozionalen Machtgewinn des politischen Islam in Deutschland führt.
  
Zitat von consider

Das schlimmste für ISIS wäre doch

- wenn wir niemandem vorschreiben würden, was er zu glauben hat und was nicht
- wenn wir niemandem vorschreiben wollten, wie er sich anzieht udn was er auf dem Kopf zu tragen hat
- Wenn wir nicht mehr unsere Glaubenskriege über unsere Kinder austragen würden, denen es im Grunde Pupegal ist, ob sie Schwein oder Huhn essen
- wir nicht jeden Blödsinn über Weihnachts und Wintermärkte nachquaken, obwohl es schpon immer Religionsneutrale Märkte und Waren gibt


-Tut der Staat nicht.
-Ich möchte jedem vorschreiben, was wer an öffentlichen Schulen mit Bildungsauftrag zu tragen hat. Schuluniformen wären das erste.
-Das mit dem Pupegal erzählst du mal einem fundamentalistischen Moslem. Dieser wird seinen Kindern weiterhin das Schweinessen nicht erlauben, mit der Begründung, dass es einen Menschen verunreinigt. Wie mit solch einer Erziehung ein gleichberechtigtes zusammenleben möglich ist weis der liebe Gott.
-Bezüglich der Weihnachtsmärkte: Das ist von dir Relativismus. Es gab schon immer Märkte ohne religiösen Kontent. Das ist auch nichts neues. Entscheidend ist das warum. Warum einen Christlich- feierlichen Markt umbenennen, wo Ihn vor 20 Jahren genauso gut Moslems besucht haben, und das noch heute tun? Spielen die gefühle der Mehrheit sprich der Christen keine Rolle? Wollen wir vielleicht das Zuckerfest in Salzfest umbennen weil du diabetis hast und dich deshalb diskriminiert fühlst? Nein. Ich habe kein verständniss für eine solche linke Politik die alles gleich machen will, und dabei einfach nicht erkennt, dass das gegenteil erreicht wird. Nämlich eine Diskriminierung gegenüber der Mehrheit.

(Beispiel? Die homosexuellen Ampelmänchen in Wien. Eine absolute unsinnstat. Ampelfrauen kann ich ja noch nachvollziehen, solange Feministinnen nicht auf die Strage gehen und fordern, dass die Ampelweibchen keine Brüste, Miniröcke, Pfredeschwänze oder Zöpfe tragen dürfen. Was bleibt da noch übrig? Richtig, ein Ampelmännchen. )

Es geht mir auch nicht um die Rasse eines Menschen. Ich meine lediglich gewisse tendenzen zwischen den Religionen und den darunter befindlichen Ausrichtungen zu sehen. Und natürlich gibt es die. Aliviten legen den Koran nicht Wörtlich aus, gehen nicht in Moscheen und sind aufgrund der Werteordnung innerhalb ihres Glaubens bildungsorientiert. Natürlich kann man nicht jeden über einen Kamm scheeren. Man kann jedoch den Durchschnit benennen, und somit durchaus bestimmten Gruppen bestimmte verhaltensweisen Zuschreiben.
  
Zitat von consider

Was hältst du denn davon, offen auf die Leute zuzugehen, statt ihnen ständig und überall erklären zu wollen, dass sie und ihre Religion nicht hier her passen?


Ich werde jedem Moslem und gerne auch Christen erklären, das die sekularisierung zwischen Staat und Religion auf keiner Verhandlungsbasis beruht. Wer sich damit nicht abfinden kann, dass wärend des Ramadan in Schulkantinen vor dem eigenem Sohn Wurstbrote gegessen werden helfe ich gerne beim Kofferpacken. Und sei es ein uhrdeutscher Germane.

Und genau das ist der Punkt. Wer sich nicht mit den hisigen Gesetzen identifizieren kann, soll nicht vom Staat bemuttert werden, sondern gesagt bekommen warum wir diese Regelung haben. Sollte derjenige sich dadurch nicht wohl fühlen kann er gerne wieder nach hause. Wir können gerne muslimische Feiertrage einrichten. Um so besser, dann muss ich nicht so oft Arbeiten gehen. Dann will ich aber Alevitische, Sunnitische, Jesidische, Achmaditische, Schiitische und Sufische Feiertage. Dazu dann noch Hinduistische, Buddistische, Sumerische, Babylonische, Assyrische, Hurritische, Elamische, Httische und Ursemitische Feiertage. Irgendwann wird linke Politik einfach nurnoch peinlich.

Wegen der VDS:

Nach dem Anschlag in Paris haben sich durchaus einige in die Hände gespukt. Mal schauen wie die Sach sich entwickelt

Mit freundlichen Grüßen
Spidercham

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Letzte Änderung am: 20.11.2015 um: 21:57 Uhr durch: spidercham
 

consider
Verfasst am: 20.11.2015 um: 23:27 Uhr
 
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Natürlich kann man nicht jeden über einen Kamm scheeren. Man kann jedoch den Durchschnit benennen, und somit durchaus bestimmten Gruppen bestimmte verhaltensweisen Zuschreiben.


Wenn du Menschen aufgrund ihrer Religion oder Herkunft oder auch aufgrund ihrer Kultur mehrheitlich bestimmte Verhaltensweisen zuweist, dann ist das nichts anderes als Rassismus. Und das muss man nun mal auch beim Namen nennen dürfen.

Auch sprach ich nicht von staatlicher Diskriminierung, sondern von eben jenen Resentiments die immer stärker werden. Ängste, wie, dass da jemand mit Kopftuch rumlaufen könnte und dass das ja nicht "deutsch" genug ist. Oder dass die Kinder nichts werden, weil in der Schule eben, im Zuge eines normalen Zusammenlebens verschiender Kulturen, Kompromisse eingegangen werden. Die Angst, etwas grundlegendes zu verlieren, nur weil es Schulen gibt, die sich eben für das weglassen von Schweinefleisch, statt für eine viel teurere zusätzliche Verpflegung zu entscheiden.

Niemand will hier wem verbieten, wo auch immer er will sich mit Schweinefleisch vollzustopfen bis er platzt. Es wird keiner geszwungen ein Kopftuch zu tragen. Keiner soll auf den Weihnachtsbaum zuhause verzichten udn von den gut 40 Weihnachtesmärkten in Berlin heissen eben einige Wintermarkt, na und, dann geh wo anders hin, wenn dir der christliche Glaube so wichtig aist, aber lasse all den anderen Menschen, die nichts mit Religion zu tun haben wollen doch ihren Wintermarkt. Und wenn neben dem Weihnachtsmann im Supermarkt nun auch ein Zipfelmützenmann steht, lass ihn da doch stehen, dir nimmt doch keiner deinen Schokoladenweihnachtsmann weg! Wer anderen nicht beim Essen zusehen will, der guckt halt weg, das ist auch im Islam so. Und wer da rumkrakelt ist eben ein ALoch und bekommt das in der Regel auch gesagt. Dabei ist es unerhablich, ob der orthodoxe Katolik die Frau als unrein sieht, oder Salafist. Idiot bleibt Idiot. Das ist keine Frage des Glaubens, sondern im zweifel eher, wie fanatisch dieser ist. Und DA müssen sich die Christen nun wahrlich nicht verstecken.

Der Narrativ, den du hier zeichnest ist ja der, dass "der ISLAM(TM)" uns hier unsere Pseudosakularität wegnehmen will. Wenn dir Religion so wichtig ist, dann arbeite doch an deiner. MAl Hand aufs Herz: Was denkst du, wie viele der selbsternannten Retter des christlichen Abendlandes ohne abzulesen drei Krichenlieder singen können? 10%? eher noch weniger?

Nein mein lieber, so läuft das nicht. Zum Zusamenleben gehören immer Kompromisse. Jedenfalls in einer aufgeklärten Gesellschaft, die über das Mittelalter hinaus ist. Und jeden Versuch der Tolleranz einfach als "Linke Politik" abzutun ist echt wenig zielführend. Es wird sich immer ereifert über einzelne Idioten, aus Agnst "DIE" könnten einem was wegnehmen. Ein schönes Klima "Wir gegen DIE" baut sich dadruch auf. Und damit bist du eher ISIS geistig Kind als jeder der Muslime, die ich kenne.

Denn das ist es, was ISIS braucht, Hass und Missgunst und ein spalt zwischen den Menschen. Religion gegen Religion. So und nur so rekrutieren sich Menschen für die Sache. Und das "Tolle" ist: Um so undifferenzierter der "Kampf" gegen irgendeine zusammenphantasierte Islamisierung geführt wird, umso besser kann ISIS seine Taten legitimieren. Und um so schneller radikalisieren sich die Menschen auf beiden Seiten.


Edit: Bitte nimm mir das nicht übel, aber ich habe nicht das Gefühl, aus einer Diskusion mit dir mit irgendeinem Erkenntniossgewinn heraus zu gehen. Die Plattitüden, die du mir rüber bringen willst,m die kenne ich alle schon. Zigmal gehört, zigmal drüber nachgedacht und für falsch befunden. Und ich habe auch nicht das Gefühl, als könne ich dich zum nachdenken anregen, eher als ginge es dir ums grundsätzliche "gewinnen".

In diesem Sinne, bin ich hier wiede raus. Du hast gewonnen! Zumindest vermutlich das letze Wort. Oder was auch immer.



Letzte Änderung am: 20.11.2015 um: 23:42 Uhr durch: consider
 

spidercham
Verfasst am: 21.11.2015 um: 02:06 Uhr
 
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Zitat von consider

Wenn du Menschen aufgrund ihrer Religion oder Herkunft oder auch aufgrund ihrer Kultur mehrheitlich bestimmte Verhaltensweisen zuweist, dann ist das nichts anderes als Rassismus. Und das muss man nun mal auch beim Namen nennen dürfen.


Nein, es ist eine simple Tatsache. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie du mit dem Wort Rassismus um dich wirfst. Ich schlage dir einmal unverbindlich vor ein Wörterbuch zu kaufen, und nachzuschlagen was Rassismus bedeutet. Das eingliedern biologischer Ethnien in verschiedene Wertungen. Nichts anders. Auch wenn dir nicht schmeckt dass der durchschnittliche Chinese anders isst, redet, kleidet oder ein anders Bild vom zusammenleben hat. Es ist aber so.

Zum Schweinefleisch: Hast du mein genanntes Beispiel vollkommen übersprungen? Wenn Erzieherinnen dazu angehalten wurden nach dem verzehr eines Wurstbrotes sich die Hände zu waschen, weil sie die muslimischen Kinder durch ihre bloße Berührung verunreinigen würde, ist das in meinen Augen ziemlich starker tobak. Ein ähnliches Verhalten bemerken wir auch bei einigen natürlich nicht allen Flüchtlingen. Von denen sich manche bei der Essensausgabe über unreines Essen beschwert haben, weil Frauen es ausgegeben haben. Es ist hier also durchaus ein anders Verhalten aufgrund der verschiedenen Gesellschaften da.

Und es wird niemand gezwungen ein Kopftuch zu tragen? Bitte? Nimm du es mir nicht übel.. Aber ich glaube du solltest dich mit mehreren sogenannten "Einzelfällen" beschäftigen, die es in den sogenannten Parallelgesellschaften gibt. Wir haben hier durchaus Ehrenmorde, wir haben hier durchaus Zwangsverheiratungen. Alles dinge worüber diskutiert wird. Und wer glaubt dies hätte nichts mit der Erziehung und dem Kulturellen Kontext dem diese Menschen entsprungen sind zu tun, ist wahnsinnig.

Wenn es keine staatliche Diskriminierung gibt, worüber reden wir dann? Ganz klar, um fehlgeschlagene Integration. Schon allein der Begriff Migrationshintergrund ist an der Grenze der Belastbarkeit eines normal denkenden Menschen. Weil wir es nicht beim Namen nennen wollen verwenden wir diese Begriffe. Wir haben doch keine Integrationsdebatten über Chinesen, Japaner, Kanadier, Franzosen, Polen oder Spanier. Nein, wir reden hier über einen bestimmten starken Teil der muslimisch gläubigen Menschen. Und nein, nicht allen sondern einen bestimmten Teil stammend aus der Türkei oder der Levante. Selbstverständlich nicht bei allen, ja vielleicht noch nicht einmal bei der Mehrheit. Aber von einem nicht zu verachtenden Teil der sich hier nicht integriert.

Zum Wintermarkt:

Da geht mir ja das Messer in der Tasche auf.. Wenn Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenannt werden um die muslimische Bevölkerung nicht zu diskriminieren, ist das kein entgegenkommen der areligiösen Gefühle dir gegenüber, sondern eine weitere Raumgreifende vollkommen irrsinnige Rücksichtnahme. Eine weitere Dominanz die man im alltäglichen Leben spürt. Ich bleibe bei meinem oben genannten Beispiel: Darf ich jetzt verlangen das Zuckerfest der Muslime in Salzfest umbenennen weil du Diabetes hast? Oder den Ramadan in Sommerfasten? Nein, die gleiche Rücksichtnahme gegenüber der Atheisten wäre nicht zu erwarten. Und ich denke, das weist du auch.

Zu deinem Narrativ:

Es ist toll einmal mehr dein ausklammern Teile meiner Aussage mitzuerleben. Es spielt weder eine Rolle wie viel Lieder ich auswendig kann, noch wie viel du von "Rettern" des Abendlandes sprichst. Ich rede auch nicht von TM (Tatmehrheit?) des Islam. Wie oft muss ich dir noch aufs Butterbrot schmieren, dass ich eine Minderheit meine, die man auf kulturelle Kontexte zurückführen kann?

  
Zitat von consider

Nein mein lieber, so läuft das nicht. Zum Zusamenleben gehören immer Kompromisse. Jedenfalls in einer aufgeklärten Gesellschaft, die über das Mittelalter hinaus ist. Und jeden Versuch der Tolleranz einfach als "Linke Politik" abzutun ist echt wenig zielführend. Es wird sich immer ereifert über einzelne Idioten, aus Agnst "DIE" könnten einem was wegnehmen. Ein schönes Klima "Wir gegen DIE" baut sich dadruch auf. Und damit bist du eher ISIS geistig Kind als jeder der Muslime, die ich kenne.


Du hast einen einfachen Denkfehler verinnerlicht. Du sprichst von Kompromisse die es in einer aufgeklärten Gesellschaft geben muss? Viele Menschen kommen aber nicht aus so einer "aufgeklärten Gesellschaft", und verfügen deswegen nicht über nötige Kompetenz deinen Worten Taten folgen zu lassen. Auch einem gegenüber nähe zum IS zu unterstellen ist eine einzige linke Polemik. Statt auf die von mir genannten Vorfälle einzugehen wirst du wieder persönlich und sprichst wirklich von "ziehlführung"?

Ich Rede hier von islamischen Paralelljustiz die durchaus in vielen Gegenden in Deutschland Realität ist. Von unerhörten Forderungen bezüglich eines Gebetsraums an Schulen die immer wieder mal aufkommen usw..

Ich habe kein Problem wenn Moslems keinen Christlichen Markt besuchen wollen. Dann können sie einen eigenen Markt eröffnen oder zu Hause bleiben. Aber bestehende christliche Märkte in Wintermarkt umzubenennen ist durchaus ein wegnehmen. Ein Wegnehmen des christlichen Hintergrunds vieler Märkte.

Und das erschreckende ist: Es ist dir egal. Statt zu sagen wir schaffen weitere Märkte für die nicht Christen wohl wissend, das dafür kein bedarf besteht nein, da wird ein christlicher Markt in einen neutralen umgewandelt.  Und das auch noch unter dem Deckmantel der Toleranz. Weißt du, den meisten Moslems ist es vollkommen egal ob Weihnachts oder Wintermarkt. Die meisten sind nämlich nicht so wehleidig wie du. Es ist einfach nur absurd und pervers wenn es in der Türkei einem tief islamischen Land Weihnachtsmärkte gibt und sie hier umbenannt werden.

Auch die Umfragen dazu sind sehr interessant. Demnach sprachen sich 2/3 der befragten gegen eine derartige Änderung aus. Wenn wir jetzt eine Migrationsquote von 25% mit einberechnen, wirst leider auch du feststellen das diese falsche Toleranz eben nicht Nazis bekämpft, sondern sie Züchtet.




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Letzte Änderung am: 21.11.2015 um: 04:55 Uhr durch: spidercham
 

consider
Verfasst am: 21.11.2015 um: 08:41 Uhr
 
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Nein, es ist eine simple Tatsache.

Daran merkt man deutlich, dass du vermutlich nichts, aber auch garnichts mit Menschen muslimischen Glaubens zu tun hast. Du platzt geradezu vor Vorurteilen.
So tief verankert ist die Angst vor Fremden und der Rassismus in dir, dass du ihn schon ganricht mehr wahrnimmst. Doch wenigstens eine Erkenntnisbestätigung für mich. Genasuo wie früher gegen die Juden, denken auch heute die Rassisten, sie wären die Guten.


Merkst du nicht, wie verbort deine Argumentation ist? Schon alleine im Punkt Wintermarkt? Der Weihnachtsmarkt wurde nicht wegen des Islam umbenannt, sondern wegen der so hoch gelobten Sekularität. Was du hier wiedergibst ist 1:1 Pegidabühnengerede und Bildzeitungsartikel, die keiner genaueren Prüfung standhalten. Wenn du hier schon irgendwelche Annektoden rauskramst, um mal wieder so richtig schön gegen DEN ISLAM vom Leder zu zeihen, dann belege die Geschichten auch mit Quelle, damit sie überprüfbar sind.

Ach und nach dem Esen die Hände waschen? Echt jetzt, das geht ja mal garnicht. Am Enxe müssen wir das noch nach dem Pinkeln tun....

Nenne mir doch am besten mal Beispiele, wann DU auf irgendwas wegen der ach so Raumgreifende "Islamisierung" verzicheten musstest. Wann musste sich deine Frau zuletzt verscheleiern. Wann durftes du dein geliebtes Schweiefleisch nicht essen? Hat dich mal wer zum Händewaschen gezwungen?

Vor allem fällt auf, dass du nichts auslässt um die christliche über jede andere Religion zu stellen und diese als gewlttätig abzuwerten. Ob das nun zum Thema passt, oder nicht.

Das Thema waren ja ursprünglich die Terroranschläge, und warum und wie sie zustande kommen. Jetzt erklär mir doch mal, am besten nicht mit Scheinargumenten, wie da der Zusammenhang zwischen Tollernaz und Anschlägen besteht.

Ich klann dir belegen, dass da einer zwischen deinem Religions und Kulturrassismus und den Anscjhlägen besteht. bze sehe ich da eine deutliche Kausalkette unter Zuhilfenahme soziologischer Erkenntnisse.






Letzte Änderung am: 21.11.2015 um: 08:59 Uhr durch: consider
 

spidercham
Verfasst am: 21.11.2015 um: 10:45 Uhr
 
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Dein ernst? Du reißt einen 6 Wörtigen Satz aus einem vier Zeilenabsatz und nimmst darauf bezug? Na dann.

Da irrst du dich mein Lieber. Ich habe kontakt mit vielen Aleviten, die mir selbst bestätigen starke Radikale strömungen des Islam wahrzunehmen.

Dazu noch deine ständigen Rassismusvorwürfe die keinen bezug zur Realität haben. Ich werte den Islam nicht ab, sondern beschreibe dir gerade ein aufeinandertreffen verschiedener Kulturen. Der islam in der Türkei ist ein durchaus anderer als wie in Afganistan. Sowie das Christentum ein anderes in Deutschland wie in Brasilien.

Auch deine abslichtlichen verdrehungen gehen mir gehörig auf den Geist! Wer hat den hier bitte von einer Islamisierung gesprochen? Kein Mensch. Diese ständige verdrehung bin ich aus der linksextremen Ecke gewohnt. Ich gebe keinem Moslem die Schuld an Staatlichen vorhaben. Ich spreche nicht umsonst von dem zurückweichen der Gesellschaft. Muss ich die Schrift größer machen, damit du mit der Nase nicht am Bildschirm klebst? So würdest du nicht die hälfte überlesen.

Ich lasse hier nichts aus um andere Religionen abzuwerten? Schwachsinnig ist das so leid es mir tut. Muss ich mich bei dir den wieder selbst zitieren? Wie oft habe ich gesagt dass es sich um eine Minderheit handelt? Unser streitpunkt und im übrigen auch der Grund warum du mir Rassismus vorwirfst ist der, dass ich behauptet habe bestimmte Gruppen sind weniger gut zu intigrieren.

Damit willst du eine Solidarisierung anderer Menschen mit meiner überzeugung vermeiden. Auch wieder eine typische Vorgehensweise eines Linken. Behaupte wieder besseren wissens das der ungeliebte Hund flöhe hat, und ihn wird niemand ins Haus lassen..

Das mit dem Essen ist doch nur ein Beispiel von gefühlt dutzenden die ich dir dargeboten habe. Du hast sie nur schön igrnoriert weil man diese weniger leicht relativieren kann.

Du willst von mir auch keine Quellen die du selbst innerhalb von 2 Minuten ergooglen kannst, dir geht es darum mich persönlich anzugreifen und während dessen zu hoffen, die eigentliche Debatte würde untergehen.

Wenn der Sankt Martinstag an Kitas abgeschafft werden soll, um andere nicht zu diskriminieren ist das keine Islamisierung, sondern ein weiteres Zurückweichen der Gesellschaft. Wenn sorgar der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Herr Aiman Mazyek es für vollkommen unsinnig und unnötig hält, wird erst richtig deutlich wie verdummt deine Haltung tatsächlich ist.

  
Zitat von consider

Das Thema waren ja ursprünglich die Terroranschläge, und warum und wie sie zustande kommen. Jetzt erklär mir doch mal, am besten nicht mit Scheinargumenten, wie da der Zusammenhang zwischen Tollernaz und Anschlägen besteht.


Das habe ich bereits. Im ersten Beitrag wunderbar aufgelistet. Zu ergänzen wär vielleicht die eEinführung eines islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen. Vielleicht noch eine Deutschpflicht der muslimischen Verbände was Imame in Moscheen angeht.

  
Zitat von consider

Ich klann dir belegen, dass da einer zwischen deinem Religions und Kulturrassismus und den Anscjhlägen besteht. bze sehe ich da eine deutliche Kausalkette unter Zuhilfenahme soziologischer Erkenntnisse.


Es ist nahezu perfide wie du hier das Wort Rassismus unzulässiger weiße missbrauchst. Du weist um die Wirkung dieser Bezeichnung und auch dass sie ungerechtfertigt ist. Du willst simple banahle Wahrheiten nicht benennen wie die Tatsache, dass im Schnitt Menschen aus anderen Kulturen anders drauf sind. Bei dir ist das eher eine idiologische Frage das hat nichts mehr mit Logik zu tun - Du verweigerst dich einfach.

Diese Trennung zwischen es gibt nur Idioten und Nichtidioten ist pure Sozialromantik. Zwei Kulturen prallen aufeinander und daraus entsteht dann etwas neues: Die multikulturelle Gesellschaft. Das funktioniert im Realen leben aber nicht. Bewegst du dich nur zwischen Wohnung und Uni? Das ist zu wenig um die Welt zu erleben.

Wenn alle Menschen so denken würden wie du, würdest du tatsächlich Recht behalten. Die meisten sind jedoch egoisten da bildet die Mehrheit egal welcher Kultur keine ausnahme. Deshalb wird dein Soziologisches experiment auch scheitern. Genauso wie ich mich frage weshalb die rechten Parteien auch vor der Flüchtlingskrise in Europa deutlich stärker als noch vor 15 Jahren waren. Sind nun alle Rassisten? Oder nur zu dumm um deiner Logik zu folgen? Wir werden es in wenigen Jahrzehnten wissen.

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Vor ein paar Tagen habe ich erst einmal dum geschaut, als ich irgendwo las, dass Islamisten keine Muslime sein müssen. Bis dato war ich der Meinung, dass Islam die Religion ist zu der sich Muslime bekennen.

Scheinbare Spitzfindigkeiten, die aber "im Islam" durchaus eine hohe Bedeutung haben können.
"Der Islam" ist faktisch so zersplittert wie die christliche Kirche vor der Reformation. Jedes Grüppchen kocht sein eigenes Süppchen und alle stehen sich feindlich oder zumindestens ablehnend gegenüber.

Die eigentliche Qulle, aus der der IS schöpft , ist eher diese Zersplitterung der Religion. Deshalb bringen sie auch problemlos Muslime um , ohne dabei "Glaubensgenossen" zu töten.

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Ich habe eure Diskussion mal überflogen. Manchmal stimme ich dem Einen und mal dem Anderen zu.

Ich selbst lebe in einem "Klein-Istanbul".
Wenn Weihnachten ist , kann ich notfalls auch am Weihnachtstag noch etwas zu Essen kaufen. Meine türkischen Nachbarn (und andere nicht christliche Religionsgemeinschaften) haben an diesem Tag ja keinen Feiertag. Mein Kollege macht in diesen Tagen  auch seine Buchhaltung. Es ist für sie eben ein ganz normaler Tag.
Wenn Ramadan ist , machen die Läden bei mir ebn später auf. OK, an diesen Tagen ist nachts dann wirklich Trubel in den Straßen , während tagsüber ziemliche Stille herrscht.
Mir persönlich zeigt das, dass meine muslimischen Nachbarn einen Weg gefunden haben, sowohl ihre eigene Religion weiterhin leben  zu können als auch dass sie sich allegemein integriert haben.

Wieso sollte ich ihnen als "typischer Deutscher" etwas anderes vorschreiben wollen ?
Man muss doch nicht über alels die Nase rümpfen, nur weil es für sich selbst ungewohnt ist.

OK - der Discounter bei mir in der Nähe führt schon seit Jahren kaum mehr Produkte mit Schweinefleisch. Er hat sich an die Kundschaft "angepasst". Eigentlich ist diese "Anpassung" aber nur kaufmännisches Kalkül: Was man nicht verkaufen kann, soltle man aus dem Programm nehmen. Ich muss deshalb notfalls 2 Km latschen, um bei der gleichen Kette Produkte mit Schweinefleisch zu bekommen.
Geht aber noch , schließlich gibt es noch andere Läden und ich bevorzuge längst schon keine bestimtme Kette mehr.

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Wenn ich auswandern würde, würde ich meinen Glauben nicht wechseln.  Ich würde mir auf keinen Fall Essen aufzwingen lassen, das mir nicht schmeckt oder das mein Glaube verbieten würde (gibt solche Verbote aber für Christen meines Wissens nach ja sowieso kaum oder überhaupt nicht).

Ich würde jetzt aber auch nicht zum Vegatarier oder Veganer werden, nur weil es angeblich gesund ist und unweltfreundlich. Was ich esse, bestimm ich allein und da lasse ich mir nicht rein pfuschen. Was ich will, bekomme ich irgendwie und irgendwo doch .

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Für mich ist Integration die Anpassung an eine andere Gesellschaft. Wenn ich auswandere, muss ich mich an die dortige Gesellschaft anpassen und mich mit den dortigen Gesetzen und Gepflogenheiten auseinandersetzen und sie befolgen.
Die Gesllschaft ist die Mehrheit. Sie muss die Integration zwar ermöglichen und (falls machbar) erleichtern, es besteht jedoch keine Verpflichtung, dass sie sich an Imigranten anzupassen hat.

Wenn sich eine Gesellschaft an Imigranten aller Art anpassen will, geht die eigene Kultur und Lebensart Zugunsten der Imigranten verloren.
Damit tut man den Imigranten aber keinen Gefallen - weil - sie sind ja gerade wegen der anderen Lebensart in dieses Land eingewandert.

Ich stelle mir gerade vor, wie man "christliche Werte" und "islamische Vorschriften" unter einen Hut bringen will.
Die "10 Gebote" gegen die "Scharia" - das geht eben nicht, außer man müsste das "neue Testament übersehen" .. dann hätte man die gleichen (religiösen) "Werte" --> "AT: Auge um Auge, Zahn um Zahn" .
Also schnell mal alle Gesetzbücher neu schreiben. Alles nur nach dem Glauben ausgerichtet = Rückfall ins Mittelalter als Religion die einzige übergreifende Gesetzgebeung war., die alle anerkennen mussten.

WENN diese Anpassung erfolgt ist , wird es auch kine Imigranten mehr geben . Die hiesigen Verältnisse wären ähnlich . Es gäbe also keinen Grund mehr einzuwandern.
Gleichzeitig würde dem IS natürlich eine Argumentationsquelle zugedreht werden ... und gleichzeitig dürften wir endlich so handeln, wie es wahrscheinlich viele als wünschenswert betrachten würden:
Endlich mit der Faust auf den Tisch schlagen, alle christlichen Regeln über Bord werfen (die dann ja sowiso nicht mehr gültig sein würden) und genauso handeln und argumentieren wie der IS selbst "Tod allen Ungläubigen".

Wo sind wir dann angekommen ? Ganz klar .. wir wären dann bei "Kreuzzüge 2.0"... nur mit modernen Waffen und Möglichkeiten.

Und was nun ?
- Will man den Imigranten das geben, weshalb sie ausgewandert sind , darf man die Gesellschaft auf gar keinen Fall "anpassen wollen".
- Die Imigranten müssen aber vor Ausgrenzung und Gewalttaten geschützt werden. Auch wenn sich immer mehr Menschen einen "Rechtsruck geben" sollte ihnen klar gemacht werden, dass sie mit einem solchen Verhalten an Zeiten anknüpfen, die wir alle nie wieder sehen wollen.  So ein Verhalten ist gegen die altuelle Gesellschaftsordnung.
Gleichzeitig müssen aber auch Imigranten bestraft werden, die gegen andere vorgehen. Wer hier einreist, hat sich an hiesige Gesetze zu halten.. egal ob er mit einem anderen verfeindet ist oder auch nicht.


Wen der IS hier abwerben kann, hat entweder kein Hirn oder ist verblendet.  Der Beitritt zum IS ist faktisch die Ablehnung der hiesigen Gesllschaft und seiner Werte. "Reisende soll man ziehen lassen"
Die Ausreise zu verhindern , entspricht eigenltich nich demokratischer Werte.

Wer dann aber "ausgebildet zurück kommt" , solte sich auch nicht mehr auf diese Werte berufen können.
Hier sollte also mal über eine neue Gesetzgebung nachgedacht werden. Wer unter "anderer Fühung" einen "neuen Weg gefunden hat" , soltle einer drakonischeren Gesetzgebung unterliegen , die auch einen "einfachen Rauswurf" vorsieht.
"Du wolltest ja unbedingt gehen - dann sieh auch zu wie du jetzt zurecht kommst"

Dieser Gedankngang mag durchaus ziemlich rechts angesiedelt sein - es gibt aber eigentlich kaum Mittel, um solche "ausgebildeten Kämpfer" davon abzuhalten , eventuell hier aktiv zu werden.
Die heutige Gesetzgbung erfodert zunächst einen Nachweis, dass ein Attentat geplant wird = die Straftat muss schon recht weit fortgeschritten sein. Sie kann also leider kaum die Bevölkerung schützen.

Wie man das wohl machen soll doer will ?
Macht euch keine großen Gedanken darüber. Macht ein letztes Mal Fotos und Videos von Grenzübertritten ohne Kontrolle. Das wird wohl bald wieder Geschichte sein... war ja auch nicht wirklich lange, dass man unkontrolliert durch Europa reisen konnte. Das wir bald sehr schnell wieder abgeschafft sein oder werden.
Mit den modernen Personausweisen lässt sich auch sehr schnell speichern und herausfinden, wohin jemand gereist ist oder woher er kommt. Ist also auch kein Problem einen "Kämpfer-Schüler" bei seienr Einreise wieder zu entdecken.
Es braucht also einfach nur die "alten Grenzkontrollen" , um die Grundlagen dafür zu schaffen.

Und dann ?
Wenn das ganz Europa macht, wird es zwar dem IS nicht das Wasser abgraben. Wer aber einmal zu diesem Zweck ausgereist ist, weiß vorhwr, dass er eben nie wieder dieses freie Leben erneut leben können wird. Es wird seine letzte frei Entscheidung gewesen sein.

Dieses Damoklesschwert mag für manch einen durchaus ein wichtiger Grund sein, sich eben nicht dem IS anzuschließen.
Heute kann er aber immer wieder zurückkehren und  - egal welche Greueltaten er zwischendurch vorllbracht hat - er kann sich immer sicher sein, dass ihm nie das Gleiche blühen wird , das er anderen angetan hat.
Kann er aber nicht zurückkehren - ist er gezwungen für den Rest seines Lebens unter den selbst gewählten Bedingungen weiter zu leben. 1x IS-Angehöriger = immer IS-Angehöriger .... bis zum bitteren Ende.
Das Ende wird dann wohl auf jeden Fall gewaltsam sein , aber eben nur durch ihn selbst oder die Umstände seiner Anhängerschaft zum IS verursacht werden.


 
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