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Brexit - Die Planung zahlt sich aus

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Ratgeber
Verfasst am: 18.05.2016 um: 00:18 Uhr
 
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Bereits vor längerer Zeit hat "England" dafür gesorgt , dass es auch nach einem Austritt aus der EU auch weiterhin davon partizipieren kann , ohne selbst Leistungen erbringen zu müssen.

"Natürlich" sollte es dazu führen, dass eben kein Austritt erfolgt . Das waren aber nur vorgeschobene Gründe.

Nachdem jetzt alle Vorteile gesichert sind , ist es jetzt an der Zeit die Stimmung anzuheizen, damit für den Austritt gestimmt wird.

Doch England hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht...
Sollte es zum Brexit kommen , wird es die britische Wirtschaft als erstes treffen.
Ohne EU kein Warentransfer ohne Grenzkontrollen mehr. Die Transfergeschwindigkeit wird abnehmen  und die Kosten werden steigen.
GB ist eher von der EU abhängig als umgekehrt.

Fachleut haben schon ausgerechnet , dass der Austritt rund 600.000 Arbeitsplätze in GB kosten wird. Auch dadurch steigen die Kosten.

Für die EU ist es aber sogar von Vorteil, wenn die Länder GB nicht mehr durchfüttern müssen. Während alle Länder in die gemeinsame Kasse einzahlten, war GB fasktisch immer nur der Nutznießer.

Natürlich ist es unklug , wenn Frankreich den Briten droht, dass sie nach einm Brexit einfach aufhören würden, die Flüchtlinge vom Eurotunnel fernzuhalten. So eine Drohung hat eher für die gegennteilige Wirkung .. ist aber wahrscheinlich ganz genau darauf ausgelegt - weil - wie gesagt: Ohne GB geht es in manchen Bereichen viel besser.


 
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kobold
Verfasst am: 14.06.2016 um: 14:15 Uhr
 
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Ratgeber schrieb:

[...] Für die EU ist es aber sogar von Vorteil, wenn die Länder GB nicht mehr durchfüttern müssen. Während alle Länder in die gemeinsame Kasse einzahlten, war GB fasktisch immer nur der Nutznießer. [...]

Das ist falsch !!
Auch für den Rest der EU hätte Brexit fatale Folgen.

Nehmen wir doch als Beispiel mal die Deutsche Bank, die in nicht unerheblichem Maße Imobilien- und andere Investment-Geschäfte in England unterhält. Hier wären Millionen-Verluste zu beklagen, was sicherlich auch Auswirkungen in unserem Lande zur Folge hätte.
Dann ist in den letzten Tagen der Aktien-Kurs von BMW noch weiter gesunken, u.a. ist auch hier als Vermutlicher Grund die Angst vor Brexit zu nennen, da natürlich auch BMW (durch Importe nach Engaland und den Produktions-Standort "Oxford") erhebliche Verluste zu beklagen hätte.

Und das waren jetzt nur 2 schnelle Beispiele. Wenn man sich an die Wirtschaftlichen Beziehungen zwischen England und Deutschen Unternhemen nun mal genauer ansehen würde, wäre (denke ich) recht schnell klar, dass ein Austritt der "Tommys" keinem Nützen. Und anderen Europäischen Staaten geht es da natürlich ähnlich ....

  
Ratgeber schrieb:

[...] Nachdem jetzt alle Vorteile gesichert sind , ist es jetzt an der Zeit die Stimmung anzuheizen, damit für den Austritt gestimmt wird. [...]

Auch das mit den Vorteilen ist so eine Sache ... mal angenommen England verlässt die EU, weiterhin mal angenommen die Schotten machen Ihre Drohung wahr und erklären nach einem neuen Referendum ihre Unabhängigkeit ..... Was England wohl ohne die Schottischen Öhlfelder und die damit Verbundenen Einnahmen macht ...

Ich bin mir Sicher, dass gerade auf Lange Sicht Niemand etwas von Brexit hat. Auch David Cameron scheint dies erkannt zu haben und Warnt nicht nur die eigenen Landsleute vor dem EU-Ausstieg.

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Ratgeber
Verfasst am: 14.06.2016 um: 21:19 Uhr
 
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oh sorry.. meine Wahrsagerkugel hatte vor einem Monat wohl einen Sprung *scherz*

Dass die Aktienkurse jetzt fallen, ist ja nur eine typische Panikreaktion an der Börse.
Hier ist die Spekulationswut und die Angst der Verursacher und nicht der Brexit selbst. Der hat ja noch nicht stattgefunden.

Schaut man aber mal in die Vergangenheit , so wirst du feststellen, dass (seitdem das Referendum angekündigt wurde) England immer wieder Sonderrechte beanspruchte und sie auch immer wieder bekam.
Die Insel hatte von Anfang an einen Sonderstatus. Sie hatte ein Vetorecht, musste sich nicht an EU-Vorgaben halten und konnte allgemein immer ihr eigenes Süppchen kochen. Wollte man etwas unbedingt, musste man dafür wieder neue Rechte einräumen oder es wurde nichts daraus.

In GB gelten keine EU-Normen. Das beginnt mit der Währung und dem Wechselkurs, geht über die Zeitanzeige (MESZ gibt es dort nicht) und betrifft auch alle anderen Normen. Die Schweiz gehört nicht zu EU , Euro oder EWG .. hat aber alle wirtschaftlichen Normen wi in der EU und bis vor einiger Zeit auch einen festen Wechselkurs zum Euro.

Schon einmal In England gewesen ? Ein Besuch lohnt sich wirklich .. und wenn es nur dazu dient, um die Diskrepanzen zu sehen.

Die Engländer haben eine andere Lebensart .. aber sie streiken dafür auch notfalls bis zum Letzten.  Die Streiks haben viele Firmen zu Grunde gerichtet und die Leute arbeitslos gemacht. Ein richtiger Engländer ist eben ein Sturkopf , den er auch durchsetzen will (viele Jahre in englischen Kneipen verbracht und Leute kennengelernt).

Will "der Kontinent" England unbedingt weiter dabei haben , muss er sich massiv etwas gefallen lassen.
Besser ist es, GB merkt , was dann für Probleme auftauchen .. früher oder später werden sie wieder kommen. Lass sie einfach mal die Suppe auslöffeln, die sie sich eingebrockt haben.

BMW bekommt Probleme  ? Drauf gepfiffen.
Der Mini wird nur in dem Normalversionen in GB hergestellt. Countryman und Paceman laufen in Graz vom Band. BMW hat als GB schon geschädigt als man Rover kaufte, und dann das einzige Modell rauszog, was sich verkaufen ließ. Der rest wurde wieder verhökert.
Wenn BMW nun Absatzprobleme mir dem Mini bekommt, schadet es nicht der deutschen Wirtschaft. Die Abgaben werden sowieso in GB fällig.
Wer einen neuen Mini fährt, hat sowieso keine Geldprobleme. Da machen die Euros an Sonderzöllen auch nichts mehr aus. GB erhebt (trotz EU) auch Sonderzölle auf Einfuhren.

Wenn GB also den Brexit durchziehen will , soltle man sie nicht daran hindern wollen.
Dann kann die Kolonialmacht mal wieder lernen, auf eigenen Beinen zu stehen

Die EU hat das Europroblem durchgestanden .. von "gelöst" will ich nicht sprechen .. aber es wird so langsam wieder.
Wieso soltle man dann Angst haben, wenn ein Land austreten will ?



 
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consider
Verfasst am: 24.06.2016 um: 06:06 Uhr
 
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Es ist jetzt 6 Uhr am Tag der Auszählung und alles sieht nach Brexit aus. Das Pfund ist bereits auf einem Rekordtief seit 30 Jahren. Das hat selbstverständlich auch verherende Folgen für Deutschland als dritt- oder viertstärkster Handelspartner, wenn die deutschen Waren dort nicht mehr konkurenzfähig sind.

Bei den Zuzahlungen reden wir über ein paar Milliarden im Jahr. Überhaupt kein Vergleich zum bevorstehenden wirtschaftlichen Schaden.

Vielleicht täuschen sich aber auch alle und es passiert garnichts. England geht es gut und niemand hat einen Schaden davon. Und wir wurden alle die ganze Zeit nur vera****t um uns in der EU zu halten.
Ich glaube aber nicht dran, denn die orakelten Folgen klingen plausibel und scheinen bereits einzutreten.



Letzte Änderung am: 24.06.2016 um: 06:08 Uhr durch: consider
 

Ratgeber
Verfasst am: 24.06.2016 um: 21:08 Uhr
 
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Tja, altueöö wissen woir ja wie es ausgegangen ist : 1,9% zu viel haben für den Brexit gestimmt .. und raus sind sie .. noch lange nicht.

Referendum ist keine Regierung. Der Austritt muss erst ganz offiziell erklärt werden .. ud d ie EU-Politiker in Brüssel mahnen schon zur Eile, damnit das alles ein Ende hat


 
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consider
Verfasst am: 26.06.2016 um: 07:09 Uhr
 
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Ich habe ja immernoch die Hoffnung, dass das wird, wie bei den AKWs. Erst hieß es, wir sitzen alle im Dunkeln, wenn wir auch nur eines abschalten und dann passierte nach dreien...NICHTS

 

Ratgeber
Verfasst am: 27.06.2016 um: 21:46 Uhr
 
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Der Brexit hat längst schon begonnen

War der Brexit nur ein Testlauf ?

Wirtschaft und Börsn stellen sich bereits darauf ein - auch wenn Brexit-Befürworter Schwachsinnige Versprechen machen , dass man sogar noch mehr Vorteile aushandeln wird als man durch die EU hätte.
Man glaubt also allen Ernstes daran, dass die EU nachgibt .. versucht zu verzögern und macht einfasch weiter wie bisher.


 
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