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Grenzzaun mieten sinnvoll ?

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Ratgeber
Verfasst am: 12.12.2015 um: 03:27 Uhr
 
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Wie man hört, hat Österreich sich ja keinen Grenzzaun gekauft und gebaut, sondern sich einfach nur einen gemietet.
Der kostet für 6 Monate Miete 330.000 Euro.

Ich habe mal nachgerechnet und festgestellt, dass Österreich damit über 256.000 zum Fenster rausgeworfen hat und mit jedem Monat gehen weitere 55.000 verloren.

Österreichs Maschendraht-Grenzzaun nur gemietet





 
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consider
Verfasst am: 12.12.2015 um: 08:54 Uhr
 
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Du kennst aber die restlichen Verträge nicht.

Die Miete beeinhaltet ja vermutlich auch Auf- und Abbau.
Und dann brauchst du ihn ja nicht für lange. Und dann? Wer kauft sowas? Hoffen, dass in Deutschland bis dahin die Nazis wieder an der Macht sind und die in alter Tradition was aus Österreich importieren? Was kostet es einen Grenzzaun zu lagern?

 

markush
Verfasst am: 12.12.2015 um: 10:04 Uhr
 
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In deinem Bericht ist von einmaligen Aufstellkosten die Rede und hast du richtig gerechnet. Aber was ist mit den Kosten wenn der Zaun beschädigt wird und das Risiko das es jeden dritten Tag passiert? Und was ist mit den Kosten der Bewachung? Und so eine Bewachung ist nicht einfach, bzw. ich möchte es nicht machen, wenn da eine Masse von Leuten kommt und den Zaun einreissen wollen, wie sollen sie sie daran gehintert werden, in letzter Konsequenz mit der Schusswaffe? Und wenn das passiert ist das ein Trauma für die ganze Nation, dann lieber keinen Zaun.

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spreenet
Verfasst am: 12.12.2015 um: 15:37 Uhr
 
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Sowas gab es in Deutschland doch auch schon, da wurde ein Bauzaun gemietet, der sollte den Bereich entlang einer alten Mauer absperren weil dort Steine runter fallen könnten.
Da wurde Jahrelang nichts gemacht, weder die Mauer erneuert noch abgerissen.

Die Kosten lagen zum Schluss bei über 2 Millionen Euro und für diese Miete des ollen Zaunes hätte man eine neue Mauer ziehen können die 5 mal um das Gebiet entlang läuft, edel verklinkert ist und bei der alle 10 Meter digitale Informationstafeln eingearbeitet sind.

Ich vermute dass dort jemand mit dem besten Freund / Verwandten / Vetter sich das anfallende Geld geteilt hat.
Bei unserem Bürgermeister ist es das Gleiche, die Leute wissen eigentlich dass der Typ nicht ganz sauber ist und sich Geld zukommen lässt, aber die Leute in der Stadt wählen den immer wieder.

 
 

Ratgeber
Verfasst am: 12.12.2015 um: 21:08 Uhr
 
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Wenn die Aufstellkosten inklusive sind, kan ich mein vorherigen Bedenken ja zurückstellen. Trotzdem ist der Kauf dann im Direktvergleich ab dem 2. Mietmonat günstiger gewesen.

Miete ich einen Gegenstand , so bin ich selbst für die Wartung und Erhalt zuständig. Ich muss ihn mir nur nicht kaufen. Es ist fremdes Eigentum, das ich nach der Miete in einwandfreiem Zustand zurück erstatten muss.Bewachung gehört nicht zur Miete... schon gar nicht an einer Grenze.

Ich muss eigentlich auch nicht viel über den weiteren Vertrag wissen. Die 6-Monatsmiete reicht völlig aus. Selbst wenn Österreich danach den Zaun geschenkt bekommt , wurde um ein Vielfaches mehr gezahlt als es hätte sein mpüssen

.....

Wenn die da wirklich einn Bauzaun gemeitet hätten (was wegen dem Gelände nicht möglich ist) hätte ich es vielleicht noch als sinnvoll angesehen.
So ein Zaun mit den Betongewichten kostet mehr als ein Maschendrahtzaun. Gut organisiert, köntne man damit auch an einem Tag den kompletten Zaun aufbauen.
Im Gegensatz zum Maschendrahtzaun mus man ja nur 2 Betonpoller hinstellen und den Zaunabschnitt einstecken. Dann noch eine Halteklammer zur nächsten Einheit und fertig ist das Teilstück. Der Baunzaun ist auch viel stabiler , so dass weniger Schäden auftreten werden.

Beim Maschendrahtzaun muss aber das Drahtgeflecht nicht nur gespannt und mit zusätzlichen Spannseilen versehen werden, sondern auch die Posten müssen im Boden verankert werden. Dann muss man Masche um Masche noch nachspannen - was beim Grenzzaun aber wohl nicht gemacht werden wird.

Weiterverwendung
Was meint ihr, wie lange der Zaun da stehen bleiben wird ? So wie es für mich heute aussieht, wird das Problem noch sehr lange bestehen. Der Maschendrahtzaun wird wahrscheinlich noch in 1 Jahr da stehen.

Wenn er aber irgendwann weg kann , was dann ?
1) In kleinen Abschnitten könnte er für öffentliche Parks usw. genutzt werden. So viel sind 3,7 Km nun doch nicht. Er kann zu 100% erneut für andere Zwecke genutzt werden.
2) Es handelt sich um recyclefähiges Material (Metall) für das man immer noch einen Materialwert bekommt.

Diese beiden Punkte hätten (neben der reinen Kostenrechnung) noch einen weiteren Ausschlag zum direkten Kauf statt Miete geben müssen/können.

Wozu soll der Zaun eigentlich dienen ?
Er soll ja nicht vom Grenzübertritt abhalten, sondern nur zu den geöffneten Übergängen führen.
Das ist nichts anderes als diese Zwangsführungen in Vergnügungsparks. Dagegen protestiert ja auch keiner.

Es ist also keine "Mauer" wie wir sie in Deutschland hatten , die die Aus- und Einreise verhindern soll. Dazu wäre so ein Zaun ja auch nicht geeignet.

Wenn wirklich noch militärischer S-Draht gespannt wird , sieht die Sache aber anders aus.
Der ist nämlich mit sehr scharfen Schneiden versehen , die absichtlich Verletzungen hervorrufen sollen. Damit würde aus einem harmlosen Leitzaun eine Grenzbefestigungsanlage werden, die einen "Verhinderungszweck" erfüllen soll.

Wäre aber sowieso Blödsinn, weil der Zaun ja mehrere Hundert Meter große Abschnitte aufweisen wird, die nur mit technischen Mitteln überwacht werden, weil dort kein Zaun steht.




 
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consider
Verfasst am: 13.12.2015 um: 10:22 Uhr
 
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Es ist von den Verträgen abhängig. Und nein, du kannst sicher keinen Grenzzaun in einen Park stellen. Du weist, wie sowas aussieht?

www.dw.com/image/0,,17817148_303,00...

Es geht ja auch darum, das Personal, das Personalrisiko und das Kostenrisiko so gering wie möglich zu halten. Eine Miete ist ein fest kalkulierbarer Preis, ein Bau nicht.

Ich weis eben, der Zaun kostet mich Summe X im Monat. Fertig. Auf und Abbau sind bestenfalls vertraglich so geregelt, dass der Vermieter dafür verantwortlich ist.
Ich brauche kein ausgebildetes Personal für den Aufbau, muss kein Material kalkulieren udn nicht damit rechnen, dass eine Beauftragte Baufirma nach dem halben Zaun nachverhandelt und ich plötzlich das doppelte zahlen muss.
Ich habe keinerlei Aufwand. Brauche keine Ausschreibungen und wenn der Zaun wieder weg kann, dann rufe ich einfach an und los gehts.

Im Gegenzug habe ich eine feste monatliche Belastung, die wunderbar in einem Staatshaushalt unetrbringen lässt, da regelmäßige feste Beträge einfach besser planbar sind, als unbekannte Summen X zu unbestimmten Zeitpunkten.

Sicher mag das erst mal teurer sein, aber man erkauft sich damit eben auch Vorteile. Und an der Stelle kommen wir hier eben nicht weiter, da wir die Verträge und die Planung dahinter nicht kennen. Sicher passiert da auch viel Blödsinn, aber das passiert bei eigenen Bauprojekten auch. Und nicht zu knapp.



Letzte Änderung am: 13.12.2015 um: 10:27 Uhr durch: consider
 

Ratgeber
Verfasst am: 13.12.2015 um: 22:24 Uhr
 
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Dein Bild zeigt keinen Maschendrahtzaun, von dem überall die Rede ist. Es zeigt eine "richtige Grenzbefestigung".

Für einen Maschendrahtzaun braucht man kein speziell ausgebildetes Personal . Wer wirklich nicht weiß wie es geht, findet auf jeder Baumarktseite eine ausführliche Anleitung dazu. Das kann wirklich jeder Baubetrieb

Wenn alle Srtricke reißen, wird eben eine Kompanie für ein paar Tage abgestellt, die den Zaun mal eben aufbaut. Kostenfaktor Null , weil der Sold sowiso läuft. Dann ist es eben eine nützliche Übung für Pioniere usw.
Als die Bundeswhr damals von Natooliv auf Flecktarnung umstellte , wurden die Fahrzeuge auch alle von der Truppe selbst umgepinselt. Schablone drauf und los ging es.
Arbeitskräfte gibt es genügend, die den Zaun aufstellen können. Das ist kein unkalkulierbarer Faktor. Dann hätte man aber eben selbst die Verantwortung für das Aufstellen .... und das vermeidet man wohl lieber, um immer einen anderen Schuldigen zu haben.

Das wirklich Unkalkulierbare ist die Zeit, die man den Zaun wirklich brauchen wird. Da setzt man lieber jeden Monat 55.000 in den Sand .. notfalls bis zum St. Nimmerleinstag.. Hauptsache es klingt nicht so teuer und man kann es in irgendeinem Monatsetat verstecken.


 
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consider
Verfasst am: 13.12.2015 um: 22:57 Uhr
 
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Die Bundeswehr ist dafür nicht zuständig. Grenzen zu bewachen und somit auch Grenzzäune sind Grenzschutzsache. Und ohne Passierschein A38 geht mal ganrnichts. Die Beamten dürfen vor oder hinter dem Zaun stehen, ihn aber nicht anfassen oder umbauen. Das Aufgabenfeld eines Grenzschutzbeamten beinhaltet keine Baumaßnahmen. Auch die Pioniere haben nur ihren Fertigkram und stellen nur eigene Logistik auf, das sind KEINE Bauarbeiter. Eigenes Gerät zu warten und zu pflegen ist eine ganz andere Nummer. dazu gehört auch mal drüber zu pinseln. Dafür gibt es aber gezielte Aufgabenfelder in der Truppe und Truppenteile, die nur sowas machen.

Hier geht es um den Staat, nicht um eine Firma. Was denkst du dir? Das da einfach der Beamte Schmidt vom Schreibtisch zum Zaunaufbauen geschickt wird? Denk mal über unsere Bürokratie nach, dann musste selbst drüber lachen. Das fängt bei der Versicherung an, hört bei den Qualifikationen auf, auch wenns nur ein Maschendrahtzaun sein sollte (Der im Übrigen für diesen Zweck absolut ungeeignet ist und dann ohnehin rausgeschmissenes Geld ist)

Es bleibt also nur, und so wird das idR auch gehandhabt, einen oder mehrere Aufträge auszuschreiben, sich nach Vorschrift Angebote (ja auch die Auftragsvergabe ist bis ins kleinste Detail gesetzlich geregelt) machen zu lassen und diese Firma dann mit dem Bau zu beauftragen. Riesentrara. Der Zaun gehört dann dem Staat. Wenn der Baufirma auf halbem Weg einfällt, dass das zu dem Preis doch nicht geht, oder die Rumpfuschen, sitzt der Staat auf einem halben Zaun und kann noch mal soviel ausgeben um den Pfusch zu beseitigen.
Oder die Firma stellt sich hin und sagt: "Schönen Zaun habt ihr da, wäre doch schade wenn dem was passiert. Aber für nochmal XY Euro passen wir auf, dass er auch fertig wird."

Beispiele: Siehe BER. Siehe Staatsoper. Siehe Maut. Siehe so ziemlich jeden Pfusch der an T-Systems vergeben wird.

Wir stecken da nicht drin. Ich denke es gibt da aber durchaus berechtigte Argumente für eine Miete.



Letzte Änderung am: 13.12.2015 um: 23:15 Uhr durch: consider
 

Ratgeber
Verfasst am: 14.12.2015 um: 21:51 Uhr
 
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sti-bimmt ... Heer und Grenzschutz snd ja getrennt.
Ausschreibungen wird es auch in Österrreich geben .. die sind dann aber auch für die Miete notwendig gewesen.

In Deutschland verpflichtet die Anschaffungshöhe allein schon zur Ausschreibung. Hierbei wird aber immer gleich der gesamte Bedarfszeitraum augeschrieben 
Das Perfide an Ausschreibungen ist: Man will Garantiepreise für z.B. immer wiederkehrende Lieferungen haben. Inflation und Deflation sollen völlig unberücksichtigt bleiben.
Dass sich dabei manche Firmen nicht auf das Garantiepreisspiel einlassen , ist klar. Dabei machen dann eben nur Firmen mit, die entsprechend hoch kalkulieren. "Der Staat" sucht sich dann aus 3 Angeboten das günstigste raus (so ist es Vorschrift).
Selbst wenn er das Gleiche 3/4 der Zeit für 30% billiger bekommen könnte ( ich spreche hier wirklich von realen Zahlen) muss sich der Entscheider an die Vorschriften halten und das "niedrigste Wucherangebot" annehmen.

Ich weiß teilweise sogar ganz genau, was (in meiner Branche) staatliche Einrichten zahlen müssen. Sobald sich eine Einrichtung in die Ausschreibungsfalle begeben hat, ist sie dauerhaft darin gefangen. Dann  bekommen sie mindere Qualität bei erhöhten Kosten.
(Die Falle kann jede Einrichtung und Kommune umgehen. Dazu muss sie eben nur im Rahmen ihres Monatsetats einkaufen. Das ist vielen aber zu umständlich - auch wenn es Kosten sparen würde. )

Der Fall BER ist fast das Paradebeispiel von "Sparvorschriften" die nach hinten losgehen. Erst einmal Auftrag bekommen und dann zu spät merken, dass man nicht genügend kalkuliert hat .. oder ganz absichtlich die "falsche Qúalität" ansetzen.

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OK. Ich hatte also wirklich vergessen, dass man es mit einem Amtsschimmel zu tun hat.
hmmm ... das Stroh , das dort gedroschen wird + die Hinterlassenschaften eines Schimmels  ... Das Ergebnis daraus nennt man in Fachkreisen auch --> Mist

Naja .. der "Grenzzaun", der eigentlich 3,7 km sein sollte, jetzt aber schon mindestens eine durchgehende 800-Meter-Lücke aufweist , ist ja schon das beste Zeichen dafür, dass erst gemacht und dann gedacht wird.
Aber wenigstens ist man sicher , dass man nur für einen fertigen Zaun Miete zahlen muss.... egal wann er fertig ist unmd ob er dann überhaupt noch sinnvoll ist.




 
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consider
Verfasst am: 14.12.2015 um: 22:23 Uhr
 
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Mich regt dabei viel meh rauf, dass die mit nem unbefestigtem Maschendrahtzaun eine Grenze sichern wollen. Was wollen die damit erreichen, dass man vor Lachen davor liegen bleibt?

 

 
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