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Gegen die Tarifreform 2013 - GEMA verliert Augenmaß - Online Petition

Seiten: 1, 2
SoundsFM
Verfasst am: 29.04.2012 um: 13:39 Uhr
 
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Mit einer bisher noch nie dagewesenen Vorgehensweise und Arroganz spielt die GEMA ihre übermächtige Stellung gegenüber den Musiknutzern in Deutschland aus: Ohne jegliche Bereitschaft, Kompromisse zu suchen oder zu verhandeln, hat sie der Bundesvereinigung der Musikveranstalter neue Tarife vorgelegt....

www.openpetition.de/petition/online...


und das bitte lesen !!!

www.toxic-family.de/articles.php?id...



MACHT BITTE ALLE MOBIL Dj's, Künstler, Nachtschwärmer usw...

https://www.facebook.com/groups/gegengema2013/



Alle Tage sind gleich lang, jedoch verschieden breit.
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Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fisch gefangen,
der letzte Fluss vergiftet,
werdet ihr feststellen,
dass man Geld nicht essen kann.
 



consider
Verfasst am: 29.04.2012 um: 18:35 Uhr
 
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Gut so! Genau richtig, was die GEMA da macht!  Erst fordert ihr einfachere Tarife und nun auch noch aufregen? 

Die Tage der GEMA sind dadurch definitiv gezählt! Schade nur, dass sie, wenn sie fällt, ihre Künstler und viele Veranstalter mitreißen wird.

Es werden immer weniger sein, die sich GEMA Künsler und Musik leisten können. Selbst dem stärksten GEMA Freund und Youtube-Hasser, wie Sven Regener, muß doch jetzt auffallen, wie realitätsfremd der Laden arbeitet.

Schade nur,. dass man als Künstler da nicht so leicht wieder raus kommt, wenn man sich einmal druch die GEMA vertreten lässt.

Wer sich jetzt immernoch gut von der GEMA vertreten fühlt, als Künstler, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Alternative als Künstler? Nur eigen Musik spielen und nicht bei der GEMA Unterschreiben.  Als Veranstalter? Dicht machen und garnichst mehr zahlen oder nur GEMA freie Künstler und Musik spielen. Schauen, dass man ein System findet, den Künstlern ihr Geld zukommen zu lassen.

Wenn das nur genug Leute machen, dann kann sich ein Künstler nur noch leisten in der GEMA zu sein, wenn er zu den 10% Privilegierter gehört, welche den Großteil des Kuchens der andren 90% unter sich aufteilen.


Soll ich mal nen Tipp abgeben? Deren Umsätze werden dardurch weiter fallen, weil sich die Leute nicht vera****en lassen. Die schaufeln sich ihr eigenes Grab damit. Und dann? Zwangsabgabe ala GEZ. Es wird irgendwann reichen, dass du GEMA Titel spielen KÖNNTEST! Wirste sehn! Anders kommen die dann nicht weiter. Und das die alternativ plötzlich anfangen kundenorentiert und serveicebewusst ihr Geschäftsmodel an die Realität anpassen, halte ich für ausgeschloßen. Sie rudern ja schon lange mit aller Macht in die Gegenrichtung.

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Regeln für gutes Softwaredesign



  1. Wiederverwendung von Code ist besser als Duplizierung.

  2. Daten kapseln.

  3. Immer gegen Schnittstellen, möglichst nicht gegen konkrete Implementierungen programmieren.

  4. Schnittstellen erweiterbar halten.

  5. Keine monolithischen Strukturen.

  6. Vererbung sorgt für starre Strukturen. Objektkompostitionen sind flexibler.

  7. Auf lose Kopplung der Klassen achten. Feste Abhängigkeiten zwischen einzelnen Klassen vermeiden. 


PHP Design Patterns, 2. Auflage von Stefan Schmidt. O'Raily Verlag. ISBN 3-89721-864-2

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Ratgeber
Verfasst am: 30.04.2012 um: 01:16 Uhr
 
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Die GEMA geht grundsätzlich von folgender Bemessungsgrundlage aus: 100qm = 150 Besucher
Demnach geht man bei 500qm von 750 Eintrittzahlern aus.

750 x 15 Euro =  11.250 Euro bei einer 5-Stunden-Veranstaltung an Einnahmen ~ 2.250 Euro pro Stunde.
Davon würde die GEMA dann 750 Eus beanspruchen.

Alle 3 Stunden weiter erhöhen sich die Vergütungssätze um 50% = 375 Eus

Es stimmt also rechnerisch, dass sich bei einer 11-Stunden-Veranstaltung die GEMA-Abgabe auf das Doppelte erhöht.
Doch Moment mal....
Die Veranstaltungsdauer erhöht sich um mehr als das Doppelte. Wieso sollte sich dann nicht auch die Gebühr verdoppeln dürfen ?
Man darf nicht vergessen, dass während deiser zeit nicht nur die 11.250 Euro in die Kasse kommen, sondern durchaus auch ein Mehrfaches.
Nicht jeder Clubber bleibt die vollen 11 Stunden. Viele Kommen später, Andere gehen früher und "ihr Platz wird frei" für den nächsten Eintrittszahler.

Ich habe mich selbst sehr viele Jahre als Musiker und Veranstalter mit der GEMA herumschlagen dürfen/müssen.
Wenn ich sehe, dass auf einer 500qm-Fläche heute aber bedeutend mehr als 750 Gäste am Abend gezählt werden, so sehe ich die GEMA-Gebühr durchaus als "Scheinargument" für die Erhöhung von Eintrittsgeldern.
750 Gäste auf 500qm am Abend.. das sind Dorfdisco-Verhältnisse für eine wenig besuchte Veranstaltung.

Die Eintrittspreise steigen mit den Jahren fast schon auf Konzertniveau .. ohne dass die Kosten für die Musik (inkl. DJ) entsprechend gestiegen sind.
Dagegen wurde bisher jedoch eigentlich nie protestiert .. vielleicht weil es keine "zentrale Stelle" gab, die man dafür verantwortlich machen konnte ?

....

Man sollte in allen Fällen "beide Seiten betrachten".
Ein Künstler der GEMA-Mitglied ist, wird dadurch übrigens keinen Nachteil haben. Wenn er populäre Musik geschrieben hat, wird sie auch mit erhöhten Gebühren gespielt werden. Was ist das auch für eine Veranstaltung, die xxxxxx nicht spielt, weil es sonst zu teuer würde ?

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>> Nun nehmen wir mal an der Club macht einen Eintritt von nur 2 Euro und 13,- Euro Mindestverzehr. Dann würde der Betrag an die Gema nur 220,- Euro betragen. Damit wäre er sogar nun um 208,- Euro günstiger als der alte Tarif.
Der Club muss nun allerdings ca. ein Drittel vom Mindestverzehr zum Selbstkostenpreis an die Besucher weitergeben und den Rest von ca. 8,70 Euro für die Aufwendungen von DJ - Gagen und anderen Kosten nutzen. Der Verlust am Barumsatz wären dann ebenfalls die 8,70 Euro. Bei 1000 Besuchern sind das schon mal 8700 Euro, die an der Bar fehlen würden. Die Getränke würden aber dennoch verbraucht. Da helfen auch die 208,- Euro Ersparnis nicht viel.<<

Blödsinn ist: "1/3 zum Selbstkostenpreis"
Das würde bedeuten, dass er für 1/3 nur das bekommen würde, was er dafür selbst bezahlt hat.
Bei der Beispielrechnung wird von einem Getränkeverzehr von rund 13.000 Euro ausgegangen. Die angeblichen 8.700 Euro fehlen aber nicht an der Bar.. bei gleicher Getränkemenge wie sonst, ändert sich da überhaupt nichts.
Mindestverzehr heißt nicht "ist im Eintritt enthalten" .. sondern "müsst ihr auf jeden Fall verzehren .. ob ihr wollt oder nicht". Es fehlt also nicht an der Bar, sondern der Umsatz wird "zwangsgeneriert".

Die Berechnung des Mindestverzehrs von 1/3 Materialkosten kann man übrigens durchaus anzweifeln.
Kosten 0,2 Liter Bier vom Fass wirklich schon 1Euro damit man den Preis von 3-4 Euro rechtfertigen kann ? Nööö.
Lostet ein Glas Cola wirklich schon 1 Euro damit es für 3-4 Euro abgerechnet werdn kann ? Schon der Flaschenpreis liegt nur bei 0,71 Euro pro Liter. Hier haben wir also auf 0,2 Liter 14,2 Cents.. .. für rund 3 Euro bekommt man also den Materialeinsatz von 21 Gläsern bezahlt. Ist also nix mit "1/3 Materialkosten". Das 20fache des Materialeinsatzes bleibt beim Veranstalter "hängen"... und Cola aus der Zapfanlage ist sogar bedeutend billiger.
Ein Wasser für 3 Euro ? Der Literpreis im Einkauf ist so niedrig dass man bei den üblichen Abgabe-Preisen durchaus von Wucherpreisen sprechen kann.

"Die armen Veranstalter".. so hohe Materialkosten .. so wenig Gewinn an Getränken.
Sie werden regelrecht ausgeblutet, weil jetzt die GEMA ihre Gebühren nach einigen Jahrzehnten schon wieder erhöhen wird.

Ich beschwere mich nicht über die Verzehrpreise. Das gehört zu einer Veranstaltung einfach mit dazu.
Über die Getränkepreise wird eigentlich der Hauptumsatz generiert. Natürlich muss auch alles finanziert werden und der Veranstalter soll auch seinen teil haben.

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Wenn man manchmal aber so sieht, wie hoch die Raummieten sind und dass DJs zwar gut verdienen, jedoch nicht so viel, dass man v on nennenswerten Erhöhungen sprechen kann.
Eine Musikanlage kann man langfristig recht günstig mieten und auch mit Getränkeverlagen lassen sich sehr gute Vereinbarungen abschließen.
Bisher wurde mit dem Clubbing wirklich "schönes Geld verdient" bei relativ wenig Eigenkosten. DAS ist es was jetzt weniger werden wird: Das schnelle Geld wird sinken.

Viele Eventmanager haben ein festes Konzept:
Identischer DJ, Musikanlage, Personal, Musik, Publikum. Es ist längst zu einer Routine geworden bei der es nur wenig wirkliches Risiko gibt (außer für Anfängeer *äätsch-lach").
Natürlich gefällt es nun nicht mehr, dass direkt von den Eintrittsgeldern her kassiert werden soll und nicht einfach nur nach der Raumgröße. Mit dem alten System konnte man für wenig Beitrag sehr viel Geld scheffeln.

Für Gäste/Besucher/Eintrittszahler
Wer mit den erhöhten GEMA-Gebühren eine Erhöhung von Eintrittsgeldern begünden will, den sollte man sehr kritisch betrachten. Eine gewisse Erhöhung ist durchaus gerechtfertigt .. die wird aber nur marginal ausfallen... oder sind nicht wirklich nachvollziehbar

Für Verranstalter
Klar. Jetzt sollt ihr bedeutend mehr zahlen. Verglichen mit früher ist es natürlich enorm viel. Eure Margen sinken dadurch natürlich .. würde mir auch nicht gefallen.
Bedenkt aber einmal, dass ihr durch eine Reduzierung der Eintrittsgelder mit einem höheren Verzehranteil auch mehr in der Kasse haben könnt als vorher.
Aktuell "glühen viele vorher vor" weil die Getränkepreise sehr hoch sind.. zahlen aber freiwillig die hohen Eintrittsgelder (für die sie natürlich keinen materiallen Gegenwert erhalten).

Wenn ihr jetzt aber einmal richtig nachrechnet, werdet ihr mit einem geregelten Anteil an Mindestverzehr + geringem Eintrittsgeld nicht nur keine höheren GEMA-Gebühren haben, sondern sogar noch mehr Umsatz an der Bar haben als aktuell.

Anfänger und "Konzeptlose" werden natürlich weiterhin meckern... denen ist aber sowieso nicht zu helfen: "Veranstaltungskaufmann" ist nicht ohne Grund schon seit vielen Jahren ein Ausbildungsberuf.
Erst mit der Zeit bekommt man die nötige Erfahrung um alles berücksichtigen zu können. Manch einer hat eben das "Fingerspitzengefühl" auch ohne Ausbildung .. Andere werkeln schon Jahre herum ohne auf "einen grünen Zweig zu kommen".
Die "Erfahrenen" werden sich schnell auf neue Modelle umstellen können und auch damit weiterhin Erfolg haben .. und die Anfänger werden eben (wie bisher) schnell von der Bildfläche verschwinden.. nur eben jetzt noch schneller als vorher.

Nur GEMA-freie Musik ?
Such dir einen DJ, der nur diese Musik im Programm hat. Du wirst damit kein breites Pubilum bekommen = dein Erfolg ist bereits im Vornherein auf niedirges Niveau begrenzt. Dir fehlen "die Reißer" die jeder hören will.
Natürlich kannst du deinen DJs gleich die Playlists vorgeben ... von Songs die sie spielen dürfen. Dadurch wirst du aber keine guten DJs  finden = dein Publikum wird murren.... oder du heuerst dir nur DJs an, die ihre eigene Musik mitbringen.
DAS wird dich dann "nach oben treiben" weil man diese Musik ja nur bei dir hört.. aber natürlich mehr kosten als die "üblichen Dorf-DJs".
Auch bei Musik kostet Qualität .. entweder GEMA oder DJ .. beides nur "billig" haben wollen.. das geht eben nicht


 

SoundsFM
Verfasst am: 30.04.2012 um: 01:38 Uhr
 
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@Ratgeber


Da vor allem Clubs mit elektronischer Musik in der Regel diese 5 Stundengrenze überschreiten, ist diese Regelung pure Diktatur und eine Frechheit sondergleichen. Denn es gibt wohl keine logische Erklärung, warum auf einmal die Gebühren nach 5 Stunden höher sein sollen. Diese Regelung strotzt nur so vor Willkür und entzieht sich jeder logischen Begründung.



Wenn man also nun diese Dinge zur Berechnung nimmt, dann ergeben sich wie in diesen Rechenbeispielen folgende Kosten an die GEMA.



Ein Techno-Club mit 500 qm, einem Eintritt von 15,- Euro und Öffnungszeiten von 23-11 Uhr (12 Stunden). Daraus ergibt sich dann 750 € (zzgl. 7 % Ust.), der sich aber durch die Länge der Veranstaltung um 100% auf 1500 Euro erhöht. Beim aktuellen Tarif, bei dem lediglich Eintritt und Fläche zur Berechnung herangezogen werden, wären gerade mal ca. 428 Euro fällig.



Wie man sieht, ergeben sich gerade in unserer Szene, wo Veranstaltungen schon mal bis Mittags gehen können, enorme Zusatzkosten, die für viele Veranstalter und Clubs untragbar sind, da viele sowieso mit der Preisspirale der  Kosten enorm am kämpfen sind.



Die Aussage der GEMA kleinere Veranstaltungen würden von der neuen Regelung profitieren, ist kaum nachzuvollziehen. Denn auch kleine intimere Clubs würden bei diesen neuen Tarifen enorme Zusatzkosten haben.



So würde ein Club mit bis zu 100qm, einem Eintritt von 5,- Euro und Öffnungszeiten von 23-8 Uhr (9 Stunden) auf  100 Euro (zzgl. 7 % Ust.) pro Veranstaltung kommen. Bei 12 Öffnungstagen im Monat würde dies auf ca. 1200 Euro kommen. Beim alten Tarif sind es im Monat 377,72 Euro.


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Wer künftig 500 Prozent mehr abführe, habe in der Vergangenheit eben auch "500 Prozent zu wenig bezahlt", so jedenfalls GEMA - Sprecher Peter Hempel. Wie man also sieht, hat die Frechheit der GEMA scheinbar keine Grenzen. Dies zeigte sich auch schon vor ein paar Jahren als festgestellt wurde, dass die GEMA nicht verpflichtet ist Künstlern etwas zu bezahlen.

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Alle Tage sind gleich lang, jedoch verschieden breit.
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Letzte Änderung am: 30.04.2012 um: 02:04 Uhr durch: SoundsFM
 

consider
Verfasst am: 30.04.2012 um: 03:12 Uhr
 
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Naja, Ratgeber, DEINE Kalkulation ist aber auch ne Milchmädchenrechnung, auch wenn ich DEREN Rechnung genausowenig nachvollziehen kann. Der Wareneinsatz von 1/3 ist zwar schon etwas hoch angesetzt, aber das letze Mal als ich sowas kalkulieren mußte ist ne Weile her. Die Preise sind ja nun nicht grade billiger geworden.


Gehen wir mal von 15-25% Gewinn aus. Je nach Veranstaltungsfixkosten und Getränk. Mehr wird das nicht, Ratgeber. Echt nicht,

  Übern Daumen gepeilt: 19% MwSt, um 25% Fixkosten, 25% Personalkosten 15%-25%Wareneinsatz und deinen Gewinn MUSST du ja auch noch machen, denn Rücklagenbildung ist ein MUß. Was bleibt da noch? Wieviel soll den ein Gast versaufen, damit die 13€ weniger Eintrittsgeld herein kommen? Selbst wenn wir den gesamten Gewinn in die Fixkosten für die GEMA umlegen müßte ein Gast bei 25% Gewinn, 52€ verzehren! Und zwar JEDER Gast! Und dabie sind 25% Gewinn hoch angesetzt

 Wo willst da sparen? Wie willstes machen? Rechne mirs vor! Eintritt erhöhen geht nicht, da die GEMA dann auch teurer wird. Getränkepreise sind eh an der Schmerzgrenze. Mindestumsatz ist Utopisch. Soviel will und kann gar keiner wegsüffeln.

Selbst wenn man nach dem Modell etwas GEMA SPART muß man immernoch den ja nicht umsonst existierenden Eintrittspreis erwirtschaften. Vielleicht kann man den Eintrittspreis ja etwas senken, denn die GEMA kostet ja dann weniger. Aber das ist nur ein geringer Teil. Den Rest bekommst auch so nie und nimmer über einen Mindestumsatz herein.
.
 So, dann haste aber keinen Gewinn= keine Rücklagen. keine Möglichkeit auf Rabatte, etc. Vielleicht kommen die Komasaufklubs mit so ner Kalkulation klar, aber nen guter Club, der hochwertige Getränke führt, teure Acts hat und seinen Kunden Niveau bieten will, der schaftt das so nicht. Und das schlägt sich freilich auch auf die Künstler nieder.



Es ist ein Gestz der Marktwirtschaft: Wenn ich was verkaufen will, muß ich meinen Kunden etwas bieten: Service. Sonst gehen die Umsätze zurück. Dank GEMA gilt das nicht für Musik. Aber irgendwann ist der Bogen überspannt, und damit schaffen die das!



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  3. Immer gegen Schnittstellen, möglichst nicht gegen konkrete Implementierungen programmieren.

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Letzte Änderung am: 30.04.2012 um: 03:29 Uhr durch: consider
 

Ratgeber
Verfasst am: 30.04.2012 um: 03:45 Uhr
 
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Natürlich stimmen diese beiden Rechnungen.. an sich.

Ich denke jetzt mal im Sinne von Urhebern (Texter und Komponisten) die bei der GEMA angemeldet sind und sich dadurch einen kleinen Anteil davon erwarten,w as mit ihrer Musik erwirtschaftet wird:

Warum soll der eigentliche "Erschaffer" nicht davon profitieren, wenn ein Club länger geöffnet hat und somit auch mehr der entsprechend "lizenzierten" Musik spielen kann ?
Mit einer längeren Öffnungszeit verdient auch der Veranstalter mehr.. und zwar je länger er geöffnet hält und neues Publikum erhält.

Bisher lohnte es sich faltisch für den Erschaffer nicht, wenn seine Musik öffentlich gespielt wurde.
In 12 Stunden können 144 5-Minuten-Songs (sind schon sehr lang) gespielt werden. Von den Gebgühren von um die 200-trallala-Euros fielen für ihn nur ein paar Cents ab... während es für den Veranstalter umso lukrativer wurde, je länger er immer wieder neues Publikum bekommen konnte.

Ein DJ wird nicht nach Stunden bezahlt, sondern nach "Gig".
Raummiete wird nach ganzen Tagen berechnet und nicht nach Stunden.
Reinigungsgebühren erhöhen sich nicht mit längerer Öffnungsdauer.
Nur Personalaufwand erhöht sich weil es nach Stunden abgerechnet wird .. und natürlich die normalen Nebenkosten (Strom, Wasser) je nach Öffnungszeit.

Während einer 12-Stunden-Schicht entstehen also weniger Zusatzkosten für den Betrieb als Einnahmen generiert werden können. In der Regel wechseln die Gäste solcher Clubs aber ale paar Stunden = mit jedem Wechsel erhöhen sich die Einnahmen durch Eintrittsgelder... ohne dass dadurch bisher die Kosten entsprechend gestiegen sind.

Mit einer entsprechenden Kostenanhebung für Musik wird es aber für die Erschaffer lukrativer, sich der GEMA anzuschließen.
Aus ein paar Cents werden nun plötzlich Euros .. statt im Schnitt 1-2 Euro pro Song fallen dann ca. 10 Euro pro Song ab.

Zugegeben:
5 Stunden als "Grundzeit" passt nur für normale Outdoor-Veranstaltungen mit Sondergenehmigung (wegen Lärmschutzverordnungen).
Bei denen liegt die Fluktuationsrate aber auch nur bei 1-2 = Die Eintrittsgelder sind nicht so hoch.
Die 3-Stunden-Staffel entspricht aber wirklich der normalen Fluktuationsrate .. was natürlich von den Veranstaltern auch entsprechend erkannt und immer weiter ausgeweitet wurde.
Mit einer Verdoppelung der Musikgebühren wird im Endeffekt also nicht einmal auf die entsprechenden Einnahmensteigerungen eingegangen... weil sie sich sonst alle 3 Stunden verdoppeln müssten... und nicht erst nach dem 2,5fachen der "Grundzeit"

Eine Gebührenerhöhung soll ja eigentlich den Erschaffern auch einen vermehrten Anteil daran geben, was mit ihren Werken erwirtschaftet wird.


Was MICH persönlich davon abhalten würde, GEMA-Mitglied zu werden ?

1)
>>Bei verlegten deutschen Originalwerken gehen die Tantiemen zu jeweils 30% an Komponist und Textdichter, der Verlag oder Verleger erhält die übrigen 40%.
Bei unverlegten deutschen Originalwerken werden die Tantiemen zwischen Komponist und Textdichter zu jeweils 50% aufgeteilt.<<

Wer nicht selbst auch gleichzeitig seine Werke in einem eigenem Musikverlag veröffentlicht, hat wenig Chancen, dass es auch gespielt wird. Da sieht es zwar gut aus wenn man als Urheber jeweils 50% erhält.. aber 100% von Null ist eben doch noch Null.
Andererseits scheffeln die Musikverlage eigentlich mehr Geld durch das Kopieren als sie für die eigentliche Erschaffung investieren müssen.
Oder warum haben Stefan Raab und Dieter Bohlen dazu dass sie alles selbst schaffen wohl auch noch eigene Labels ? Na weil es erst dann wirklich  lukrativ wird.. dann gehören ihnen 100% aller Tantiemen + eine gute Verbreitung ist sicher gestellt.

Bedeutet: Es fällt sowieso zu wenig für den Einzelnen ab.

2)
Wer nicht gerade ein "Star-Urheber" ist, zahlt mehr an Gebühren als er an Tantiemen erhält *lach*
Naja.. aber so macher "Star-Urheber" glaubt ja auch nur daran dass er irgendwann einer werden wird... und wird auch nie erkennen wollen, dass er es "einfach nicht schafft"

Zum "Austritt aus der GEMA"
.. habe ich mir mal viele der Infos durchgelesen unter https://www.gema.de/musikurheber/neu-hier/mitglied-werden.html
= so lange man dort Mitglied ist, hat die GEMA die Verwertungsrechte. Mitgliedschaft erwirbt man aber immer nur für 1 Jahr... davor stehen aber gewisse Probezeiten und Umsatzhöhen bevor man Vollmitglied wird.


Der Aufwand steht im Normalfall in keinem Verhältnis zum Ertrag des Erschaffers.
Den Hauptteil werden die Musiklabels erwirtschaften bei denen Texter+Komopnist+Verlag alles in einer Hand sind. Diese werden auch weiterhin dafür sorgen, dass der "Verein GEMA".. denn es ist wirklich NUR ein Verein .. bestehen bleibt und zur Kasse bittet.

Urhebern würde ich die GEMA nicht empfehlen, weil es wirklich kein "Schutz der Werke ist", sondern nur ein "Kassierverein", bei dem man nicht im Voraus berechnen kann, ob es sich überhaupt lohnen wird.

Wegen der Petition ....
Der Verein ist als wirtschaftlicher Verein gem §22 BGB eingetragen. Dagegen nutzt eine Petition überhaupt nichts. Wenn sich die Regierung mit jedem Verein beschäftigen wollte, kommt demnächst eine Petition gegen einen "Klein-Kleckersdorf-Verein".
Die Rechte, auf die er sich beruft, beruhen allein auf den Verträgen mit den Mitgliedern.

Als "normaler Verein" muss er notfalls Ansprüche auf dem Rechtsweg anmelden.
Er hat keinerlei sonstige Befugnisse = hat keinerlei Recht irgendetwas anzuordnen oder sich Zutritt zu verschaffen.


Ein Clubbetreiber könnte also durchaus mal auf die Idee kommen "Ich warte einfach eine Klage ab" .. und dann abwarten, wie es ausgeht.
Weil: Wer klagt, muss auch etwas beweisen können. Der Schuldbeweis muss durch den Kläger erbracht werden.

Man könnte den Spieß also einfach mal herum drehen. Die GEMA ist nichts "Staatliches" .. nur wehrt sich ja wohl keiner dagegen

PS:
Wie du siehst, stehe ich diesem Verein auch nicht positiv gegenüber.
Man kann die Beweggründe zu verstehen versuchen. Wenn man sich aber wehren will, muss man dazu die geeigneten Mittel verwenden.
Eine Peition ist aber Schwachsinn, weil sie eben das "falsche Mittel" ist. Die Petition wird Staub aufwirbeln ... mehr aber nicht.

Eher sollte mal ein Miotglied darstellen, wie "lohnenswert" die GEMA wirklich ist... damit dieser Verein finanziell (mangels Mitgleidern) ausgetrocknet wird.
DENN: Von all de n vielen Gebühren geht ein Großteil in die reinen Betriebskosten des Vereins.. und nur recht wenig an die eigentlichen Erschaffer (für die der Verein mal irgendwann gegründet wurde).







   
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Letzte Änderung am: 30.04.2012 um: 09:08 Uhr durch: Ratgeber
 

consider
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Wie gesagt, mit dieser Aktion schießen sie sich selbst ins Aus: Der Plan: Ich mache mal aus ner Disko, die mir jetzt 6.000€ p.a. bringt eine Disko, die mir 6.000€ im MONAT bringt. (Ohne Merzahlung). Am Ende gibts garnichts, weil das die Wenigsten bezahlen können. Ist einfach so.

Und beim Urheber landet davon nur ein Bruchteil, wenn überhaupt etwas. Die MÜ?EN nämlich garnichts zahlen.

Die Petition könnte aber den Staat zum Handeln animieren, denn bisher wird von Amts wegen jegliche Konkurenz zu jenem Verein unterbunden. Es gibt einfach keine Genehmigung. Aber Konkurenz, wäre genau das, was auf dem Markt nötig ist, damit endlich mal auf dioe Kunden gehört wird.


Ich bin nicht für die Abschaffung der GEMA, sondern für eine Reform. Und zwar eine gründliche. Vielleicht auch in den Köpfen der Künstler. Natürlich soll jeder für seine Leistung und Arbeit bezahlt werden. Aber muß es denn immer gleich ne 20Mio$ Villa und 20 italienische Sportwagen sein? Vieleicht sind DIESE Zeiten ja tatsächlich entgültig vorbei in Zeiten der schnellen Kopie im Internet.
Vielleicht muß man wirklich umdenken. Die GEMA unterstützt stopft eh nur DIESEN Leuten die Kohle in den Hintern. Und zwar mit Pümpel!
Du glaubst doch nicht, dass Mehrzahl der kleinen davon auch nur einen Cent sieht?

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Letzte Änderung am: 30.04.2012 um: 04:08 Uhr durch: consider
 

MmgZGrimma
Verfasst am: 11.05.2012 um: 16:01 Uhr
 
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... gute Sache das ...


 

karapix
Verfasst am: 02.06.2012 um: 14:45 Uhr
 
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Die GEMA will auch für Speichermedien mehr verlangen.


USB-Sticks und Speicherkarten Gema erhöht Speicher-Gebühren um 1850 Prozent


USB-Sticks und Speicherkarten werden von 1. Juli an erheblich mehr kosten: Die Verwertungsgesellschaft Gema erhöht die Abgabe auf Speichermedien um 1850 Prozent. Der genannte Grund: technischer Fortschritt.





 

consider
Verfasst am: 24.06.2012 um: 14:28 Uhr
 
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Die GEMA scheint immer mehr die Bodenhaftung zu verlieren. 

Dieses Interview spricht für sich.


Wenn das Ding dann in einigen Jahren vor dem Schiedgericht entschieden ist, können sihc ja die Clubbesitzer, die bis dahin sicher pleite sind, ihr Geld wieder holen.

Ansonsten bleibt mir über so viel Arroganz und Herablassung nur der Mund offen stehn. Unfassbar!

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