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Kaufentscheidung: Welches Notebook empfiehlt Ihr (Windows) - ASUS / Acer?

Seiten: 1, 2
Pluto
Verfasst am: 14.11.2015 um: 11:25 Uhr
 
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Hallo zusammen,

heute  morgen zeigte mir meine Frau, dass der Bildschirm ihres Notebook (Win7 Ultimate, Bj. Mai 2010) am rechten Rand plötzlich vertikale, dünne, farbige Streifen aufweist, zusammen ca. 2-3 mm. Ich guckte mir das kurz an und sagte, da das Alter dieses Gerätes zuletzt schon mehrfach Thema bei uns war: "Neues kaufen". Nun kommt aber die Phase "Kaufentscheidung", während das alte Gerät jeden Tag aufgeben kann. Habe ein wenig gegoogelt und fand nur, man könne, wenn man einen externen Bildschirm anschließt, testen, ob es der Screen selbst ist oder die Grafikkarte. Das werden wird dann machen, aber ein neues Gerät anschaffen ist nun definitiv angesagt.

Nun meine Frage: Meinen digitalen Werdegang habe ich heute morgen in mein Profil eingestellt - das bedeutet, einen AppleMac werden wir nur dann nutzen, wenn wir ihn gestellt bekommen. Ansonsten müssen wir ein sehr gutes Grafikprogramm (ihr wißt schon ... ) unter Windows weiter benutzen (ist auch durch Googeln entschieden).

Da ich, wie in meinem Profil steht, alle möglichen Systeme und etliche Marken durchprobiert habe, bin ich offen für Tips von verschiedenen Seiten (modellmaßig, sonst Windows).

ASUS und Acer hatten wir noch nicht. Kriterien:

- Normaler 15,6"-Screen; ENTSPIEGELT;
- Windows 10 (Home reicht);
- Prozessor: Am liebsten Intel i3; so daß es für Videoschnitt (MTS) eben reicht;
- 1 TB Festplatte
- übliche Laufwerke (DVD-Writer; mehrere USB, Blutetooth nicht unbedingt nötig)
- Gute Verarbeitungsqualität.

Letzteres Ist in Hinblick auf Eure Erfahrungen mit den Marken wichtig. ich frage nach ERFAHRUNGEN.

Preis: bis um 500 Euro.

Also, wer vor max 3 Jahren eins in der Kategorie angeschafft hat: Wär nett, mir mitzuteilen, wie zufrieden er/sie ist.

Und bitte kein Bashing von Apple- oder Linux-Seite. 1400 Euro nur für eine Grundausstattung investieren wir nicht, Linux ist in Arbeit (s. mein Profil).

Schon mal besten Dank! Gucke heute Abend wieder rein.

Grüße, Pluto

 



bw5rws
Verfasst am: 14.11.2015 um: 11:55 Uhr
 
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Keine Sorge,Apple und Linux werde ich nicht empfehlen.
Ich empfehle dir ein Chromebook.
Die Preise sind auch nicht wesentlich teurer als Windows,teilweise sind sie sogar guenstiger.
Vorteile:
-Es ist sehr schnell
-Es haengt fast nie
-Es gibt kaum Viren dafuer
-Es macht automatisch komplette Systemupdates,nicht nur bei einzelnen Systemkomponenten
Mit 1TB Festplatte und DVD Laufwerk gibts aber keine Chromebooks.
Externe Festplatten funktionieren,externe Laufwerke jedoch nicht.
Mehrere USB und Bluetooth sind bei meinem vorhanden,aber das wird wohl bei jedem Modell unterschiedlich sein.
Interesse?
Dann empfehle ich dir das Acer Chromebook 11.
Doch lieber Windows?
Da kann ich dir kein spezielles Geraet empfehlen,denn ich nutze keine aktuellen Windows Versionen.
Alle Versionen,die nach Windows XP kamen,gefallen mir nicht.
Ich kann dir jedoch spezielle Marken empfehlen.
Acer finde ich sehr gut.
Die Qualitaet ist gut und es ist schnell.
Lass aber die Finger von Asus.
Das ist zwar schoen guenstig,aber genau so funktioniert es auch.
Mein Asus Laptop laeuft,das ist schon mal gut.
Schnell ist er aber nicht und er haengt dauernd.
Und das sogar mit Windows XP,obwohl das Geraet fuer das modernere Windows 7 hergestellt wurde.
Von Windows 10 wuerde ich jetzt normalerweise auch abraten,aber was das angeht hoert sowieso niemand auf mich.

 

chrwhm
Verfasst am: 14.11.2015 um: 12:27 Uhr
 
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Hey,

ich glaube kaum, dass auf dem Chromebook das "sehr gute Grafikprogramm" - ich tippe mal auf Software aus dem Hause Adobe - läuft. Daher bleiben die üblichen Windows-Maschinen übrig ;-)

Die 15"-Geräte im Preisbereich von 500 € sind leistungstechnisch oftmals schon nicht so schlecht. Dafür wird meist an der Verarbeitung gespart. Das letzte mal, dass ich ein Gerät mit richtig guter Verarbeitung gesehen habe ist nun auch schon 7 Jahre her. Die Hersteller, die "Qualität" produziert haben sind wegen des Preisdruckes aus dem Markt ausgeschieden (Sony, Samsung, IBM-Lenovo).

Was die Erfahrungen betrifft - Schwachstelle sind bei den Geräten mit denen ich zu tun habe IMMER die Scharniere gewesen. Das wirkt sich "Idealfall" so aus, dass nur irgendeine Deko-Verkleidung abbricht. Oftmals wird aber ein Kabel oder durch einen Materialbruch das Display an sich beschädigt. Gefühlt gehen die Scharniere schneller kaputt, je schwerer das Gerät & Display ist (sprich: Je mehr Kraft auf das Scharnier wirkt).
Gefühlt gibt es auch eine Korrelation zwischen Preis und Anzahl der Aufklapp-Vorgänge - wobei ich den subjektiv empfundenen Preis für einmal Aufklappen bei etwa 0,70 € - 1,00 € festsetzen würde. Ein Laptop für 500 € wird also bei täglichem Auf- und zuklappen nach etwa 1,5 - 2 Jahren die erste Beschädigung am Scharnier haben ;-)

Warum ich darauf so detailliert eingehe: Muss es wirklich ein Laptop sein? Ich kenn viele Leute, die sich aus Platzgründen einen Laptop kaufen - um sich den riesigen Tower zu sparen. Mittlerweile gibt es aber auch extrem platzsparende PC-Lösungen (siehe: ZOTAC zbox - kommt aber meist ohne RAM/Festplatte). Die Geräte lassen sich auch via Standardbohrungen hinten an den Monitor montieren.
Vorteil hier ist, dass man bei guter Preis/Leistung den größten Schwachpunkt der Laptops vermeidet und statt eines 15"-Bildschirms bspw. auch einen 24"-Bildschirm günstig erwerben kann. Lässt sich gegebenenfalls auch platzsparend alles hinter dem Schreibtisch an der Wand oder via Monitorhalterung "schwebend" am Schreibtisch montieren und verbraucht dann keine Grundfläche. Über zweiten Displayausgang kann auch der Fernseher angeschlossen werden, so dass mit der Funk-Tastatur & Maus die Urlaubsbilder bequem vom Sofa auf dem Fernseher betrachtet werden können.
Nachteil: 0 Mobilität - kann nicht spontan mit in den Urlaub oder zu Freunden genommen werden.

Doch lieber ein Laptop? Kann grad weder was zu ASUS oder ACER sagen; vor 5 Jahren war ASUS die Finger-weg-bricht-beim-Anschauen-Marke und Acer eine günstige und einfache Alternative. Wie sich das mittlerweile entwickelt hat kann ich nicht sagen. Wir setzen im Business-Bereich nur noch 13"-Laptops ein, weils bei uns sehr stark auf Mobilität ankommt.

Ich hab hier nur gerade einen China-Lenovo B50-70 (https://goo.gl/j0w2lP) rumliegen, den ich für eine Bekannte neu einrichten soll. Macht bis auf die Tastatur einen soliden Eindruck; wobei das auch nichts heißen muss. Die Tastatur federt allgemein nach (also nicht die einzelnen Tasten sondern die gesamte Fläche) - das ist für mich immer ein Zeichen, dass da gespart wurde. Wobei das möglicherweise bei den Geräten in der Preisklasse flächendeckend so sein könnte.

Mein Tipp: Schau, dass du zumindest 8 GB RAM bekommst - für 500 € sollte auch ein i5 drin sein.

lg



www.laptop-kaffee.de

"Normalised data is for sissies."
(Cal Henderson, chief software architect of flickr)



Letzte Änderung am: 14.11.2015 um: 12:28 Uhr durch: chrwhm
 

a-kuller
Verfasst am: 14.11.2015 um: 12:57 Uhr
 
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Nach persönlicher Erfahrung ist auch Acer nicht hochwertig in der Verarbeitung, knarende Handballenauflage und schlechte Tastaturen, von Treibern mal ganz abgesehen, war es vor ein paar Jahren ein Chaos.
Meine Empfehlung geht immer zu Businessnotebooks, sind zwar teurer dafür sehr robust, guter Support, selbst nach vielen Jahren noch Treiberverfügbarkeit und sehr Wartungsfreundlich. Vlt. sogar ein Gebrauchtes welches 2 Jahre alt ist.

Von der Größe finde ich 15" perfekt, mit einem 17er ist man sehr unflexibel im Flieger/Zug + Gewicht, 13 wie chrwhm schrieb sind mir persönlich zu poppelig (alleine mein Tablet hat schon 12 ).

Bei den Plastikbombern kommt es auch immer auf das Modell drauf an, gehe dazu am besten in den Markt und schaue dir die Rechner an (Ersteindruck, Stabilität, Verarbeitung, Geschwindigkeit, Gewichtsverteilung). Behalte aber die Kopfdaten im Kopf und lass dich nicht alleine von i3 und i5 in die Irre führen. Manch ein i3 ist wesentlich flotter unterwegs wie ein i5. Die Zahlen stehen nicht mehr für Leistung sondern nur für Features der CPU. Beste wäre im nachhinein noch mal im Netz nachzulesen wie sich die Komponenten zusammensetzen, welche HDD/SSD, CPU, RAM ... Du kannst einen i7 mit einer super SSD haben, wenn aber der RAM mist ist bringt dir das alles nichts.

Mit freundlichen Grüßen

A. Kuller

bzw. UNO-Verbund

Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.
Cicero

 

Pluto
Verfasst am: 16.11.2015 um: 22:34 Uhr
 
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Hi,

ich versuche, mal die Gemeinsamkeiten der Antworten zusammenzufassen:

1. Scharnierbruch bzw. Kabelbruch bei den "Plastikbombem": Hatten wir trotz einer größeren Zahl Notebooks seltsamerweise noch nie. Was macht ihr bloß? Notebooks, die nicht völlig Schrott sind, sortieren wir nicht aus, sondern stapeln sie. Das nennt man Stapelverarbeitung . Nein, im Ernst kommen gelegentlich die alten Geräte wg. spezieller, darauf installierter Programme noch zum Einsatz. Was wir bislang hatten, waren meist Innereien (bei einem Dell Inspiron bald nach dem Kauf der Co-Prozessor hin, ab da war auch wegen mangelnder Garantieleistung und schlechtem Service Dell abgesagt). Oder jetzt eben ein Memory-Slot beim HP 6732s, das Gerät geht aber nochmal in die Werkstatt, ist bloß meine Vermutung.
2. @bw5rws: Chromebook geht, wie chrwhm richtig feststellte, wegen des Grafikprogramms nicht, denn das läuft sogar unter 64bit, sogar inkl. eingebauter Hilfe. Mit Cloud-Applikationen habe ich jetzt angefangen, z.B. mit Google Drive, lade da aber nur Files zum Sharen (anstelle von Mammutmail etc.) hoch. - chrwhm: ZOTAC zbox habe ich mir angeschaut, ist eine interessante Lösung, aber wir müssen manchmal mit dem mobilen Gerät zu Vorträgen und Vorführungen ... daher doch lieber noch einmal ein Notebook. - @bw5rws: Der (mit Windows XP noch internetfähige) 2. Dell Inspiron geht für systematisches Arbeiten nicht mehr, weil das XP plötzlich in "Bluescreen"-Modus fällt :(
Ja, die "billigen Plastikbombem" muss man sich genau ansehen, danke, dass ich an nachgebende Tastaturen erinnert wurde. ASUS dann also eher nicht. Bei Acer habe ich mich ein wenig umgesehen ... 15", 4 GB RAM, 500 GB HDD scheint  für unter 500 € der Schnitt zu sein ... für 50 Euro Aufpreis gibt es aber schon 8 B speicher. - i3 - i5 - i7: @a-kuller: Seh ich genauso wie du, mein jetziger MEDION-i3 reicht sogar für die Bearbeitung sehr größer MTS-Videos....

Danke euch erstmal allen für die Antworten. Muss mich dann eben genauer bei Acer umsehen. Das soll übrigens ein Taiwanese sein. Bei den Rotchinesen kauf ich auch nicht gern.

Gruß Pl.






Letzte Änderung am: 20.11.2015 um: 11:30 Uhr durch: Pluto
 

chrisiauer
Verfasst am: 16.11.2015 um: 22:56 Uhr
 
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Also ich habe seit drei Jahren einen Asus-Laptop. Bis jetzt hat er immer super funktioniert und dank SSD und 16GB RAM ist er noch immer völlig ausreichend.

Tatsächlich ist ein Scharnier einmal gebrochen, aber Dank 2-Komponenten-Kleber hält auch das wieder ;)
Hätte ich es nicht geschafft, das Scharnier zu kleben, hätte es ein Ersatzteil um ~60€ gegeben.




Letzte Änderung am: 16.11.2015 um: 23:34 Uhr durch: chrisiauer
 

Pluto
Verfasst am: 21.11.2015 um: 11:57 Uhr
 
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Leute,

hier: www.notebookcheck.com/Test-Fujitsu-...

Gibts derzeit noch überall zu kaufen. Weitere Vorteile: Produktionsstandorte des Herstellers in Deutschland:

www.fujitsu.com/de/about/local/augs... ... sowie angeblich Spitzenreiter bei negativen CO2-Emmisionswerten - da muss man ja heute auch drauf achten:
<cite>Fujitsu hat im Bereich Green IT eine Vorreiter-Rolle inne. Im Greenpeace Cool IT Leaderboard belegt Fujitsu zusammen mit Ericsson Platz 3 von 21 (Stand Feb. 2012). Dieses Ranking bewertet die Bemühung der größten globalen IT Unternehmen im Kampf gegen den Klimawandel. Dabei werden saubere IT Produkte und Lösungen, der Energieverbrauch und Emissionen und die politische Einflussnahme der Unternehmen untersucht
 
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fujitsu

Und noch ein Argument: Offenbar ist Fujitsu-SIEMENS der letzte Notebook-Hersteller, der in DE produziert, davor hatte auch noch HP hier ein Werk, aber: "Anfang 2014 wurde der Standort Rüsselsheim mit 1100 Mitarbeitern geschlossen", heisst es in https://de.wikipedia.org/wiki/HP_Inc.

Schwachpunkte: Grafikkarte soll lt. obigem Test Schwächen haben, außerdem Samsung-Festplatte (von den koreanischen Hundefressern!).

@chrisiauer: Naja, deshalb heißen die ASUS-Laptops ja auch "Transformer" Man klappt die paarmal auf und zu dann hat man zwei Laptops Wenn das nicht wäre, wär ja alles schon und gut mit ASUS, dessen Asus X555LD-XX283H wegen seiner Geforce 820M in o. g. Test als Alternative zum Fujitsu empfohlen wird.
Hat jemand Erfahrungen mit Fujitsu-SIEMENS?

Danke, Plu

 

markush
Verfasst am: 22.11.2015 um: 15:21 Uhr
 
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Du sprichst dem Umweltgedanken an, würdest du ein gebrauchtes Kaufen?
Da wird die Umwelt nicht mit der Herstellung eines neuen Belastet.

z.B. das hier kostet jetzt 194,99 Euro, neu ca. 1000 Euro

https://www.harlander.com/SPARPAKET_Fujitsu_Lifebook_E780__Windows_ 7_i679_49091.htm

Gebrauchte Leasingrückläufer, gereinigt, getestet, technisch einwandfrei. Verschleißbedingte Gebrauchsspuren am Gehäuse u. Display. Die Funktion und Performance wird dadurch nicht beeinträchtigt!
www.notebookcheck.com/Fujitsu-LifeB...



Der Link zu meinem Github Profil

Weitere Links:
--> ratgeber---forum.de (Danke für die Unterstützung) <--
 

Pluto
Verfasst am: 23.11.2015 um: 22:42 Uhr
 
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@markush: Danke für die Meldung. Das würde ich prinzipiell schon, in diesem Falle aber nicht. Das Notebook wird für die Firma angeschafft, d. h. wir MÜSSEN bestimmte Beträge bis zu AfA-Grenzen (in diesem Falle 500-800 € ) ausgeben. Das von dir angebotene Gerät hat eine zu kleine Festplatte, ob da eine andere reinginge, müsste am Gerät, seiner Bauweise und seinen Spezifikationen entschieden werden. Ich sehe aber auch, es ist mit einem Windows 7 ausgestattet, für das es nur noch bis Ende Jan. '16 Support geben soll.

Wir haben uns inzwischen auch für ein Modell mit größerer SSD, nämlich 256 GB entschieden, da wir Doku-Videos machen. Von SSD ist in diesem Forum noch nicht viel die Rede gewesen, obwohl die Technologie keineswegs neu ist. Der Begriff "Festplatte" trifft darauf nicht zu, eher "Flashspeicher". "Wenn das neue Gerät im Haus und im Praxisbetrieb ist, kann ich ja mal ein Tutorial aufmachen. Eine SSD hat keine beweglichen Teile, "click of death" kommt daher nicht vor. Man muss dennoch gewisse Dinge beachten, nicht Partitionieren, wenn nicht unbedingt nötig, unter Windows Defragmentierung abschalten usw, Die Leistung - Zugriffszeit - soll sehr viel höher sein als bei einer FP mit Lesekopf.

Gruß Plu



Letzte Änderung am: 24.11.2015 um: 13:48 Uhr durch: Pluto
 

a-kuller
Verfasst am: 24.11.2015 um: 22:17 Uhr
 
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Hi, das Windows 7 nur noch bis 16 Support bekommt ist Schwachsinn, ab da gibt es keine neuen Features mehr. Und selbst ein XP läuft heute noch super ;) kommt immer auf den Nutzer an der davor sitzt.
Hier noch ein offizieller Microsoft Link für den Lebenszyklus von Windows 7: windows.microsoft.com/de-de/windows...

Was soll man auch groß zu SSD sagen, jeder kennt sie und weiß das eine "gute" SSD teuer wird, eine HDD ist wesentlich günstiger und tut auch eine top Arbeit. Habe in meinem Tablet eine SSD die über 500MB/s schafft, man merkt es am Start des Rechners, das Tablet benötigt 1-2 Sekunden und eines meiner Laptops mit einer HDD brauch eine halbe Minute. Aber nachdem er einmal gestartet ist merkt man im normalen Ablauf oder auch in der Programmierung (kompilieren, Datenbanken, vm) keine großen unterschiede die auf eine ssd oder hdd hindeuten. Und ja ich entwickle auch auf dem Tablet, externer Tastatur sei dank. Was willst du mit beweglichen Teilen sagen? Notebookplatten haben in der Regel einen Fall oder Stoßsensor, mein Rechner viel schon mal aus 1,7m Höhe auf Fliesen während er lief und funktionierte danach immer noch (abgesehen von ein paar Kratzern). HP Businessnotebook sei Dank ;) Plastikbomber wäre auseinandergefallen.

Eine SSD ist logischerweise schneller, der Schreibkopf muss nicht erst zur Position und dann die Daten nacheinander schreiben, in einer SSD wird es in die Zellen geschrieben, quasi ein USB stick. Sieht man auch an den Herstellerangaben, 120 zu 500 MB/s lesen macht schon was aus. Dies aber auch nur wenn permanent benötigt (siehe mein Beispiel oben). Das du viel mit großen Medien arbeitest hast du oben nicht geschrieben, wenn es da schnell gehen soll führt kein Weg an einer SSD vorbei. Würde diesbezüglich jedoch eine externe Empfehlen, weil auch diese verliert von Zeit zu Zeit Geschwindigkeit (mit jedem Schreibzyklus altern Zellen). Und eh du den ganzen Rechner neu aufsetzen musst würde ich die externe Platte neu kaufen. Auch wenn die neuen SSD's einen guten Sprung vorwärts gemacht haben traue ich den Braten noch nicht ganz.

Edith: SSD -> SLC, MLC, TLC



Mit freundlichen Grüßen

A. Kuller

bzw. UNO-Verbund

Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.
Cicero



Letzte Änderung am: 24.11.2015 um: 22:20 Uhr durch: a-kuller
 

 
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